Unihockey | Playoff-Finals und Cupfinal der OUM

Verdiente Sieger

Meister Herren: UHC Pfynland
1/4

Meister Herren: UHC Pfynland
Foto: zvg

Meister Damen: Fletschi Cracks
2/4

Meister Damen: Fletschi Cracks
Foto: zvg

Embd Devils Junioren
3/4

Embd Devils Junioren
Foto: zvg

Cupsieger Blacknosesheep
4/4

Cupsieger Blacknosesheep
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Am vergangenen Freitag und Samstag kürte die OUM die Meister in den Kategorien Junioren, Damen und Herren. Ausserdem fand mit dem Cupfinal ein weiteres Highlight statt.

Junioren

UHC Embd-Devils - UHC Bitsch 4:5, 7:5, 5:4 n.V. (Serie: 2:1)

Obwohl die Embder im ersten Spiel wie die Feuerwehr loslegten, konnte sich Bitsch bald einmal fassen und schlug mit drei Toren innert kürzester Zeit zurück. In der Folge entwickelte sich die Partie enorm spannend und war gespickt vom Spielwitz beider Teams. Am Ende sicherte sich Bitsch das 1:0 in der Serie.

Erneut ausgeglichen gestaltete sich das zweite Spiel am Samstagvormittag. Nur dass sich diesmal die Embder vor dem Schlusspfiff in die bessere Position bringen konnten und ein Entscheidungsspiel erzwangen. In diesem erreichte die Dramatik dann endgültig ihren Höhepunkt. Nach erneut toller Leistung beider Teams musste die Entscheidung um die Meisterschaft in der Verlängerung fallen. In dieser war es ein Blitzstart der Devils, welcher Dank dem 5:4 die Meisterschale nach Embd brachte.

Damen

Fletschi Cracks – UHC Naters-Brig 6:3, 11:5 (Serie: 2:0)

Bereits in den vergangenen beiden Jahren duellierten sich diese beiden Teams, jeweils mit besserem Ende für Naters-Brig. Im ersten Spiel am Freitag zeigten die Fletschi Cracks jedoch, dass sie mit aller Energie den Titel ins Saastal holen wollten. Sie drückten den Meister in ihre Hälfte und waren auch im Abschluss erfolgreicher. Entsprechend verdient siegten sie.

Die zweite Partie begann konzentriert und beide Teams zeigten viel Respekt voreinander. Je länger die Partie allerdings dauerte, desto mehr spielten sich die Saaserinnen in einen Rausch. Naters-Brig vermochte im Endeffekt nie zu reagieren, zu solide war das Spiel des Gegners. Am Ende siegten die Fletschi Cracks dank einer hervorragender Teamleistung verdient mit 11:5. Damit wechselt der Titel nach zweijähriger Absenz wieder ins Saastal.

Herren

UHC Embd Devils - UHC Pfynland 7:3, 5:6, 5:6 n.P. (Serie: 1:2)​

Im letzten Jahr scheiterten beide Teams im Halbfinal. Dieses Jahr jedoch zeigten beide Mannschaften eine konstante und starke Qualifikation und verdienten sich die Finalspiele. Mit einem schnellen Doppelschlag stellten die Embder in der ersten Partie die Weichen auf Sieg. Sie verteidigen in der Folge den Vorsprung in einer hitzigen und von vielen Strafen geprägten Partie. Das zweite Spiel war dann weit ausgeglichener. In diesem war Pfynland im Endeffekt ein wenig effizienter und siegte knapp mit 6:5.

So kam es auch in diesem Duell zum entscheidenden dritten Spiel. In diesem erwischte Embd den besseren Start und konnte vorlegen. Da die Devils in der Folge den Vorsprung gut verwalten konnten, sahen sie bereits als der sichere Sieger aus. Doch in der Endphase kämpften sich die Pfynländer zurück und erzwangen mit dem 5:5 kurz vor Schluss die Verlängerung. Da in dieser kein Tor fiel, musste das Penalty-Schiessen entscheiden. In diesem trafen zwei Pfynländer, während die Devils ihre Versuche ungenutzt liessen. So siegte der UHC Pfynland in diesem an Spannung kaum zu überbietendem Finale vor einer lauten Tribüne und sicherte sich den Titel.

Cupfinal

Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr der Cupfinal. Erstmals konnte sich mit dem in dieser Saison bis dahin ungeschlagenen UHC Naters-Brig Academy ein Herren-C-Team qualifizieren. Die junge Mannschaft traf im Endspiel auf den routinierten Titelverteidiger Blacknosesheep. Doch Angst zeigte die Academy auf der grossen Bühne von Beginn weg keine. Frech und mit viel Einsatz forderten sie in der fairen Partie den haushohen Favoriten. Die Blacknosesheep gingen zwar früh mit 3:0 in Führung, die Academy zeigte jedoch Charakter und kam zurück. Im Verlaufe des Spiels zeigten sich die Blacknosesheep jedoch ein Quäntchen effizienter. Dies führte am Ende zu einem knappen 9:6 zu Gunsten der Schafe, welche damit den Titel erfolgreich verteidigen konnten.

pd / pan

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