Visp | Zu hohe Schuldenlast beim Altersheim

Martinsheim in Visp will 8 Millionen Schulden abbauen

Der Bau des künftigen Martinsheims stellt für die zuständige Stiftung einen finanziellen Kraftakt dar.
1/1

Der Bau des künftigen Martinsheims stellt für die zuständige Stiftung einen finanziellen Kraftakt dar.
Foto: Visualisierung zvg

Quelle: RZ 0

Für die vollständige Finanzierung des Erweiterungsneubaus des Martinsheims fehlen dem Stiftungsrat noch 18 Millionen Franken. «Mehr als zehn dürfen es aber nicht sein», sagt der Stiftungsratspräsident.

33 Millionen Franken kostet der sich im Bau befindliche Erweiterungsteil beim Martinsheim in Visp. Schon beim Spatenstich im März war klar, dass der Stiftung Martinsheim für die vollständige Finanzierung des Projekts etwa 13 Millionen fehlen würden. Hinzu kommen weitere Verbindlichkeiten aus dem Bau des ersten Erweiterungsteils, der bereits seit ein paar Jahren in Betrieb ist. «Alles in allem belaufen sich unsere finanziellen Verpflichtungen auf etwa 18 Millionen Franken», sagt Stiftungsratspräsident Dr. Franz Schmid. «Das ist zu viel. Mehr als zehn Millionen dürfen es gemäss unseren Experten nicht sein.»

Weitere Millionen aus Visp?

Ein Teil der abzubauenden acht Millionen Franken soll dabei von der Gemeinde Visp kommen. Diese hat als Standortgemeinde zwar bereits fünf Millionen Franken in den Erweiterungsneubau des Martinsheims investiert, Stiftungsratspräsident Schmid hofft jedoch, dass dieser Betrag noch grösser wird. «Wir haben die Gemeinde um einen weiteren Betrag in der Höhe von fünf Millionen Franken angefragt und hoffen, dass die Gemeinde dem Antrag stattgeben kann», sagt er. Gleichzeitig rechnet die Stiftung auch mit der Unterstützung anderer Stiftergemeinden. «Wir haben positive Signale aus anderen Gemeinden erhalten, dass diese sich ebenfalls stärker als bislang an der Finanzierung des Erweiterungsbaus beteiligen werden», so Dr. Franz Schmid. Zudem dürften sich Gemeinden, welche bislang noch nicht dem Martinsheim angeschlossen waren, an der Stiftung beteiligen. «Obwohl wir einen doch recht grossen Schuldenbetrag abbauen müssen, sind wir guter Dinge, dass uns dies gelingen wird», sagt der Stiftungsratspräsident. «Primäres Ziel dabei ist, dass wir die Kosten für die Bewohner nicht erhöhen müssen.»

Unverzichtbare Sponsoren

Eine wichtige Rolle bei der Finanzierung kommt indes auch den Sponsoren zu. Waren im März 2019 von dieser Seite noch drei Millionen zugesichert, sind es nun bereits rund 3,25 Millionen Franken. «Wir bleiben dran», versichert denn auch der Stiftungsratspräsident. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es beim Sponsoring allerdings. «Die Verzögerungen beim Bau durch die Einsprachen haben uns doch einige Sponsorenbeiträge gekostet», sagt Franz Schmid.

Martin Meul

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login

Artikel

Empfehlungen

Oberwalliser Baby-Galerie

Curdin Jori ZurbriggenJanina MeichtryMila Annabelle Imboden
zur Baby-Galerie

In der aktuellen RZ

Kolumne | Diese Woche zum Thema:

Sondergesetze schaden dem Gesetz

Peter Bodenmann und Oskar Freysinger schreiben in der Rhonezeitung.

RZ | Der ehemalige SP-Schweiz-Präsident und Hotelier Peter Bodenmann und Alt-Staatsrat und [...]

1815.märt - Jetzt inserieren

Hier können Sie Ihre Inserate direkt, günstig und flexibel im Walliser Bote und der Rhone Zeitung aufgeben.

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31