Salgesch | Stimmvolk bewilligt Kreditantrag

Mängel erfordern Schulhaus-Neubau

Salgesch: Verläuft alles fahrplanmässig, so soll das neue Schulhaus im 
Sommer 2022 bezugsbereit sein.
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Salgesch: Verläuft alles fahrplanmässig, so soll das neue Schulhaus im 
Sommer 2022 bezugsbereit sein.
Foto: ARCHITEKTURBüRO GIORLA & TRAUTMANN

Quelle: RZ 0

Vor Monatsfrist stimmte das Salgescher Stimmvolk einem Kreditantrag des Gemeinderats in der Höhe von rund 18,3 Millionen Franken zu. Damit will man einen Neubau des Schulhauses finanzieren.

Vor der Abstimmung führte der Gemeinderat verschiedene Informationsanlässe durch. So auch Ende September dieses Jahres. Ziel des Anlasses war, der Bevölkerung die Dringlichkeit des Schulhaus-Neubaus aufzuzeigen. «Für uns ist es wichtig, dass die Einwohner aus erster Hand erfahren, was wir mit dem Projekt realisieren wollen», sagt Gilles Florey, Gemeindepräsident von Salgesch. So wurde darüber informiert, dass beim in die Jahre gekommenen Schulhaus «erhebliche Mängel» vorliegen würden. In der Projektbroschüre machte man auf die Platzproblematik, auf technische Mängel und auf die ungenügenden Fluchtwege aufmerksam. «Beim bestehenden Schulhaus gibt es tatsächlich einige Mängel, die wir mit dem Neubau lösen wollen», bestätigt Florey.

Neubau statt Sanierung

«In der Vergangenheit stellten wir immer wieder mit Teilsanierungen den technischen Zustand der Schulanlage sicher», so Florey. Jedoch sei mit der Zeit immer mehr ein Flickwerk daraus geworden, sodass sie sich entschieden hätten, einen Neubau zu realisieren. Das Schulhaus, welches seit über 100 Jahren besteht und zwei Umbauten in den 1950er- und 1980er-Jahren hinter sich hat, wirkt imposant. Dennoch: «Komfortmängel wie die Heiztechnik und die fehlende Kühlung sowie der akute Platzmangel erschweren heutzutage den ordentlichen Schulbetrieb», erklärt Florey die Problematik der aktuellen Anlage. So gehe im Winter viel Energie durch die schlechte Gebäudeisolation verloren und im Sommer sei die Hitze in den Schulzimmern mangels Kühlung unerträglich. Auch die Dorfvereine warten sehnlichst auf den Neubau. «Wir freuen uns schon jetzt auf ein geräumiges Gesanglokal mit Tageslicht, frischer Luft, der Nutzung angepasster Ausrüstung und gesicherten Fluchtwegen», lässt sich Hugo Cina, Präsident des Gesangvereins, in der Broschüre zitieren. Wie dramatisch ist die Situation in Sachen Fluchtwege tatsächlich? «Während des Schulbetriebs gibt es dazu in den oberen Geschossen keine Probleme», so Florey. Im Untergeschoss gibt es indes Handlungsbedarf. «Der technische Bereich im ‹Bunker›, wie die Vereine ihre Lokalitäten nennen, weist etliche Mängel im Heizungs- und Lüftungsbereich auf», sagt Florey. Zudem entspreche dort wegen der Anzahl Leute im Gesang- oder Musikverein der Fluchtweg nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen.

Thomas Allet

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