Ringkuhkampf | Stippvisite bei Jungzüchterin Serena Anthamatten und Eringer-Kenner Erno Marx

Letzter grosser Tanz der diesjährigen Stechfestsaison

Eingespieltes Duo. Serena Anthamatten tritt mit ihrer «Seraina» in Aproz an.
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Eingespieltes Duo. Serena Anthamatten tritt mit ihrer «Seraina» in Aproz an.
Foto: WB/Daniel Berchtold

Ein Kenner. Erno Marx mit seinen verdienten Kämpferinnen in Feithieren. «Diablo» habe Mühe mit Fremden im Stall, weiss der Züchter über seine Tiere Bescheid.
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Ein Kenner. Erno Marx mit seinen verdienten Kämpferinnen in Feithieren. «Diablo» habe Mühe mit Fremden im Stall, weiss der Züchter über seine Tiere Bescheid.
Foto: WB/Daniel Berchtold

Quelle: 1815.ch 0

Am 4. und 5. Mai wird in Aproz die neue «Reine des reines» erkoren – für viele Eringerhalter der Höhepunkt in der Agenda. Insgesamt bitten 166 Tiere zum letzten Tanz der Stechfestsaison. Die Jungzüchterin Serena Anthamatten (19) wird heuer mit zwei Tieren antreten. Sie träumt vom Sieg. Diesen konnte Erno Marx (61) mit seinem Rind «Pepsi» vor 14 Jahren am Kantonalen bereits feiern.

In diesem Jahr darf Serena Anthamatten aus Saas-Almagell zusammen mit ihrem Bruder und ihrem Vater gleich mit zwei Kühen ans Finale nach Aproz fahren. «‹Seraina› ist die erste Tochter meiner ersten Kuh ‹Niki›. Das freut mich, sie in Aproz in den Ring zu schicken», sagt Anthamatten. Am Frühjahrskampf im Goler hat «Seraina» den 3. Rang in der 2. Kategorie geholt. In Aproz wird sie, weil sie rund 60 Kilogramm zugenommen hat und nun fast 700 Kilogramm wiegt, wohl in der 1. Kategorie antreten. Zudem wird «Ronja» in Aproz teilnehmen. Sie hat im Goler den 4. Rang in der 3. Kategorie geholt.

Für Serena ­Anthamatten gibt es keine Favoriten. In Aproz ist alles möglich. Dem stimmt auch Erno Marx zu, der in seiner bald 40-jährigen Züchterkarriere bereits mit einer Handvoll Tieren am Kantonalen teilgenommen hat und mit «Pepsi» in der Kategorie Rinder im Jahr 2005 die Siegerglocke holte. «Ein unvergessliches Erlebnis.»

Als zwölfjähriger Bub hat Marx sein erstes Eringerkalb erhalten, erinnert sich der Pensionär, der zusammen mit seinem Bruder, welcher 1984 tödlich verunglückte, mit der Eringerzucht begonnen hatte. «Auf zwei gekauften Tieren, ein Zwillingspaar, haben wir schliesslich unsere Zucht aufgebaut. Bis heute stammen alle meine Kühe von diesen beiden Tieren ab», sagt der Eringer-Kenner zum Stammbaum. Derzeit stehen 20 Tiere im Feithierer Stall.

Mehr zu der Jungzüchterin Serena Anthamatten und dem erfahrenen Eringerzüchter Erno Marx lesen Sie morgen Donnerstag im «Walliser Boten». In der Freitagsausgabe kommen sodann alle Oberwalliser Züchter zu Wort, die in der vergangenen Stechfestsaison einen Kategoriensieg feiern konnten und ihr Tier am kommenden Wochenende in Aproz in die Arena führen werden.

pan / mgo / zen

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