Raron | Finanzierung der Eishalle als grosse Herausforderung

Die Rarner Eishalle erhält auch einen Namenssponsor

An der neuen Rarner Eishalle wird derzeit kräftig gebaut.
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An der neuen Rarner Eishalle wird derzeit kräftig gebaut.
Foto: RZ

Quelle: RZ 0

Für die Finanzierung der neuen Eishalle ist noch viel Geld nötig. Dafür läuft derzeit eine gross angelegte Sammelaktion. Derweil steht bereits fest, wie die Halle heissen wird.

Nicht nur in Visp, auch in Raron wird diesen Herbst eine neue Eishalle eröffnet. Die entsprechenden Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Für insgesamt 4,8 Millionen Franken entsteht westlich der Rarner Industriezone Basper eine ­Halle mit mehreren Garderoben, Eisfeld, Zuschauerbereich und Buvette. Der Oberwalliser Hockeyszene stehen dann zwischen Brig und Raron gleich drei neue Eishallen zur Verfügung. Für den Bau, die Sicherstellung der Finanzen und den späteren Betrieb wurde die EHC Raron Betriebs AG gegründet.

Auf Geldsuche

Der Verein EHC Raron (Mehrheitsaktionär) hingegen kümmert sich um die rein sportlichen Belange. Ein Drittel der Kosten trägt die Gemeinde, den Rest muss der EHC Raron selbst finanzieren. Da es sich um dessen privates Projekt handelt, verbleibt dem Verein eine Fremdverschuldung von 1,5 Millionen Franken. Für den VR-Präsidenten der Betriebs AG, Bernard Vogel, ist das zu viel. «Wir möchten diese wenn möglich auf eine Million senken», sagt er. Um das zu schaffen, wird viel unternommen. So läuft derzeit eine gross angelegte Sammelaktion in ausgewählten Oberwalliser Gemeinden. Dort wurde vor Kurzem an sämtliche Haushaltungen ein Spendenbrief geschickt, damit sich die Bevölkerung an den Kosten beteiligen kann. «Es handelt sich um ein Projekt für die Jugend aus dem ganzen Oberwallis und wir hoffen natürlich auf entsprechendes Wohlwollen», so Vogel.

Fehlende Unterschriften

Die ersten Rückmeldungen seien durchaus positiv. Die Aktion soll auch eine nachhaltige Wirkung erzielen: Die Senkung der Fremd­verschuldung vereinfacht den späteren Betrieb. Denn dafür wird jährlich mit bis zu 250 000 Franken gerechnet. In Anlehnung an die ­Visper Lonza Arena, wo nebst Eishockey weitere Anlässe geplant sind, wollen auch die Rarner während der eisfreien Zeit alternative An­gebote schaffen. «Die damit verbundenen Einnahmen werden sich auch positiv auf die Fremdverschuldung auswirken», so Vogel. Bestandteil der Finanzierung ist auch der Sponsor des Hallennamens. Wer das ist, wollte Vogel aber nicht verraten. Nur so viel: «Wir stehen kurz vor der Vertragsunterzeichnung.» Laut Recherchen handelt es sich um die Raiffeisenbank (Gampel-Raron). VR-Präsident Christoph Ceppi wollte sich noch nicht dazu äussern: «Die Sache ist nicht spruchreif.»

Peter Abgottspon

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