Siders | Die Fans haben entschieden

HC Siders ist der geilste Verein der Swiss League

Die Fans haben entschieden: Der HC Siders ist das geilste Team.
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Die Fans haben entschieden: Der HC Siders ist das geilste Team.
Foto: Remo Pagliarini

Quelle: RZ 0

Auch wenn der HC Siders die Playoffs verpasste, so tut dies der Beliebtheit unter den Fans keinen Abbruch. In einem Internetvoting wurden die Sonnenstädter zum geilsten Verein der Swiss League erkoren.

Ende November wurde eine Umfrage auf den sozialen Medien unter dem Titel «Welches ist das geilste Team der Swiss League?» lanciert. Initiant des Votings ist die Swiss League News (SLN), eine Kooperation zwischen Hockey News Schweiz und der «Solothurner Zeitung». Nach über zwei Monaten Kampf um die Fangunst konnte sich Anfang Februar der HC Siders den Titel des beliebtesten Teams der zweithöchsten Eishockeyliga der Schweiz sichern. Für den Betreuer der Social-Media-Kanäle der SLN, Nik Dömer, eine Überraschung: «Ja, denn darauf hätte ich vor der Challenge garantiert nicht gewettet.»

Ein gastfreundlicher Klub

Der Aufsteiger aus dem Mittelwallis scheint über die Kantonsgrenzen hinaus ein beliebter Klub zu sein. «Die Gästeklubs und deren Fans schätzen unsere Gastfreundschaft», sagt Christian Zuber, Pressesprecher des HC Siders. So käme es schon mal vor, dass man am Matchtag gemeinsam mit den gegnerischen Fans ein Bier trinke oder ein Raclette esse, erklärt Zuber die gelebte Gastfreundlichkeit gegenüber den Auswärtsfans. Nach einer sechsjährigen Durststrecke fernab vom Profi-Eishockey gehören die Mittelwalliser inzwischen wieder zur Crème de la Crème der Swiss League – zumindest was den Fanaufmarsch betrifft. So ist der Traditionsklub auch ein gern gesehener Gast in fremden Stadien. «Bei Auswärtsspielen können wir viele Fans mobilisieren, was den Kassiers der Heimklubs sicher gefällt», so Zuber. Gemeint sind nebst den treuen Fans auch zahlreiche Walliserinnen und Walliser, die aufgrund eines Studiums oder der Arbeit in der Deutschschweiz wohnhaft sind und so die Gelegenheit nutzen, um ihren Herzensverein anzufeuern. Dennoch reichte es dem «geilsten» Klub der Swiss League im ersten Jahr nach Wiederaufstieg nicht für die Playoff-Teilnahme. «Sicher sind wir enttäuscht darüber. Doch wir sind stolz darauf, dass wir auf eine so breite Unterstützung zählen dürfen», zeigt sich Zuber berührt vom Fanvoting.

EHC Visp auf Platz sechs

Im Fanvoting, bei der in jeder der elf Abstimmungsrunden einer der zwölf Swiss-Ligisten ausschied, konnte auch der EHC Visp einen Platz in der ersten Ranglistenhälfte ergattern. Nach sieben Runden war für die Visper Löwen jedoch Schluss. Dass der Fansieg an den Kantonsrivalen geht, überrascht den verantwortlichen Visper Geschäftsführer Sébastien Pico nicht: «Die Mittelwalliser haben ein sehr emotionales Publikum, sodass sich deren Community auch leichter mobilisieren lässt.» Dennoch glaubt er, dass sich die Frage nach der Beliebtheit im Verlauf einer Saison immer wieder ändern kann. «Würde man die Abstimmung jetzt machen, so würde vermutlich der Cupsieger Ajoie zuvorderst stehen», sagt Pico.

Thomas Allet

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