Wohltätigkeit | Jens Blatter Spendenmarathon

Eine Massage gegen müde Beine

Petra Eyer, Dipl. Physiotherapeutin, kümmert sich um die Fahrer.
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Petra Eyer, Dipl. Physiotherapeutin, kümmert sich um die Fahrer.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Der Jens Blatter Spendenmarathon ging am 1. August in seine siebte Runde – diesjährig unter dem Motto «Von Afrika ins Wallis on Bike». Auf 1815.ch und im «Walliser Boten» halten wir Sie über den aktuellen Stand auf dem Laufenden.

Gesamtstrecke: 2‘567 km

Bereits gefahren: 920 km

Noch vor uns: 1‘649 km

Denia liegt ungefähr in der Mitte zwischen den beiden grossen Städten Alicante und Valenica. Das Gebiet war früher eine der grössten Landwirtschaftsregionen, bekannt durch den Anbau der zahlreichen Zitrusfrüchte. Mit der Zeit hat der Tourismus jedoch die Landwirtschaft abgelöst.

Die heutige Etappe war die längste der gesamten Tour, mit fast 300 km von Murcia nach Denia. Auch sie war geprägt von der grossen Hitze. So hat die erste der beiden Königsetappen ihren Namen wahrlich verdient. Die beiden Besitzer des Campingplatzes waren sich nicht ganz einig: Der eine meinte, es hätte seit einem Jahr nicht mehr geregnet, während der andere sagte es seien sogar 15 Monate gewesen.

Jedenfalls führte uns die heutige Etappe durch eine lange, karge Wüstenlandschaft. Das Thermometer zeigte bis 43 Grad im Schatten an. Das Verpflegungsteam hat heute fast 400 Liter Wasser verbraucht, was in der 12-jährigen Geschichte des JB-Spendenmarathons absoluter Rekord ist und bedeutet, dass die Verpfleger den Fahrern 800 Flaschen gereicht haben.

Wären wir eine offizielle Rennveranstaltung der UCI, so hätten uns die Kommissäre heute mit Bestimmtheit nicht fahren lassen. Seit diesem Jahr hat der Radsportweltverband UCI ein neues Reglement, welches besagt, dass bei extremen Bedingungen nicht gestartet werden darf oder die Etappe verkürzt wird. Übrigens haben sich heute bei uns einige Fahrer zusammengerauft, um eine ähnliche Gewerkschaft zu gründen.

Petra Eyer, Dipl. Physiotherapeutin, 29-jährig aus Brig-Glis:

Petra Eyer, die Fahrer sind ziemlich gezeichnet von der heutigen Etappe, wie kannst du ihnen helfen?

Die meisten Fahrer haben sehr müde und schmerzhafte Beine. Eine gute Massage dient der Regeneration und sorgt dafür, dass die Fahrer am Tag danach wieder neue Kraft haben.

Gibt es noch andere Körperpartien welche den Fahrern zunehmend Probleme bereiten?

Durch die lange gleichbleibende Position auf dem Fahrrad kann es auch zu grossen Nackenverspannungen kommen. Auch hier hilft eine gezielte Massage und Lockerung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Massage im Berufsalltag und hier am Spendenmarathon?

Die Fahrer massieren oft erst nach dem Nachtessen bei Eindämmerung und später sogar bei Dunkelheit. Das ist einmalig und sehr schön, da man dies im Berufsalltag sonst nicht so kennt.

Gibt es die Massagen nur abends oder bist du tagsüber auch beim Team?

Die fixen Massagen finden immer abends statt, aber ich fahre jeden Tag auch mit der Ambulanz mit und helfe gerade während Pausen mit kleineren Massagen, Lockerungen oder wenn die Fahrer Krämpfe haben.

Weitere Informationen zum Jens Blatter Spendenmarathon finden Sie hier.

Spendenkonto: Jens Blatter, Spendenmarathon, 3932 Visperterminen, Raiffeisenbank Visperterminen, BLZ: 80499, Konto Nr. 14977.80, IBAN: CH61 8049 9000 0014 9778 0, Swift-BIC: RAIFCH22

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