Unwetter | Windgeschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern

Mindestens fünf Tote durch Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas

Ein Screenshot eines von der NASA bereitgestellten Handout-Videos (von der Internationalen Raumstation (ISS) aus), das den Hurrikan Dorian zeigt.
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Ein Screenshot eines von der NASA bereitgestellten Handout-Videos (von der Internationalen Raumstation (ISS) aus), das den Hurrikan Dorian zeigt.
Foto: Keystone

Das Auge des Hurrikans Dorian, aufgenommen von einem NASA-Astronauten.
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Das Auge des Hurrikans Dorian, aufgenommen von einem NASA-Astronauten.
Foto: Keystone

Eine Luftaufnahme des Schadens in Marsh Harbour, Bahamas vom Montag, 2. September.
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Eine Luftaufnahme des Schadens in Marsh Harbour, Bahamas vom Montag, 2. September.
Foto: Keystone

Karte Karibik und Westatlantik, Zugrichtung des Sturms vom Dienstag, 3. September.
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Karte Karibik und Westatlantik, Zugrichtung des Sturms vom Dienstag, 3. September.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Der Hurrikan "Dorian" hat auf den Bahamas gewütet - mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Nach ersten Erkenntnissen gab es zahlreiche Verletzte, wie Regierungschef Hubert Minnis am Montag in New Providence sagte. Etwa 13'000 Häuser wurden demnach beschädigt oder zerstört.

"Dorian" schwächte sich leicht ab und wurde von Kategorie fünf auf Kategorie drei herabgestuft, wie das US-Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Der Wirbelsturm peitschte nach Angaben der Meteorologen am Dienstag aber immer noch mit Windgeschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern über die Inselgruppe hinweg. Bewohner sollten daher vorerst in ihren Notunterkünften bleiben.

Minnis bezeichnete den Wirbelsturm, der Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern erreicht hatte, als "historische Tragödie" für die zwischen Kuba und Florida gelegene Inselgruppe.

Die fünf Todesfälle ereigneten sich nach seinen Angaben auf den Abacos-Inseln, wo "Dorian" am Sonntag mit der höchsten Hurrikanstärke fünf auf Land getroffen war. Sicherheitskräfte würden "so schnell wie möglich" auf die Inseln geschickt, sagte Minnis.

Wasser bis zu den Hausdächern

Verzweifelte Einwohner riefen per Textnachrichten um Hilfe: "Wir stehen unter Wasser. Kann uns jemand helfen oder Hilfe schicken? Bitte", schrieb eine Frau namens Kendra Williams. "Ich, meine sechs Enkel und mein Sohn sind auf dem Dachboden." Mancherorts reiche das Wasser bis an die Hausdächer heran, berichteten Zeugen auf Onlineplattformen.

Auf dem Video eines Bewohner der Hauptinsel Great Abacos, Raymond King, waren überflutete Strassen, entwurzelte Bäume und umgestürzte Strommasten zu sehen. "Wir brauchen Hilfe. Alles liegt am Boden."

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen benötigten mindestens 61'000 Menschen auf den Bahamas Lebensmittel. Das Rote Kreuz schätzte die Zahl der beschädigten oder zerstörten Häuser auf etwa 13'000.

Zwangsevakuierungen in US-Küstengebieten

Nach den Bahamas dürfte "Dorian" Kurs auf Florida nehmen, sein genauer Weg aber blieb ungewiss. Nach Einschätzung des US-Hurrikan-Warnzentrums NHC dürfte der Hurrikan in der Nacht zum Dienstag und bis Mittwoch der Küste Floridas "gefährlich nahe" kommen. Für weite Teile der Küste galten weiter Hurrikan-Warnungen.

Die US-Bundesstaaten Florida, Georgia und South Carolina ordneten Zwangsevakuierungen küstennaher Gebiete an. Mehrere Millionen Menschen waren davon betroffen.

In den USA appellierte Floridas Gouverneur Rick Scott an die Bevölkerung in den gefährdeten Küstengebieten: "Sollten Sie sich in einer Evakuierungszone befinden, dann gehen Sie JETZT", erklärte Scott. Häuser liessen sich wieder aufbauen, verlorenes Leben nicht.

US-Präsident Donald Trump warnte vor den katastrophalen Folgen des "Monster"-Sturms.

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