Coronavirus | «Regimewechsel» im Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz

Bewegung im Fall der blockierten Schutzmasken in Deutschland

Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und Internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit sagt, es werde nicht mehr darum gehen, jeden einzelnen Fall zu identifizieren.
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Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und Internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit sagt, es werde nicht mehr darum gehen, jeden einzelnen Fall zu identifizieren.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Schutzmasken aus China für die Schweiz, die im Hamburger Hafen blockiert werden, sollen bald freigegeben werden. Das stellte Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch am Mittwoch vor den Medien in Bern in Aussicht. Auch für Lastwagen, die Deutschland zurückhält, sei eine Lösung in Sicht.

Gewisse Lieferungen sind bereits unterwegs, wie Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und Internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), sagte. Er kündigte einen "Regimewechsel" im Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz an.

Es werde nicht mehr darum gehen, jeden einzelnen Fall zu identifizieren, so Mathys. Wichtiger sei jetzt, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Verwundbarsten - zum Beispiel die älteren Menschen - zu schützen, aber auch Personen, die etwa an Herz-/Kreislaufkrankheiten und Atemwegserkrankungen litten oder Krebspatienten.

Und es sei immer wieder zu betonen, wie wichtig einfache Massnahmen seien: Hygiene und grösserer Abstand zu anderen. Mathys appelliert an die Selbstverantwortung und rät davon ab, bei vermuteten ersten Symptomen gleich zum Arzt oder zur Apotheke zu rennen. Besser wäre, zum Telefon zu greifen und direkte Kontakte zu meiden.

Bei erster Unklarheit über die Symptome solle man erst einmal 24 Stunden zu Hause bleiben. Fünf Tage Selbst-Isolierung bei deutlichen Symptomen würden in der Regel Klarheit verschaffen. In den allermeisten Fälle sei der Krankheitsverlauf sowieso mild.

Von Grenzschliessungen hält Mathys nichts. "Solche Massnahmen halten Viren nicht von einer Ausbreitung ab", sagte er vor den Medien. Bei den neuesten Massnahmen an der italienischen Grenze handle es sich auch nicht um Grenzkontrollen, sondern um ein Monitoring, eine Kanalisierung, präzisierte Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV). Bei Grenzkontrollen könnten Menschen zurückgeschickt werden, was derzeit nicht geschehe.

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