Coronavirus | Heimgekehrte müssen nun zehn Tage in Quarantäne

Erster Rückholflug aus Costa Rica in Zürich gelandet

Das erste Flugzeug im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz ist am Dienstagnachmittag auf dem Flughafen Zürich gelandet. Das bestätigte eine Fotografin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort.
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Das erste Flugzeug im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz ist am Dienstagnachmittag auf dem Flughafen Zürich gelandet. Das bestätigte eine Fotografin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Das erste Flugzeug im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz ist am Dienstagnachmittag auf dem Flughafen Zürich gelandet. Das bestätigte eine Fotografin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort.


Das Flugzeug war in San José in Costa Rica gestartet. Zur Mission abgeflogen war es von Zürich aus am Sonntag. Die Heimgekehrten müssen nun zehn Tage in Quarantäne.

Weitere Landungen von Rückholflügen erwartet das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch- und Donnerstagmorgen. Ein Flugzeug aus Bogotà in Kolumbien soll am Mittwoch um 7.45 Uhr in Zürich eintreffen. Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Lima in Peru sollen am Donnerstag um 9.20 Uhr landen.

Bis am Donnerstagmorgen will das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) in drei Flügen insgesamt rund 750 in der Schweiz wohnhafte Personen nach Hause zurückholen. Sie alle hatten wegen der Coronakrise in Südamerika festgesessen.

Dutzende von Rückholflügen

In den kommenden Wochen plant das EDA Dutzende zusätzliche Flüge nach Lateinamerika, Asien und Afrika. Im Vordergrund stehen zunächst Destinationen auf diesen drei Kontinenten. Die entsprechenden Länder wird das EDA bekannt geben, sobald die Abklärungen mit den Airlines getroffen und die diplomatischen Vertretungen vor Ort Bescheid wissen.

Wie viele Heimkehrerinnen und Heimkehrer jeweils an Bord sein werden, ist unterschiedlich. Um die Repatriierung zu koordinieren und Synergien zu nutzen, arbeitet das EDA mit anderen Ländern zusammen. Gewisse Flüge organisiert die Schweiz selbst, andere zusammen mit Partnerstaaten.

Damit sei es zu früh, um die Kosten der Aktion zu beziffern. Die Schweiz gehe "sehr kostenbewusst" vor, versichert das Departement. Der Bund finanziert die Charterflüge vor. Die heimkehrenden Touristinnen, Touristen und Geschäftsreisenden müssen aber einen Teil der Kosten übernehmen. Dieser Anteil dürfte sich in der Grössenordnung eines normalen Flugtickets bewegen.

Mehrere Zehntausend Reisende aus der Schweiz sind nach Schätzungen des EDA derzeit im Ausland. Der Bundesrat forderte sie vergangene Woche dazu auf, in die Schweiz zurückzukehren. Rund 17'000 registrierten ihre Reise bislang auf der Travel Admin App.

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