Ried-Brig | Staub der Deponie sorgt für Unmut

Der Ried-Briger Kampf gegen Staub und Dreck

Bei der Ried-Briger Inertstoffdeponie «Moos» kommt es immer wieder zu starker Staubentwicklung. 
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Bei der Ried-Briger Inertstoffdeponie «Moos» kommt es immer wieder zu starker Staubentwicklung. 
Foto: RZ

Quelle: RZ 0

Gegen die immer wiederkehrende Staubentwicklung rund um die Inertstoffdeponie «Moos» sollen wirksame Massnahmen ergriffen werden. Der Betreiber nimmt die Problematik ernst und hat bereits reagiert.

Die Inertstoffdeponie «Moos», am Dorfeingang von Ried-Brig sorgt insbesondere bei Anwohnern immer wieder für Unmut. Im Fokus: die starke Staubentwicklung. Gerade diesen Sommer mit kaum Niederschlag und immer hohen Temperaturen sei es ausgeprägt gewesen und die Staubentwicklung sei darum teils schon fast «unerträglich» gewesen, ist im Dorf zu hören. Dementsprechend seien bei der Gemeinde immer wieder Reklamationen eingegangen, bestätigt Gemeindepräsident Urban Eyer. Hinzu kommt eine zweite Ursache des Problems: Direkt angrenzend befindet sich eine öffentliche Abfallsammelstelle, in welcher von den Bewohnern beispielsweise Grünabfälle entsorgt werden können. Deren Zufahrt ist nicht geteert, sprich besteht lediglich aus Erdmaterial.

Wasserbad und grossflächige Bewässerung

Weil diese insbesondere während des Sommers stark frequentiert ist, entwickelt sich auch dort wegen der zahlreichen Anfahrten immer wieder Staub. Nicht zuletzt kommt die windexponierte Lage des gesamten Areals erschwerend hinzu. Für die Gemeinde und den Deponiebetreiber Theler Moos AG Grund genug, zu intervenieren und gemeinsam Massnahmen zur Verminderung der Staubentwicklung zu erarbeiten: «Die Inertstoffdeponie wird mittels Ausbau der beste­henden Spritzanlage konsequenter feucht ge­halten», sagt Gemeindepräsident Urban Eyer. Zudem wurden gewisse Bereiche bereits begrünt, «was ebenfalls zur Staubminderung ­beiträgt, so Eyer. Bei der Zu- und Wegfahrt der Inertstoffdeponie wird ausserdem ein «Wasserbad» eingerichtet, welches als Radwaschanlage dient. Damit werde künftig auch die Verschmutzung der angrenzenden Zufahrtsstrasse eingedämmt. Und zuletzt sei im nächsten Jahr auch vorgesehen, die Einfahrt der kommunalen Deponie zu teeren. Er ist überzeugt, dass diese Massnahmen den gewünschten Effekt haben werden. Der Deponiebetreiber sagt auf Anfrage, dass man die Anliegen der Bewohner ernst nehme und jeweils umgehend reagiert habe. Jedoch würden gewisse Massnahmen wie beispielsweise die Begrünung einige Zeit dauern, bis die gewünschte Verbesserung eintrete. Aber: Vollständig eliminieren lasse sich das Problem leider nicht.

Peter Abgottspon

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