Visp | Nach der Winterpause spielt der KTV Visp wohl in der Abstiegsrunde

KTV kämpft um Ligaerhalt

Nach der 24:29-Niederlage gegen West HBC rutscht der KTV Visp (in Blau) ans Tabellenende.
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Nach der 24:29-Niederlage gegen West HBC rutscht der KTV Visp (in Blau) ans Tabellenende.
Foto: zvg

Quelle: RZ 0

Im letzten Jahr schaffte der KTV Visp die Qualifikation für die Aufstiegsrunde in extremis. Heuer lässt sich der Gang in die Abstiegsrunde aber wohl kaum mehr vermeiden.

Mit zwei Startsiegen gegen den BSV Bern II und Wacker Thun II startete der KTV Visp verheissungsvoll in die neue 1.-Liga-Saison. Doch dann begann der Motor zu stocken und auch die Verletzungshexe schlug zu. Gleich mehrere Rückraumspieler fallen verletzungsbedingt längere Zeit aus. Dem torgefährlichen Krzysztof Gorniak droht gar das Karriereende. Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie sind die Visper Handballer auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Vier Punkte trennen das Team des neuen Coaches Karoly Kovacs vom rettenden vierten Platz und damit der Qualifikation für die Aufstiegsrunde. Da in der Hinrunde aber nur noch zwei Spiele verbleiben, darunter am Samstag der Heimmatch gegen den starken Tabellenführer Chênois, sind die Visper Chancen nur noch theoretischer Natur. «Aufgrund der gezeigten Leistungen ist es nicht unverdient, dass wir in der Abstiegsrunde spielen müssen», sagt KTV-Präsident Elias Sarbach. Das bedeutet, dass der KTV nach der Winterpause in einer Achtergruppe um den Ligaerhalt kämpft. Die beiden Letzten steigen direkt ab, der Dritt- und Viertletzte spielt über Kreuz Relegationsspiele gegen die Teams der ­anderen Abstiegsgruppe. Sarbach gibt sich kämpferisch: «Der Ligaerhalt ist unser Mindestziel. Das Potenzial, dies zu erreichen, ist sicher vorhanden.»

Starke Leistungen im Nachwuchs

Während es der ersten Mannschaft heuer bisher nicht wunschgemäss lief, sei die Entwicklung im Juniorenbereich umso erfreulicher, betont Präsident Sarbach. Alle vier Nachwuchsteams des Vereins hätten sehr starke Leistungen gezeigt und spielen ab Januar in der jeweils zweithöchsten Juniorenliga. Das Junioren-U13-Team ist sogar zur Wahl als bestes Sport-Nachwuchsteam im Kanton Wallis nominiert worden. Und die jetzt als Goalie bei Herzogenbuchsee in der Frauen-U18-Elite spielende Janina Heinzmann ist als ­beste Nachwuchssportlerin des Kantons Wallis nominiert. n

 1. Chênois 12 379:311 19

 2. West HBC 12 348:336 15

 3. Wacker Thun II 12 321:318 13

 4. Yverdon 12 345:344 12

 5. Herzogenbuchsee 12 318:333 10

 6. Nyon 12 334:354 10

 7. BSV Bern II 12 289:314 9

 8. KTV Visp 12 292:316 8

Frank O. Salzgeber

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