Ski alpin | Die Bewältigung der Saison ohne Kader-Status von Swiss Ski war für Dionys Kippel nicht einfach

«Nach der strengen Saison kann ich nun den Geist ablenken»

Nach dem abrupten Saisonende will sich Dionys Kippel polysportiv betätigen und sich nach der strengen Saison mental erholen.
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Nach dem abrupten Saisonende will sich Dionys Kippel polysportiv betätigen und sich nach der strengen Saison mental erholen.
Foto: mengis media

Quelle: 1815.ch 0

Dionys Kippel musste die diesjährige Ski-Saison auf eigene Faust bestreiten. Nach dem Saisonende will er sich polysportiv fit halten und auch den Kopf lüften.

Wie viele andere Skisportler erlebte auch Dionys Kippel ein schnelles Saisonende. Er war in der letzten Woche noch bei FIS-Rennen in St. Luc im Einsatz. "Wir haben schon gemerkt, dass die Saison bald zu Ende gehen könnte. Umso mehr haben wir die letzten Rennen noch genossen und haben jedes mal Vollgas gegeben. Es herrschte eine komische Atmosphäre. Denn es gab eine grosse Ungewissheit, ob noch weitere Rennen stattfinden würden.“ Nach dem zweiten Lauf war es dann sicher, dass das Saisonende da war.

Saisonrückblick mit Dionys Kippel - Teil 1. (Quelle: rro)

Dionys Kippel erlebte eine ganz besondere Saison. Da er in keinem Kader von Swiss Ski mehr war, musste er alles selber organisieren. Im Sommer trainierte und fuhr er Rennen in Argentinien. Danach bestritt der Oberwalliser FIS- Rennen und schaffte es dank guten Ergebnissen in den Europacup. "Mit der Saison bin ich sehr zufrieden. Meine Leistungen erfüllen mich auch mit ein bisschen Stolz. Es war nicht selbstverständlich, dass es ohne Kader-Status so geklappt hat." Schon bei den Trainings in Argentinien machte er Fortschritte im technischen Bereich. Danach überzeugte er mit konstant guten Resultaten im Europacup. So erreichte der in der Gesamtwertung im Slalom den 13. Schlussrang und war damit zweitbester Schweizer.

Die Bewältigung der Saison ohne Kader-Status von Swiss Ski war für Dionys Kippel nicht einfach. Zusammen mit den Oberwallisern Lars Kuonen, Alain Zurbriggen und Dario Walpen bildete er eine Trainingsgemeinschaft. Unterstützung erhielt er auch vom französischen Skiteam Orsatus Ski Racing. "Trotzdem war es nicht einfach, eine ganze Saison so zu bestreiten. Die ganze Planung und Organisation kostete viel Kraft und Energie. Doch die Ambiance in unserem Team war ausgezeichnet. Wir haben uns einander Tipps gegeben und gegenseitig immer wieder gepusht.“ Die Situation hatte aber auch positive Seiten, ist Dionys Kippel überzeugt. "Ich konnte die Saison individuell planen und hatte grosse Freiheiten bei der Trainingsgestaltung. Das kam mir sehr gelegen, denn ich kenne meinen Körper am besten.“

Dionys Kippel konnte in dieser Saison auch auf die Unterstützung vieler Personen zählen. "Es war wie ein Puzzle mit vielen positiven Teilen. Es passte alles bestens zusammen und so schaffte ich eine sehr gute Saison.“ Nach dem abrupten Saisonende will sich Dionys Kippel weiterhin sportlich betätigen. "Ich liebe Sport. Darum werde ich mich mit anderen Sportarten fit halten. Es ist auch wichtig, einmal den Geist abzulenken und das zu machen, worauf man Lust hat.“

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