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Sinas neustes Werk ist da

Sina singt in ihrem neuen Album über ihre Grossmutter: «Sie war früher wie ein Anker für mich.»Foto sina.ch
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Sina singt in ihrem neuen Album über ihre Grossmutter: «Sie war früher wie ein Anker für mich.»Foto sina.ch
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Sie singt über die Liebe, das Leben und ihre Wurzeln. Anfang Februar erscheint Sinas neustes Werk. «Emma» – eine Hommage an ihre Grossmutter.

«Emma» – so heisst das neue Album von Sina. Emma, das ist der Name ihrer Grossmutter. Eine Frau, bei der Sina während sechs Jahren aufgewachsen ist und die sie geprägt hat. «Emma steht für mein persönliches Lebensgefühl. In einem Leben, in dem gesucht wird nach Wurzeln, Verlorenem und Ersehntem. Und natürlich über die Lebensfreude und die Liebe», sagt Sina. Dazu gehört eine Geschichte über Emma. «Sie war in meiner Kindheit ein Anker für mich, im Songtext erinnere ich mich an diese Zeit.» Nun erhält das Album gar Grossmutters Namen. «Dies hat sich so ergeben», sagt Sina und verrät, dass der Albumname erst am Schluss festgelegt wurde.

Ein neuer Produzent

«Emma» erscheint am 1. Februar. Es ist bei Sinas 25-Jahr-Jubiläum das erste Mal, dass sie den Produzenten wechselt. Nachdem die Gampjerin ihre bestehenden Alben stets von Thomas Fessler produzieren liess, übernimmt Adrian Stern für «Emma» die Rolle des Produzenten. «Ich kenne Adrian seit 20 Jahren, er war früher mein Gitarrist während einer Tour und schrieb später Songs mit mir zusammen.» Dass er das neue Album produziert habe, sei eine logische Konsequenz. Sina schwärmt: «Er ist ein grossartiger Songwriter und ich bin stolz darauf, dass er mit ‹Emma› nun auch als Produzent an die Öffentlichkeit tritt.» Für die Oberwalliser Sängerin steht fest, dass von ihrem Produzenten in der Musikszene noch viel zu hören sein wird. Zu hören gibt es auf dem neuen Sina-Album diverse Liebes- und Sehnsuchtslieder. Inhalte, die Menschen bewegen und berühren. Songtexte, die Emotionen wecken. So, wie auch Sina Erfahrungen mit emotionalen Momenten gesammelt hat.

Mit Abba aufgewachsen

«In der Primarschule lernte ich meine erste grosse Liebe kennen», verrät sie. Ihr Schwarm besass damals einen eigenen Hasenstall. Sina erinnert sich: «Wir schlichen in der grossen Pause oft davon und sahen uns die neugeborenen Hasen an.» Später gehen Sina und ihr Primarschulschatz 16 Jahre gemeinsame Wege. «Er war meine Jugendliebe», blickt sie zurück. Die Musik war für Sina bereits damals ein wichtiger Teil im Leben. Ihr erstverdientes Geld investiert sie in eine ­Abba-LP. Auch Queen, Smokie, Elvis oder Deep Purple hört Sina. «Mehrstimmige Gesänge haben mir stets gefallen», hält sie im Jubiläumsjahr fest. Später folgt das Interesse an Frauenstimmen. Heute tanzt Sina auch gerne zur Musik von «The Eagles» und kündigt an, dass sie im Sommer bei deren Konzert im Hallenstadion «ganz nahe an der Bühne stehen wird». Sina und die Musik – das ist eine Art eigene Liebesgeschichte. Eine Geschichte, in der sie sich stets treu bleiben will. Authentizität – das ist ihr wichtig. Authentisch bleiben gegenüber ihren Fans, sich selbst und dem Walliser Dialekt; jenem Dialekt, der vor zehn Jahren für eine grosse Verwirrung bei einer Käuferin eines Sina-Tonträgers gesorgt hat.

Kanadierin lernt Walliserdeutsch

Die Geschichte handelt von einer Kanadierin, die eine klare Absicht hat: Sie will Schweizerdeutsch lernen. Dazu kauft sie sämtliche Alben von Sina. Das Vorgehen gelingt. Doch die Frau wundert sich, wie schwierig der Schweizer Dialekt ist. Zu ihrem Erstaunen wird sie in den Schweizer Städten nicht verstanden. Später begegnet sie Sina. «Sie erzählte mir ihre Geschichte und für die Frau war rückblickend klar, dass sie wohl besser zuerst einen anderen Schweizer Dialekt gelernt hätte.» Sina gibt es auch live im Oberwallis. Nachdem die Konzerte im La Poste und im Kellertheater ausverkauft sind, gibt es am 22. November im Kellertheater noch ein ­Zusatzkonzert.

Simon Kalbermatten

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