Katastrophe | Viele Tote bei Bootsfeuer

Flammenhölle vor kalifornischer Küste

Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
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Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
Foto: Keystone

Lokalisierungskarte zum Bootsfeuer vor der kalifornischer Küste.
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Lokalisierungskarte zum Bootsfeuer vor der kalifornischer Küste.
Foto: Keystone

Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
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Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
Foto: Keystone

Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
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Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
Foto: Keystone

Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
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Feuerwehrleute bekämpfen am Montag einen Bootsbrand vor der Küste Südkaliforniens.
Foto: Keystone

Lokale Strafverfolgungsbehörden und Gerichtsmediziner arbeiten daran, die Leichen wiederzufinden, die von Tauchteams nach einem tödlichen Brand auf dem Boot Conception gefunden wurden.
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Lokale Strafverfolgungsbehörden und Gerichtsmediziner arbeiten daran, die Leichen wiederzufinden, die von Tauchteams nach einem tödlichen Brand auf dem Boot Conception gefunden wurden.
Foto: Keystone

Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden sowie Such- und Rettungsteams helfen dabei, die Leichen derjenigen zu entladen, die beim Tauchbootbrand ums Leben gekommen sind.
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Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden sowie Such- und Rettungsteams helfen dabei, die Leichen derjenigen zu entladen, die beim Tauchbootbrand ums Leben gekommen sind.
Foto: Keystone

Das ausgebrannte Boot Conception, nördlich von Santa Cruz, Kalifornien.
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Das ausgebrannte Boot Conception, nördlich von Santa Cruz, Kalifornien.
Foto: Keystone

Eine Frau wird von einem Mitglied der Feuerwehr von Ventura County auf den Kanalinseln der US-Küstenwache in Oxnard, Kalifornien, getröstet.
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Eine Frau wird von einem Mitglied der Feuerwehr von Ventura County auf den Kanalinseln der US-Küstenwache in Oxnard, Kalifornien, getröstet.
Foto: Keystone

Mitglieder des amerikanischen Roten Kreuzes erreichen die Kanalinseln der US-Küstenwache in Oxnard, Kalifornien.
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Mitglieder des amerikanischen Roten Kreuzes erreichen die Kanalinseln der US-Küstenwache in Oxnard, Kalifornien.
Foto: Keystone

Such- und Rettungsleute transportieren zusammen mit Offizieren des Santa Barbara Sheriffs eine geborgene Leiche auf dem Dock im Hafen von Santa Barbara.
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Such- und Rettungsleute transportieren zusammen mit Offizieren des Santa Barbara Sheriffs eine geborgene Leiche auf dem Dock im Hafen von Santa Barbara.
Foto: Keystone

Medienvertreter warten vor den Kanalinseln der US-Küstenwache in Oxnard, Kalifornien.
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Medienvertreter warten vor den Kanalinseln der US-Küstenwache in Oxnard, Kalifornien.
Foto: Keystone

Eric Raney, Leiter der Abteilung für öffentliche Informationen, beantwortet Fragen der Medien vor dem Hauptquartier des Sheriffs des Bezirks Santa Barbara.
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Eric Raney, Leiter der Abteilung für öffentliche Informationen, beantwortet Fragen der Medien vor dem Hauptquartier des Sheriffs des Bezirks Santa Barbara.
Foto: Keystone

Behörden helfen einem Mann, der aus dem tödlichen Bootsbrand gerettet wurde. (TV-Bild)
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Behörden helfen einem Mann, der aus dem tödlichen Bootsbrand gerettet wurde. (TV-Bild)
Foto: Keystone

Behörden helfen einem Mann, der aus dem tödlichen Bootsbrand gerettet wurde. (TV-Bild)
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Behörden helfen einem Mann, der aus dem tödlichen Bootsbrand gerettet wurde. (TV-Bild)
Foto: Keystone

Ein Paar Flossen und Blumen wurden im Hafen von Santa Barbara, Kalifornien, angebracht.
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Ein Paar Flossen und Blumen wurden im Hafen von Santa Barbara, Kalifornien, angebracht.
Foto: Keystone

Blumen schwimmen auf dem Wasser.
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Blumen schwimmen auf dem Wasser.
Foto: Keystone

Ein Betroffener hält Blumen in der Hand und nimmt sich einen Moment Zeit, um an einem Dock in Santa Barbara nachzudenken.
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Ein Betroffener hält Blumen in der Hand und nimmt sich einen Moment Zeit, um an einem Dock in Santa Barbara nachzudenken.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Mitten in der Nacht ist ein Ausflugsschiff vor der kalifornischen Küste für zahlreiche Taucher zur Todesfalle geworden. Nur fünf Besatzungsmitglieder konnten sich mit einem Sprung von Bord der "Conception" in den Pazifik retten.

Die übrigen Passagiere schliefen unter Deck, als das Schiff am Montag (Ortszeit) vor der Insel Santa Cruz Island in Flammen aufging. Bis zum späten Abend seien 20 Leichen geborgen worden, berichteten US-Medien unter Berufung auf Polizei und Küstenwache.

Für 14 Vermisste gab es demnach kaum noch eine Überlebenschance. Man bereite sich auf "den schlimmsten Ausgang" vor, hatte Captain Monica Rochester von der Küstenwache zuvor gesagt.

39 Menschen waren nach Angaben der Behörden an Bord des Schiffes, das am Samstag von dem Küstenort Santa Barbara zu einem dreitägigen Tauchvergnügen zu den Kanalinseln gestartet war. Am Montagabend sollte die "Conception" eigentlich wieder an der kalifornischen Küste anlegen.

Ausgebranntes Bootswrack gesunken

Ein Notruf, der am frühen Montagmorgen kurz nach drei Uhr bei den Behörden eintraf, liess Schlimmes ahnen. Ein Mann gab mit panischer Stimme die Position des Schiffes an, dann sagte er, dass er nicht atmen könne. In die Aufzeichnung mischen sich viele Geräusche, die Stimme ist am Ende nicht mehr zu verstehen.

Das Boot war nur 20 Meter vom Strand der Insel Santa Cruz entfernt vor Anker gegangen. Zunächst seien die Leichen von zwei Männern und zwei Frauen geborgen worden. Sie könnten nur mit Hilfe von DNA-Tests identifiziert werden, sagte US-Sheriff Bill Brown.

Weitere Leichen hätten die Suchteams auf dem Meeresboden in knapp 20 Metern Tiefe entdeckt, aber noch nicht an Land bringen können. Für die Rettungstaucher sei es gefährlich, das völlig ausgebrannte Bootswrack zu durchsuchen. Das Schiff sei etwa vier Stunden nach Ausbruch des Feuers auf den Grund gesunken.

Im Bootsinneren geschlafen

Zwei der fünf Crewmitglieder wurden bei der Flucht aus der Flammenhölle leicht verletzt. Mit einem kleinen Beiboot konnten sie nachts ein Fischerboot in der Nähe erreichen. Die Gruppe sei völlig verstört gewesen, sagten die Bootsleute Shirley und Bob Hansen laut "Los Angeles Times".

Einer der Männer hätte ihnen weinend erzählt, dass seine Freundin noch unter Deck an Bord sei. Ein anderer berichtete, dass sie am Abend auf dem Boot die Geburtstage von drei Passagieren gefeiert hätten, darunter ein 17-jähriges Mädchen, das von seinen Eltern auf der Tauchreise begleitet worden sei.

Die Passagiere des Ausflugsschiffes schliefen im Bootsinneren, als das Feuer aus noch unbekannten Gründen ausbrach. Zahlreiche Löschboote eilten zu der Unglücksstelle, doch jede Hilfe kam zu spät.

Mehrere Explosionen

Bob Hansen sagte der "Los Angeles Times", dass er das brennende Boot und dichten Rauch habe sehen können und mehrere Explosionen gehört habe. Möglicherweise seien Tauchflaschen explodiert, mutmasste Hansen. Dramatische Fotos zeigen das Unglücksboot völlig von Flammen umgeben.

Die Kanalinseln vor Santa Barbara sind ein beliebtes Ausflugsziel für Taucher und Segler. Das Unternehmen "Worldwide Diving Adventures" hatte das Boot für den Taucherausflug an dem langen Laborday-Wochenende gechartert.

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