Politik | Nordkoreanischer Machthaber beendet Staatsbesuch in China

Nach Gesprächen mit Xi: Sonderzug von Kim Jong Un verlässt Peking

Staatsbesuch. Der seit dem vergangenen Jahr bereits vierte Besuch Kims in Peking zeigt, wie sehr sich Nordkorea und China wieder angenähert haben.
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Staatsbesuch. Der seit dem vergangenen Jahr bereits vierte Besuch Kims in Peking zeigt, wie sehr sich Nordkorea und China wieder angenähert haben.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

In wenigen Wochen soll es zu einem zweiten Gipfel zwischen Kim und Trump kommen. Vorher sucht der Nordkoreaner noch einmal die Nähe Pekings. Will er Washington so unter Druck setzen?

Nach einem zweitägigen Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un in Peking hat sein Sonderzug die chinesische Hauptstadt am Dienstag wieder verlassen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, hatte Kim am Morgen eine Pharmafirma in Peking besucht. Im Anschluss stand ein Mittagessen mit Chinas Präsidenten Xi Jinping auf dem Programm.

Laut Yonhap war Kim bereits am Vorabend zu einem einstündigen Gespräch mit dem chinesischen Staats- und Parteichef zusammengekommen. Zu den Gesprächsinhalten lagen zunächst keine Informationen vor.

Kim war am Montag mit seinem grünen Sonderzug in der chinesischen Hauptstadt eingetroffen. Es wird angenommen, dass er dort seine Strategie mit der chinesischen Führung vor seinem zweiten geplanten Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump über die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel abstimmen wollte.

Trotz mangelnder Fortschritte bei der Abrüstung soll Trumps Treffen mit Kim in den kommenden Wochen stattfinden. Ort und Zeitpunkt sollen «möglicherweise in nicht allzu ferner Zukunft verkündet» werden, hatte Trump am Sonntag in Washington gesagt.

Bei ihrem historischen Gipfel im Juni in Singapur hatten sich Trump und Kim allgemein auf das Ziel einer atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel geeinigt. Doch konkrete Zusagen, bis wann das nordkoreanische Atomwaffenarsenal abgerüstet werden soll und wie die Gegenleistungen der USA aussehen könnten, blieben bisher aus.

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