Saas-Fee | Impressionen aus dem Funpark Morenia

Fun nicht nur für Boarder

Auch Alessandro Boyens geniesst die Vorzüge von Saas-Fee.
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Auch Alessandro Boyens geniesst die Vorzüge von Saas-Fee.
Foto: Saas-Fee Tourismus/Finnegan Laver

Olivier Jaggy, sitzend auf einer Box im Funpark, ist verantwortlich für den Unterhalt der Piste.
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Olivier Jaggy, sitzend auf einer Box im Funpark, ist verantwortlich für den Unterhalt der Piste.
Foto: RZ

Funpark Saas-Fee.
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Funpark Saas-Fee.
Foto: Saas-Fee Tourismus/Finnegan Laver

Quelle: RZ 0

Der Funpark oberhalb der Morenia-Bergstation ist bei Snowboardern wie auch bei Skifahrern beliebt. Obstacles (Elemente) unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen sorgen dafür, dass Anfänger wie Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen.

In Saas-Fee schlägt das Herz des Freestylers höher, gibt es im Gletscherdorf doch gleich drei Freestyle-Parks: Für Anfänger den Park im Stafelwald auf 1600 m ü. M., für Fortgeschrittene den Sommerpark auf dem Allalingletscher auf 3600 m ü. M. und auf 2600 m ü. M. den Winterpark etwas oberhalb der Bergstation Morenia. Der Winterpark Morenia besteht aus verschiedenen Kickerlines, Rails und Boxen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Die Beginnerline sorgt mit kleinen verschiedenen Kickern (aus dem Schnee gebaute Schanzen), Hips (Sprünge) zwischen zwei und fünf Metern sowie verschiedenen kleinen Boxen dafür, dass sich auch Anfänger wohlfühlen. Dies kann auch Kevin Hofer bestätigen, der als Snowboardlehrer der Skischule Eskimos regelmässig mit seinen Schülern auf dem Funpark unterwegs ist: «Heute war ich mit einer Basic-3-Gruppe hier. Die hatten so richtig den Plausch, besonders an den kleinen Sprüngen.» Für die Fortgeschrittenen gibt es eine grössere Kickerline mit Tables von fünf bis fünfzehn Metern. Anschliessend können verschiedene Lines mit Rails oder kleineren Kickern sowie Corners gewählt werden. Corners sind grosse Schneehügel mit steilen Wänden und eingearbeiteten Ecken, über die man zum Beispiel springen kann. Rails sind stählerne Rohre, die es in unterschiedlichen Formen gibt. Eine Art «Treppengeländer», über das man mit dem Snowboard oder mit Skiern sliden oder grinden kann.

Der «Konstrukteur» des Funparks Morenia ist Olivier Jaggy. Der 45-Jährige ist zusammen mit seinem Team auch für den tadellosen Zustand der Anlage verantwortlich. «Jeden Abend präpariert einer von uns mehrere Stunden lang den Funpark», erzählt Jaggy. Wurden früher für den Unterhalt normale Pistenfahrzeuge verwendet, gibt es heute spezielle Park-Bullys. «Durch die beweglichen Schaufeln vorne sind mit diesen modernen Fahrzeugen ganz andere Winkel bei den Obstacles möglich», erklärt Jaggy die Vorzüge.

Waren früher vorwiegend Snowboarder auf dem Funpark unterwegs, sind in den letzten Jahren auch die Skifahrer auf den Geschmack gekommen. «Der Trend geht mittlerweile dahin, dass jetzt sogar mehr Skifahrer unterwegs sind», stellt Jaggy fest. Neben dem Funpark Morenia gibt es wie eingangs erwähnt im Sommer den Freestyle-
Park auf dem Allalingletscher. Er wird von ­Ridern aus der ganzen Welt besucht, die auch im Sommer ihrer Leidenschaft frönen wollen. Der Park bietet Trainingsmöglichkeiten auf höchstem Niveau. So verfügt er über eine Pro ­Kickerline mit Tables-Grössen von 16 bis 25 Meter. Neben der grossen Kickerline gibt es aber auch noch eine etwas kleinere Line von Tables-Grössen von fünf bis zwölf Metern. Dazu eine sehr kreativ designte Railline, mit Rails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Frank O. Salzgeber

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