Medizin | CureVac in Tübingen hat kürzlich eine Zusage der EU-Kommission von bis zu 80 Millionen Euro erhalten

Ab Herbst könnten Zehntausende Corona-Impfstoff erhalten

CureVac will EU-Gelder für Ausbau weiterer Produktionsanlage verwenden. 2022 soll die Anlage starten, die dann eine Milliarde Impfdosen pro Jahr gegen das Coronavirus produzieren soll.
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CureVac will EU-Gelder für Ausbau weiterer Produktionsanlage verwenden. 2022 soll die Anlage starten, die dann eine Milliarde Impfdosen pro Jahr gegen das Coronavirus produzieren soll.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 1

Der amtierende Chef des deutschen Biotechunternehmens CureVac, Franz Werner Haas, hält bereits ab Herbst die Versorgung zehntausender Menschen mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus für möglich. Die entsprechenden Daten dafür sollten im dritten Quartal vorliegen, sagte Haas der neuen Ausgabe der «Wirtschaftswoche».

"Wenn die Daten gut sind und die Behörden ihr Okay geben, können wir noch dieses Jahr eine grössere Studie starten." Zehntausende Menschen könnten den Impfstoff dann bereits erhalten, sagte Haas.

"Wann der Impfstoff für die breite Masse verfügbar ist - ob noch dieses Jahr oder erst 2021 - hängt vom Ausgang der klinischen Studie und der Entscheidung der Zulassungsbehörden ab." In einer bereits bestehenden Anlage könnten "pro Jahr zwischen 200 und 400 Millionen Impfdosen" gegen das Coronavirus produziert werden. Der erste Produktionsgang laufe bereits.

Das Unternehmen CureVac in Tübingen, das kürzlich eine Zusage der EU-Kommission von bis zu 80 Millionen Euro erhalten hat, will das Geld für den Ausbau einer weiteren Produktionsanlage verwenden. 2022 soll die Anlage starten. "Dort könnten wir dann pro Jahr eine Milliarde Impfdosen und mehr gegen das Coronavirus produzieren", sagte Haas der Zeitung. Die Anlage könne auch zur Produktion anderer Impfstoffe - etwa bei vergleichbaren Ausbrüchen - genutzt werden.

Mitte März war bekannt geworden, dass US-Präsident Donald Trump versucht haben soll, sich exklusiv einen Corona-Impfstoff zu sichern, an dem CureVac derzeit arbeitet. Angeblich wurde der Firma ein hoher Betrag geboten, um in die USA zu kommen, wie die "Welt am Sonntag" berichtet hatte.

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Kommentare

  • Alwin Wirthner, Visp - 64

    Typisch D. Trump - wenn dem denn tatsächlich so sein sollte wie im letzten Abschnitt des Artikels geschrieben steht, dann muss man dazu sagen: "typisch für diesen selbstverliebten, selbstherrlichen, einfältigen, grossspurigen, überheblichen, arroganten, grosskotzigen, enggestrickten, verblendeten Blö..ann"; es gäbe noch viele andere und aussagekräftigere Adjektive in der deutschen Sprache für diesen Kerl.

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