Bürchen/Unterbäch/Eischoll | Prüfung für Realisierung eines eigenen Altersheims

Pläne für Schattenberger Altersheim werden konkreter

Als Standort für ein mögliches Altersheim in den Schattenbergen ist auch Unterbäch im Gespräch.
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Als Standort für ein mögliches Altersheim in den Schattenbergen ist auch Unterbäch im Gespräch.
Foto: RZ

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Die Schattenberger Gemeinden wollen ein gemeinsames Altersheim realisieren. Die Verhandlungen laufen und mögliche Standorte sind bestimmt, darüber reden will aber niemand. Und eine entscheidende Frage ist nach wie vor offen.

Die Motivation ist klar: Ältere Bewohner sollen die Möglichkeit haben, ihren Lebensabend im Heimatdorf verbringen zu können. Dafür spielen die drei Gemeinden seit Längerem mit dem Gedanken, gemeinsam ein Alters- und Pflegeheim zu realisieren. Die entsprechenden Planungen werden vorangetrieben und die Bewohner an den jeweiligen nächsten Urversammlungen über den aktuellen Stand informiert. «Ich sage nichts dazu, weil ich zuerst die Bevölkerung an der Urversammlung informieren werde», sagt der Gemeindepräsident von Unterbäch, Bernhard Wyss. Auch in den Nachbargemeinden wird geschwiegen. Wie Recherchen zeigen, wurde in der Zwischenzeit in allen drei Gemeinden ein möglicher Standort gefunden. In Bürchen gar zwei: Einer gehört der Gemeinde-, der andere der Pfarrei. Unterbäch soll aber derzeit als Standort eher bevorzugt werden. Das Heim soll Platz für 20 Bewohner haben und eine erste grobe Schätzung geht von Kosten von rund acht Millionen Franken aus.

Kanton hat letztes Wort

Des Weiteren soll es unter der Leitung des «Haus der Generationen St. Anna» in Steg als Art «Filiale» geführt werden und somit über keine eigenständige Direktion verfügen. «Das Projekt wurde in unserem Vorstand diskutiert und wir stehen einer Anfrage offen gegenüber. Die Realisierung trägt sicher dazu bei, die grosse Nachfrage nach Heimeintritten in unser Heim und die damit verbundenen Wartezeiten für die Bewerber zu reduzieren und damit den Druck nach zusätzlichen Betten etwas wegzunehmen», sagt St.-Anna-Direktor Martin Kalbermatter. Ob das Ganze aber eines Tages überhaupt Tatsache wird, hängt wohl von Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten ab. Sie entscheidet, ob das Vorhaben in die weiteren Planungen miteinbezogen wird. Konkret geht es um Subventionen. Heisst: Das Projekt steht und fällt wohl mit dem Entscheid. Sie bestätigte schriftlich, dass sie in engem Kontakt mit den interessierten Gemeinden stehe, konkreter wurde aber auch sie nicht.

Peter Abgottspon

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