Genderbüebu sind die Nummer 1

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«Freundschaft» – so heisst das aktuelle Album des «Schwyzerörgeliquartetts Genderbüebu». Zur Freude der Munder Musiker schafft es das Album in die Schweizer Album-Charts. Damit nicht genug: Die «Genderbüebu» sind die Nummer 1 im Land! Leider aber nur inoffiziell. Der Hintergrund: Seit der CD-Taufe vor fünf Wochen haben die Örgeler über private Kanäle über 2500 Tonträger verkauft. 1500 verkaufte Alben bedeuten zurzeit Platz 1 in den Schweizer Album-Charts. Das Problem: Nur die Tonträger, welche über offizielle Kanäle verkauft werden, sind massgebend, wenn es um die Charts-Platzierung geht. «Mit den privaten Verkäufen zusammen hätten wir Platz 1 erreicht und wären dort mindestens zwei Wochen lang geblieben», sagt Simon Schnydrig, Musiker bei den «Genderbüebu» am Montag im WB. Damit untertreibt er. Die «Genderbüebu» verpacken auch diese Woche täglich mehrere Alben und verkaufen sie auf privater Basis. Liefe alles offiziell, sie könnten sich wohl bis Anfang Sommer auf dem Sonnenplatz halten. Doch warum nehmen sich die «Genderbüebu» diese sichere Top-1-Klassierung in den nationalen Album-Charts? Die Antwort ist einfach: Durch den privaten Verkauf steigern sie den Ertrag. Schade und bedauernswert ist einzig, dass die über 2500 Tönträger, welche privat verkauft wurden, nicht angerechnet werden. Das ist so, als wenn wir bei einem Spiel des FC Sitten nur die Sittener Tore zählen, welche mit dem Kopf erzielt wurden. So gewinnt am Schluss vermutlich nicht das Team, das mehr Tore geschossen hat. Darum ist klar: Die «Genderbüebu» sind die wahre Nummer 1 der Album-Charts! Und das ist kein Zufall. Ihre Musik sorgt über die Kantonsgrenze hinaus für gute Laune. Sie lockt Menschen sämtlicher Altersklassen auf die Tanzbühne. Mitte März bei der CD-Taufe im Zentrum «Missione» hätten sie die Halle doppelt füllen können. Die «Genderbüebu» sind Trend. Regional und national. Und sie grüssen von der Spitze. Daran ändern auch die Ranking-Richtlinien nichts.

Simon Kalbermatten

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