Politik | Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein

Trump-Berater bestätigt Kaufinteresse an Grönland

Grönland und Dänemark haben die Idee eines Verkaufs zurückgewiesen.
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Grönland und Dänemark haben die Idee eines Verkaufs zurückgewiesen.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben seines Wirtschaftsberaters tatsächlich an einem Kauf Grönlands interessiert. Der Präsident kenne sich gut mit Immobilienkäufen aus und "will sich das anschauen", sagte Larry Kudlow am Sonntag im Nachrichtensender Fox News.

Er wolle nicht spekulieren, wohin das führe, aber Grönland sei strategisch bedeutend. "Sie haben viele wertvolle Mineralien", sagte Kudlow. Aber natürlich gehöre Grönland zum Nato-Partner Dänemark, fügte er hinzu.

Grönland und Dänemark haben die Idee eines Verkaufs zurückgewiesen. Das Weisse Haus hatte sich bislang nicht zu Berichten geäussert, wonach Trump Interesse an Grönland geäussert haben soll. Die Berichte am Donnerstag legten nahe, Trump habe Berater angewiesen, den Kauf der zum dänischen Königreich gehörenden autonomen Arktisinsel zu prüfen.

Wie seriös die Absichten seien, sei selbst für seine Mitarbeiter unklar gewesen, hiess es weiter. Trump, der als Immobilienunternehmer reich wurde, wird Anfang September Dänemark besuchen.

Für Washington könnte Grönland durch seine Lage in der Arktis, die Nähe zu Russland und wegen dort vermuteter Bodenschätze strategisch bedeutend sein. Die USA betreiben dort einen Luftwaffenstützpunkt. Grönland mit seinen rund 56 000 Einwohnern ist etwa sechsmal so gross wie Deutschland, ein Grossteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt.

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