La Poste | Kleiner Vampir auf grosser Reise

Primarschüler führen Musical «Winnie Wackelzahn» auf

Der kleine Vampir Winnie Wackelzahn, gespielt von Timo Ritler, kämpft darum, dass ihm seine Eckzähne nicht ausfallen.
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Der kleine Vampir Winnie Wackelzahn, gespielt von Timo Ritler, kämpft darum, dass ihm seine Eckzähne nicht ausfallen.
Foto: zvg

Die böse Fee Karla Karfunkula (Sara Lin Brantschen) will die Zähne des Vampirs Winnie für ihre Zwecke kaufen.
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Die böse Fee Karla Karfunkula (Sara Lin Brantschen) will die Zähne des Vampirs Winnie für ihre Zwecke kaufen.
Foto: zvg

Aufgeführt wird das Musical "Winnie Wackelzahn" von der Primarschule Visp Sand Süd.
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Aufgeführt wird das Musical "Winnie Wackelzahn" von der Primarschule Visp Sand Süd.
Foto: zvg

Quelle: RZ 0

Die Primarschule Visp Sand Süd entführt die Besucher mit dem Stück «Winnie Wackelzahn» dieser Tage in die Welt der Vampire und bösen Feen.

Seit einigen Wochen dreht sich für die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Visp Sand Süd fast alles ums Singen und Schauspielern. Unter der Regie von Karim Habli und der musikalischen Leitung des Visper Musikdirektors Johannes Diederen haben die Schülerinnen und Schüler seit dem Beginn des Frühlingssemesters eifrig geprobt, gesungen und getanzt.

Vampir muss seine Zähne retten

Das Stück «Winnie Wackelzahn» handelt von der Reise des kleinen Vampirs Winnie, der in einem fernen Land mit seiner Familie lebt. Winnie feiert bald seinen zehnten Geburtstag, kennt aber das schlimme Geheimnis seiner Vorfahren noch nicht. Wenn Winnie bis zu seinem zehnten Geburtstag kein Blut geleckt hat, fallen ihm seine Vampireckzähne aus. Allerdings hat Winnie eine grosse Abneigung gegen Blut und zu allem Überfluss versucht die böse Fee Karla Karfunkula auch noch, sich mit allen möglichen Tricks seiner Zähne zu bemächtigen. Zusammen mit seinen Freunden aus der Menschenwelt nimmt Winnie die Herausforderung an, seine Zähne zu retten, die böse Fee zu bezwingen und einen alten Fluch von seiner Familie zu nehmen.

Chance ergriffen

Aufgeführt wird das Stück, das gestern Abend Premiere feierte, mit zwei Besetzungen. In der ersten Besetzung wird die Rolle des Winnie Wackelzahn von Timo Ritler verkörpert. «Ich habe mich intensiv auf die Aufführung vorbereitet, bin aber schon auch etwas nervös, wenn ich dann auf der Bühne stehe», sagt der Sechstklässler. Vor allem während der zweiwöchigen Sportferien habe er sehr intensiv die Texte gelernt, blickt Timo Ritler auf die Probenzeit zurück. Es ist dabei das erste Mal, dass der Sechstklässler auf der Bühne steht. «Ich bin schon lange fasziniert von Theater und Musicals, nun konnte ich die Chance, selbst auf der Bühne zu stehen, ergreifen.» Während Timo Ritler den Held der Geschichte verkörpert, übernimmt die Viertklässlerin Sara Lin Brantschen den Part der bösen Fee Karla Karfunkula. «Am Anfang war es recht schwer, die Böse zu sein», sagt Brantschen. «Dann habe ich mich aber dran gewöhnt.» Gefragt danach, ob ihr denn mehr der musikalische oder der schauspielerische Teil Spass mache, sagt die Viertklässlerin: «Ich mag die schauspielerischen Element lieber, da habe ich mehr Gestaltungsmöglichkeiten.»

"Riesen Leistung"

«Ich bin wahnsinnig stolz auf die Truppe», sagt derweil der Regisseur des Stücks, Karim Habli. «Was diese sehr jungen Leute leisten ist gewaltig. Schon allein, dass sie den Mut aufbringen, sich auf die Bühne zu stellen und zu schauspielern und zu singen, nötigt einem Respekt ab.» Hemmungen spielten auch bei der Arbeit des musikalischen Leiters des Stückes, Johannes Diederen, eine wichtige Rolle. «Die kleinen Kinder singen einfach drauf los. Bei den etwas älteren muss man dann schon mehr investieren, damit es nicht am Schluss an Mut fehlt, was uns aber sehr gut gelungen ist.» Einen Kritikpunkt findet Regisseur Karim Habli dann aber doch noch, jedoch nicht bei den Darstellern. «Wir leben im Zeitalter der Castingshows. Jeder masst sich heute an, alles bewerten zu können», sagt er. «Das ist sehr schade, denn so geht das Spielerische bei solchen Aufführungen verloren. Auch wenn nicht jeder Ton getroffen wird, der Leistung der Kinder kann man nichts anderes als Respekt zollen.»

Martin Meul

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