Coronavirus | Weltweit mehr als 300'000 Infizierte und über 13'000 Tote. Lage in Europa in Italien und Spanien am dramatischsten. Indien probt den Ernstfall...

Corona-Bilder aus aller Welt

Indien probte für den Ernstfall. Die 1,3 Milliarden Inder wurden am Sonntag aufgerufen, eine von 7 bis 21 Uhr (Ortszeit) geltende Ausgangssperre einzuhalten.
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Indien probte für den Ernstfall. Die 1,3 Milliarden Inder wurden am Sonntag aufgerufen, eine von 7 bis 21 Uhr (Ortszeit) geltende Ausgangssperre einzuhalten.
Foto: Keystone

Die Regierung wolle mit der Test-Massnahme «Einigkeit in der Isolation» erreichen.
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Die Regierung wolle mit der Test-Massnahme «Einigkeit in der Isolation» erreichen.
Foto: Keystone

Ein Luftbild zeigt den Copacabana-Strand in Rio de Janeiro, Brasilien, ohne Besucher.
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Ein Luftbild zeigt den Copacabana-Strand in Rio de Janeiro, Brasilien, ohne Besucher.
Foto: Keystone

Der brasilianische Priester Reinaldo Manzotti bat seine Gläubigen, sich nicht in seine Kirche zu drängen. Er verkündete,...
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Der brasilianische Priester Reinaldo Manzotti bat seine Gläubigen, sich nicht in seine Kirche zu drängen. Er verkündete,...
Foto: Keystone

...dass er seine tägliche Messe für diejenigen anbieten, die ihre Fotos per E-Mail senden. Bisher...
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...dass er seine tägliche Messe für diejenigen anbieten, die ihre Fotos per E-Mail senden. Bisher...
Foto: Keystone

...hat er 170.000 Bilder erhalten.
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...hat er 170.000 Bilder erhalten.
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Medizinischen Hilfsgüter, die über Äthiopien in alle 54 afrikanischen Nationen gelangen sollen, umfassen 1,1 Millionen Testkits, 6 Millionen Masken und 60
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Medizinischen Hilfsgüter, die über Äthiopien in alle 54 afrikanischen Nationen gelangen sollen, umfassen 1,1 Millionen Testkits, 6 Millionen Masken und 60'000 Schutzanzüge.
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Ein Arbeitsloser trägt eine Maske und eine Schutzbrille, als er in der Gemeinde Diepsloot in Johannesburg, Südafrika, Müll für den Wiederverkauf sammelt.
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Ein Arbeitsloser trägt eine Maske und eine Schutzbrille, als er in der Gemeinde Diepsloot in Johannesburg, Südafrika, Müll für den Wiederverkauf sammelt.
Foto: Keystone

Ein Freiwilliger einer COVID-19-Aktionsgruppe verteilt Informationsbroschüren und Seife an Einwohner der Gemeinde Diepsloot in Johannesburg, Südafrika.
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Ein Freiwilliger einer COVID-19-Aktionsgruppe verteilt Informationsbroschüren und Seife an Einwohner der Gemeinde Diepsloot in Johannesburg, Südafrika.
Foto: Keystone

Russische Medizin-Experten und Polizisten machen eine Pause, während...
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Russische Medizin-Experten und Polizisten machen eine Pause, während...
Foto: Keystone

...sie darauf warten, Passagiere zu überprüfen, die aus dem Ausland am Flughafen Sheremetyevo ausserhalb von Moskau ankommen.
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...sie darauf warten, Passagiere zu überprüfen, die aus dem Ausland am Flughafen Sheremetyevo ausserhalb von Moskau ankommen.
Foto: Keystone

Eine Frau und ihr Kind tragen Schutzmasken, während sie die U-Bahn-Station Komsomolskaya in Moskau passieren.
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Eine Frau und ihr Kind tragen Schutzmasken, während sie die U-Bahn-Station Komsomolskaya in Moskau passieren.
Foto: Keystone

Der russische Pianist Denis Matsuyev während einer Probe auf der Bühne der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau. Das Konzert findet ohne Publikum statt und wird stattdessen live online ausgestrahlt.
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Der russische Pianist Denis Matsuyev während einer Probe auf der Bühne der Tschaikowsky-Konzerthalle in Moskau. Das Konzert findet ohne Publikum statt und wird stattdessen live online ausgestrahlt.
Foto: Keystone

Im Hintergrund eines blinkenden Schilds im Stadtteil Brooklyn ist die Manhattan-Brücke zu sehen. Das Schild fordert Verkehrsteilnehmer auf, Versammlungen und Gedränge zu vermeiden und sich die Hände zu waschen.
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Im Hintergrund eines blinkenden Schilds im Stadtteil Brooklyn ist die Manhattan-Brücke zu sehen. Das Schild fordert Verkehrsteilnehmer auf, Versammlungen und Gedränge zu vermeiden und sich die Hände zu waschen.
Foto: Keystone

Der Las Vegas Strip ist fast menschenleer.
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Der Las Vegas Strip ist fast menschenleer.
Foto: Keystone

Ein Arbeiter säubert eine Fussgängerüberführung in der Nähe des MGM Grand Hotel & Casino entlang des Las Vegas Strip.
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Ein Arbeiter säubert eine Fussgängerüberführung in der Nähe des MGM Grand Hotel & Casino entlang des Las Vegas Strip.
Foto: Keystone

Der normalerweise geschäftige Greenwich Market im Süden Londons ist fast leer.
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Der normalerweise geschäftige Greenwich Market im Süden Londons ist fast leer.
Foto: Keystone

Menschen bilden eine lange Schlange, die sich weit um den Parkplatz schlängelt, während sie darauf warten, einen Grosshandels-Supermarkt in Coventry, England, zu betreten.
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Menschen bilden eine lange Schlange, die sich weit um den Parkplatz schlängelt, während sie darauf warten, einen Grosshandels-Supermarkt in Coventry, England, zu betreten.
Foto: zvg

Ein Paar sitzt an einem Tisch in einem geschlossenen und leeren Food Court in der Gegend von Soho in London, Grossbritannien.
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Ein Paar sitzt an einem Tisch in einem geschlossenen und leeren Food Court in der Gegend von Soho in London, Grossbritannien.
Foto: Keystone

Freiwillige Mitarbeiter von Search and Rescue mit spezieller Ausrüstung desinfizieren einen Freiwilligen nachdem sie auf der örtlichen Polizeistation in Pamplona, ​​Nordspanien, ein Polizeiauto desinfiziert hatten.
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Freiwillige Mitarbeiter von Search and Rescue mit spezieller Ausrüstung desinfizieren einen Freiwilligen nachdem sie auf der örtlichen Polizeistation in Pamplona, ​​Nordspanien, ein Polizeiauto desinfiziert hatten.
Foto: Keystone

Einwohner der Innenstadt von Pamplona, ​​Navarra, Nordspanien, winken mit roten Schals, die normalerweise während der Sanfermines-Fiesta verwendet werden.
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Einwohner der Innenstadt von Pamplona, ​​Navarra, Nordspanien, winken mit roten Schals, die normalerweise während der Sanfermines-Fiesta verwendet werden.
Foto: Keystone

An einem Zaun im Stadtteil Connewitz in Leipzig, Sachsen, sind Beutel mit Nahrungsmitteln angebracht. Der sogenannte Gabenzaun ist für Bedürftige in Zeiten der Corona-Krise gedacht.
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An einem Zaun im Stadtteil Connewitz in Leipzig, Sachsen, sind Beutel mit Nahrungsmitteln angebracht. Der sogenannte Gabenzaun ist für Bedürftige in Zeiten der Corona-Krise gedacht.
Foto: Keystone

Ein Mann mit Schutzmaske steht vor einem geöffneten Geschäft in Turin, Italien.
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Ein Mann mit Schutzmaske steht vor einem geöffneten Geschäft in Turin, Italien.
Foto: Keystone

Das leere Stadtzentrum von Rom während der Corona-Ausgangssperre.
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Das leere Stadtzentrum von Rom während der Corona-Ausgangssperre.
Foto: Keystone

Polizei und Soldaten werden im ganzen Land eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Bürger zu Hause bleiben.
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Polizei und Soldaten werden im ganzen Land eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Bürger zu Hause bleiben.
Foto: Keystone

Leere Strassen in Turin.
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Leere Strassen in Turin.
Foto: Keystone

Tauben versammeln sich am Sonntag vor dem Mailänder Dom.
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Tauben versammeln sich am Sonntag vor dem Mailänder Dom.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Weltweit haben sich mehr als 300'000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 13'000 starben bisher aufgrund der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19. In Europa bleibt die Lage in Italien und Spanien am dramatischsten.

Spaniens Regierung meldete am Sonntag fast 400 neue Tote und damit einen Anstieg von rund 30 Prozent auf 1720 im Vergleich zum Vortag. Die Marke der Infizierten näherte sich der 30'000er-Grenze. "Das Schlimmste kommt noch", hatte Ministerpräsident Pedro Sanchez am Samstagabend gesagt. Am Sonntag erklärte Sanchez, er werde das Parlament um eine Verlängerung der geltenden Ausgangssperre bis zum 11. April gelten.

Die Armee war im Einsatz, um beim Transport von Patienten in ein provisorisches Spital auf einem Konferenzgelände in Madrid zu helfen. In der noch im Aufbau befindlichen Feld-Klinik soll es bald 5500 Betten geben. Es wäre dann die grösste Klinik ihrer Art in Europa.

In Italien waren bis Sonntag offiziell 59'138 Menschen infiziert und 5476 gestorben. Mindestens 17 Ärzte sind in Italien seit Beginn der Epidemie gestorben. Am Sonntag gab es auch den ersten toten Mediziner in Frankreich.

"Liebesgrüsse aus Moskau"

Russland entsandte am Sonntag Hilfe und schickte die ersten von neun Flugzeugen des Typs Iljuschin Il-76 nach Italien, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. "Liebesgrüsse aus Moskau" stand auf an den Fliegern angebrachten Stickern mit Herzen in den russischen und italienischen Landesfarben. Insgesamt sollten acht Brigaden mit medizinischer Ausrüstung verlegt werden.

In Russland gibt es bisher nach offiziellen Angaben vergleichsweise wenige Coronavirus-Fälle. Am Sonntag waren es landesweit knapp 370, davon fast 200 in Moskau.

Kontaktverbot in Deutschland

In ganz Deutschland werden Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten. Ausgenommen sind Angehörige, die im eigenen Haushalt leben. Schliessen müssen alle Restaurants und Coiffeurgeschäfte. Darauf verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Telefonkonferenz am Sonntag. Diese Massnahmen sollen für mindestens zwei Wochen gelten

In Deutschland sind bislang mehr als 24'100 Infektionen bekannt geworden. Mehr als 90 Menschen sind bislang gestorben.

Erste Todesfälle wurden am Sonntag aus dem Kosovo und Rumänien gemeldet, es handelt sich um ältere Männer mit Vorerkrankungen. Im Iran stieg die Zahl der Toten auf 1685.

1,5 Millionen Risikopatienten in UK

In Grossbritannien sollen sich rund 1,5 Millionen Risikopatienten auf eine drei Monate andauernde Quarantäne einstellen. Serbiens Behörde erlaubte indes den über 65-Jährigen, an Sonntagen zwischen 4 und 7 Uhr in bestimmten Supermärkten einzukaufen.

In den USA schnellte die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten binnen einer Woche um mehr als das Zehnfache auf mehr als 24'000 Fälle in die Höhe. Fast ein Viertel der US-Bevölkerung, 80 Millionen von 330 Millionen Einwohnern, sind inzwischen von mehr oder weniger harschen Ausgangssperren betroffen.

In Brasilien gehen Experten davon aus, dass die Zahl der Infizierten um ein Vielfaches höher ist als die etwas mehr als 1000, die bis Sonntag bestätigt wurden. Mehrere lateinamerikanische Länder haben ihre Grenzen dicht gemacht. Argentinien, Kolumbien oder Bolivien verhängten weitgehende Ausgangssperren von bis zu drei Wochen.

In Afrika hat die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen die Marke von 1000 Fällen überstiegen. Das geht aus Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO und Berichten der betroffenen Länder hervor. Zudem gibt es laut WHO mindestens 17 Tote.

Corona-Fälle gibt es in mehr als 40 der 52 afrikanischen Staaten. Besonders betroffen sind Südafrika, Ägypten, Marokko und Algerien. Der Kontinent war anfangs vom Virus verschont geblieben.

Indien probt den Ernstfall

Indien probte für den Ernstfall. Die 1,3 Milliarden Inder wurden am Sonntag aufgerufen, eine von 7 bis 21 Uhr (Ortszeit) geltende Ausgangssperre einzuhalten. Premierminister Narendra Modi sah dies als "gewaltigen Beitrag zum Kampf gegen die Covid-19-Bedrohung". Lav Agarwal vom Gesundheitsministerium erklärte, die Regierung wolle mit der Test-Massnahme "Einigkeit in der Isolation" erreichen.

Indien hat bisher mehr als 320 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, fünf Menschen starben. Die Dunkelziffer könnte nach Einschätzung von Experten allerdings deutlich höher liegen.

"Mindestens ein Jahr" warten auf Impfstoff

Vonseiten der Weltgesundheitsorganisation WHO gab es die Warnung, im Kampf gegen das Coronavirus nicht nur auf die Einschränkung des gesellschaftlichen Lebens zu setzen. "Worauf wir uns wirklich konzentrieren müssen, ist die Kranken mit Infektionen zu finden und sie zu isolieren", sagte der WHO-Experte Mike Ryan in der BBC.

Er riet dazu, wie in China, Singapur und Südkorea die Zahl der Tests massiv in die Höhe zu fahren. Ryan betonte auch, bei der Entwicklung eines Impfstoffes realistisch zu bleiben. Die Entwicklung und die nötigen Tests würden "mindestens ein Jahr" dauern.

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