Kirche | Mit ihrer Anzeige wollen die Freidenker sicherstellen, dass die Ermittlungsbehörden tätig werden

Freidenker zeigen Bischof Charles Morerod an

Morerod soll bereits 2011 von einer Opferhilfeorganisation über die mutmasslichen sexuellen Übergriffe eines Geistlichen in Freiburg informiert worden sein.
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Morerod soll bereits 2011 von einer Opferhilfeorganisation über die mutmasslichen sexuellen Übergriffe eines Geistlichen in Freiburg informiert worden sein.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Die Schweizer Freidenker haben gegen den Bischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg, Charles Morerod, Anzeige erstattet. Die Freidenker-Vereinigung wirft dem Bischof vor, von Vorwürfen zu sexuellen Übergriffen eines ihm unterstellten Geistlichen gewusst zu haben und untätig geblieben zu sein.

Morerod soll bereits 2011 von einer Opferhilfeorganisation über die mutmasslichen sexuellen Übergriffe eines Geistlichen in Freiburg informiert worden sein. Sanktionen seien aber erst ergriffen worden, nachdem das mutmassliche Opfer öffentliche Aussagen gemacht habe, kritisieren die Freidenker.

Mit ihrer Anzeige wollen die Freidenker laut Mitteilung vom Dienstag insbesondere sicherstellen, dass die Ermittlungsbehörden tätig werden und ein allfälliges Verschulden Morerods "seriös prüfen".

Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Morerod bereits 2011 über den Fall orientiert wurde, dann wäre nach Ansicht der Freidenker-Vereinigung der Tatbestand der Begünstigung erfüllt.

Es dürfe nicht sein, dass die Kirche mutmassliche Täter vor dem Zugriff der Vollzugsbehörden schütze. Die Freidenker verweisen auf Berichte im "Tages-Anzeiger" und im Schweizer Fernsehen SRF, wonach der Fall des Geistlichen kirchenintern schon seit Jahren bekannt war.

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