Zermatt | Weitere Abklärungen zum Ausbau der Strasse Täsch-Zermatt

Geldsuche für sichere Strasse Täsch–Zermatt

Vor Zermatt im Bereich «Lüegelti» ist die Bahn geschützt, die Strasse nicht.
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Vor Zermatt im Bereich «Lüegelti» ist die Bahn geschützt, die Strasse nicht.
Foto: © MGBahn

Quelle: RZ 0

Bei den Verhandlungen für eine wintersichere Strasse Täsch–Zermatt fand in der Zwischenzeit ein Gespräch zwischen der Gemeinde Zermatt und Staatsrat Jacques Melly statt. Dabei soll es zu einer Annäherung gekommen sein.

Die Strasse von Täsch nach Zermatt soll wintersicher werden. So will es der Zermatter Souverän, welcher sich 2016 an der Urne dafür ausgesprochen hat. Demnach hat der Gemeinderat den Auftrag, sich beim Kanton dafür einzusetzen. Konkret geht es dabei vor allem um zwei Abschnitte («Lüegelti» und «Schusslowina») kurz vor Zermatt. Dort ist das Bahntrassee durch Galerien geschützt, die Strasse hingegen nicht.

Seit dem besagten Urnengang fand zwischen dem Zermatter Gemeinderat und dem zuständigen Staatsrat Jacques Melly ein reger Briefkontakt statt, bei welchem sich die Fronten mit der Zeit immer mehr verhärtet haben: Demnach will Staatsrat Jacques Melly den Bau der Galerien unter der Voraussetzung prüfen, dass die Verkehrsbeschränkung der Strasse aufgehoben wird (deren Benutzung ist bewilligungspflichtig und ist demnach beschränkt). Er fordert vom Gemeinderat eine entsprechende Stellungnahme. Dieser hingegen fordert unmissverständlich Wintersicherheit, sprich den Bau der Galerien, aber ohne die Verkehrsbeschränkung aufheben zu wollen. Nach langem Hin und Her haben sich beide Parteien nun zu einer persönlichen Aussprache getroffen.

Verantwortliche sagen nichts

«Ich werde zuerst meine Ratskollegen über den Inhalt des Gesprächs informieren», sagt Gemeindepräsidentin Romy Biner-Hauser. Staatsrat Jacques Melly war bis Redaktionsschluss nicht erreichbar. Somit bleibt der Inhalt des Gesprächs von offizieller Seite geheim. Wie aber aus verlässlichen Quellen zu erfahren war, soll es beim Gespräch zu einer «Annäherung» gekommen sein. So soll Staatsrat Melly allenfalls bereit sein, den Bau der Galerien vertiefter zu prüfen.

Dies bedinge jedoch detaillierte Abklärungen bei verschiedenen Stellen. Zudem wolle er auch nach mehreren Finanzierungsmöglichkeiten suchen. Der Ausgang der Abklärungen ist zum jetzigen Zeitpunkt aber völlig offen. Fakt ist: Eine Studie aus dem Jahre 2012, an welcher der Kanton mitgearbeitet hat, geht für die zwei Galerien mit einer Gesamtlänge von 440 Me-tern von Kosten von rund 20 Millionen Franken aus.

Peter Abgottspon

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