Landwirtschaft | Erdbeerfeld bei Chalais - Selbstpflücksaison in vollem Gang

Eine Tonne Erdbeeren am Tag

Köstlich. Die frisch gepflückten Erdbeeren vom Feld in Chalais.
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Köstlich. Die frisch gepflückten Erdbeeren vom Feld in Chalais.
Foto: 1815.ch

Glücklich. Die Familie Imwinkelried aus Fiesch schätzt das Angebot des Self-Services.
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Glücklich. Die Familie Imwinkelried aus Fiesch schätzt das Angebot des Self-Services.
Foto: 1815.ch

Zufrieden. Eine Familie lässt ihre Ernte wägen.
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Zufrieden. Eine Familie lässt ihre Ernte wägen.
Foto: 1815.ch

Das ein Hektar grosse Erdbeerfeld bei Chalais.
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Das ein Hektar grosse Erdbeerfeld bei Chalais.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 0

Die Familie Pitteloud bewirtschaftet bei Chalais ein ein Hektar grosses Erdbeerfeld. Der Self-Service-Betrieb erfreut sich grosser Beliebtheit und wird auch von vielen Oberwallisern besucht.

Seit 1982 bewirtschaftet die Familie Pitteloud 30 Hektaren Land mit Aprikosen, Birnen und Erdbeeren. Das beliebte Erdbeerfeld steht diesen Juni hoch im Kurs. Die Selbstpflückplantage ist die einzige in der Gegend und die erste Anlaufstelle für Erdbeerliebhaber – auch aus dem Oberwallis.
Kein Wunder, herrscht solch reger Betrieb. «Am vergangenen Montag pflückten unsere Kunden eine ganze Tonne Beeren. Manchmal hat es so viele Leute, dass man die Plantage schliessen muss. Was sehr schade ist, denn so kann es schon mal vorkommen, dass man den weiten Weg vom Goms bis nach Chalais umsonst gereist ist», erzählt Marie-José ­Pitteloud.

Der wohlverdiente Lohn

Trotz des wechselhaften Wetters könne man bisher von einer guten Saison sprechen. Anfangs seien die Erdbeeren fest und gross gewesen, sodass ihnen der Regen nichts anhaben konnte. Ein Problem war allerdings der Frost, den man aber mittels Berieselung bekämpfte.
Ein Ausflug auf die bei Chalais in der Talebene gelegenen Erdbeerfelder lohnt sich sogar dreifach: Die Kunden bekommen die Möglichkeit, die reifsten und frischesten Erdbeeren zu pflücken und können sich direkt mit den Pittelouds unterhalten, wie die Pflanzen gezogen, gepflegt und gespritzt werden. Zusätzlich unterstützen sie die Schweizer Bauern. Laut eigenen Aussagen halten sich die Pittelouds genau an die Richtlinien von Suisse Garantie, was ein zusätzlicher Bonus ist. Mit dem Zeitaufwand und 3.70 Franken pro Kilo gibt es preislich zum Supermarkt zwar keinen grossen Unterschied. Trotzdem sieht man viele Besucher in der prallen Sonne und auf den Knien ihre Körbchen füllen. Mit dem Gefühl der getanen Arbeit scheinen die Erdbeeren noch ein bisschen besser zu schmecken.

Ein reger Treffpunkt

Neben dem Beerensammeln findet zudem der soziale Kontakt und der Austausch über Geheimrezepte statt. Während die Erwachsenen sich dem Pflücken widmen, dürfen sich die Kinder ungeniert den Bauch vollschlagen. Nach dem Messen unter dem kleinen Vordach wird beim Bezahlen dann gerne auch mal aufgerundet. Ein Highlight für viele Kunden ist «Madame Fraise». Eine rothaarige Dame, die farblich wie eine Erdbeere gekleidet und immer für einen kleinen Schwatz zu haben ist.
Auch die Familie Imwinkelried aus Fiesch kommt seit zehn Jahren nach Chalais, um Erdbeeren für die eigene Konfitüre zu pflücken. «Sobald die Saison beginnt, kommen wir hierher. So können wir sicher sein, dass es Walliser Beeren sind», sagt die Mutter. Der Aufwand ist für die Familie gering, denn innert 30 Minuten haben sie bis zu sieben Kilo Erdbeeren gepflückt. «Dieses Jahr hat es tolle und viele Beeren, nicht so wie letztes Jahr.»

las/noa

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