Parteien | Fünfte Wiederwahl

SP-Delegierte bestätigen Parteipräsident Christian Levrat

SP-Präsident Christian Levrat spricht anlässlich des Parteitags der SP Schweiz.
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SP-Präsident Christian Levrat spricht anlässlich des Parteitags der SP Schweiz.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Christian Levrat ist für weitere zwei Jahre Präsident der SP Schweiz. Die Delegierten haben den 48-jährigen Freiburger Ständerat am Sonntag einstimmig bei vereinzelten Enthaltungen in seinem Amt bestätigt.

Für Levrat war es bereits die fünfte Wiederwahl. Er steht seit zehn Jahren an der Spitze der Partei. Levrat übernahm das Amt am 1. März 2008. Er war damals der einzige Kandidat für die Nachfolger des Schaffhausers Hans-Jürg Fehr.

Der Parteitag in Windisch/Brugg AG wählte auch die vier bisherigen Mitglieder des Vizepräsidiums wieder. Das sind die Nationalrätinnen Marina Carobbio (TI) und Barbara Gysi (SG), Nationalrat Beat Jans (BS) und Tamara Funiciello, Präsidentin Juso Schweiz.

Neu wurde Nationalrätin Ada Marra (VD) als Vizepräsident gewählt. Sie ersetzt die zurückgetretene Ständerätin Géraldine Savary (VD), die sechs Jahre lang Vizepräsident war. Savary zog die Konsequenzen aus der Affäre um Wahlspenden durch den Milliardär Frederik Paulsen und umstrittene Reisen. Sie wird bei den Wahlen 2019 nicht mehr antreten.

Levrat mit roten Socken

Parteipräsident Levrat wird die SP im kommenden Jahr zum dritten Mal in die nationalen Wahlen führen. "Wir haben die Power, diesen Wahlkampf zu führen", sagte Levrat: "Zusammen werden wir diese Wahlen gewinnen." Er zeigte den Delegierten die rote Socke an seinem Fuss - und erntete dafür Applaus.

"Es braucht neue Mehrheiten", hatte Levrat am Samstag in seiner Rede gesagt. Die Wahlen seien entscheidend für die Zukunft der Schweiz. Man müsse ankämpfen gegen die Populisten und Nationalisten.

FDP und SVP würden ihre absolute Mehrheit von 101 Sitzen gezielt dafür nutzen, ihre Politik durchzudrücken. Die SP schaffe es zwar, vor allem Dank der direkten Demokratie, entgegenzuwirken. Die Stimmberechtigten hätten sich seit dem Rechtsrutsch von 2015 immer wieder gegen die rechtsbürgerliche Politik gewehrt.

"Wir brauchen eine starke SP, um die Macht des Stärkeren zu bekämpfen", betonte der Parteipräsident. Die rücksichtslose Machtpolitik des Rechtsblocks führe in eine Sackgasse. Die Schweiz brauche mehr Gerechtigkeit, Zusammenarbeit und Solidarität.

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