Riederalp | Zirkus Harlekin kommt auf die Riederalp

Einigung im Zirkus-Streit

Hereinspaziert: Auch dieses Jahr ist der Zirkus Harlekin wieder im Oberwallis unterwegs.
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Hereinspaziert: Auch dieses Jahr ist der Zirkus Harlekin wieder im Oberwallis unterwegs.
Foto: zvg

Quelle: RZ 0

Allen Widerständen zum Trotz: Der Zirkus Harlekin wird auch dieses Jahr wieder auf der Riederalp auftreten. Dabei hing der Auftritt am seidenen Faden.

RZ-Leser erinnern sich: Die Auftritte des beliebten Zirkus Harlekin im Feriendomizil auf der Riederalp standen vor dem Aus. Der Grund: Andreas Furrer von den Art Furrer Hotels, der sich immer stark vor und hinter den Kulissen für die Vorstellungen auf der Riederalp engagierte, hatte sich mit dem örtlichen Tourismusverein überworfen. Die Folge: Die Art Furrer Hotels stellten den Zirkusplatz nicht mehr zur Verfügung.

«Viele positive Reaktionen erhalten»

«Das ganze Hin und Her zwischen den verschiedenen Parteien ist auch mir an die Nieren gegangen», gesteht Zirkus-Harlekin-Chef Peter «Pedro» Pichler. «Umso mehr freue ich mich, dass wir nun eine gute Lösung gefunden haben.» Heisst: Trotz der Meinungsverschiedenheiten rund um die Sommerauftritte des Zirkus Harlekin macht der beliebte Wanderzirkus auch dieses Jahr halt auf der Riederalp. «Nach dem ganzen Theater rund um die Standortfrage haben wir viele positive Reaktionen erhalten, die uns ermuntert haben, weiterzumachen und mit unserem Zirkus auf das Aletschplateau zu fahren», erklärt Pichler. «Zudem haben sich der Gemeindepräsident Peter Albrecht und viele andere Interessierte zusammengetan und gemeinsam mit uns nach einer vernünftigen Lösung gesucht.» In der Folge wurde man sich dahin gehend einig, dass der Zirkus seine Zelte neu auf dem Tennisplatz aufstellen kann.

Logistische Herausforderung

Trotz der Einigung zwischen Zirkusbetreiber, Behörden und Tourismusverein ist der Auftritt auf der Riederalp jedes Jahr aufs Neue eine logistische Herausforderung. Nicht zuletzt deshalb, weil ein Teil des Materials mit der Luftseilbahn transportiert werden muss. «Dazu wird das Zelt, die Bestuhlung und die ganze Elektronik mit einem Spezialtraktor auf die Riederalp gebracht», sagt Pichler, der seit 27 Jahren mit dem Wanderzirkus durch die Lande tingelt. Auch dieses Jahr wird Pichler, der sich als Clown «Pedro» zusammen mit Susanne Mani «Madame Nica» einen Namen gemacht hat, als Zirkusdirektor für ein abwechslungsreiches Programm in der Manege sorgen. «Wir sind mit Leidenschaft bei der Sache und wollen unser Publikum begeistern», sagt Pichler, stellvertretend für seine ganze Zirkusfamilie. Das soll auch dieses Jahr auf der Riederalp nicht anders sein.

Walter Bellwald

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