Wirtschaft | Auch der Bundesrat wird wohl noch diese Woche Massnahmen zur Hilfe für Selbstständige präsentieren

90 Millionen schweres Hilfspaket für Selbstständige in der Pipeline

Massnahmenpaket des Kantons sieht Finanzspritzen für Selbstständigerwerbende im Kanton Wallis, in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen vor. (Archivbild)
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Massnahmenpaket des Kantons sieht Finanzspritzen für Selbstständigerwerbende im Kanton Wallis, in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen vor. (Archivbild)
Foto: mengis media/Daniel Berchtold

Quelle: 1815.ch 1

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie treffen besonders die Selbstständigerwerbenden im Kanton. Der Staatsrat will nun handeln und plant, A-fond-perdu-Beiträge im Umfang von bis zu 90 Millionen Franken zu sprechen. Der Entscheid fällt am Mittwoch.

Rückblick: Ende März stellten Volkswirtschaftsminister Christophe Darbellay und Staatsratspräsident Roberto Schmidt per Telefonkonferenz mit Walliser Journalisten ein 200 Millionen Franken schweres Massnahmenpaket vor, welches der arg gebeutelten Walliser Wirtschaft unter die Armen greifen soll.

Darbellays Powerplay in den Medien

An der besagten Telefonkonferenz ging Staatsrat Christophe Darbellay in die verbale Offensive und kritisierte den Bundesrat scharf. Die von der Landesregierung vorgeschlagene Lösung für Selbstständigerwerbende sei «eine Schande für die Schweiz». Viele würden schlecht behandelt und von den Supportmassnahmen des Bundesrates gar nicht profitieren. So beispielsweise ein Patron, der sein Hotel schliessen musste. Seine Mitarbeitenden würden von der Kurzarbeit profitieren. Er selber aber nicht. Die Kritik Darbellays verfehlte ihre Wirkung, zumindest in medialer Hinsicht, nicht. Besonders in der Westschweiz konnte Darbellay seine Message zur besten Sendezeit über die Mittagszeit in den elektronischen Medien prominent platzieren.

Entscheid fällt am Mittwoch in der Staatsratssitzung

Seit der Telefonkonferenz der beiden Staatsräte Darbellay und Schmidt sind knapp zwei Wochen vergangen. Nun kommt Bewegung in dieses Dossier. Der Bundesrat wird wohl noch im Verlaufe dieser Woche Massnahmen zur Hilfe für Selbstständige präsentieren. Der zuständige Bundesrat Guy Parmelin hat aber gemäss dem Walliser Staatsratspräsidenten Roberto Schmidt bereits betont, dass der Bund nicht für alles aufkommen könne. Auch die Kantone müssten finanzielle Hilfe gewähren. Dies will die Walliser Regierung gemäss Auskunft von Roberto Schmidt nun tun: «Wir werden diesen Mittwoch ein zweites Massnahmenpaket beschliessen.»

Dieses sieht Finanzspritzen für Selbstständigerwerbende im Kanton Wallis, in Form von A-fonds-perdu-Beiträgen vor. Schmidt geht davon aus, dass die Walliser Regierung an der Sitzung am Mittwoch Finanzhilfen für Selbstständige für zwei Monate beschliesst. Der Umfang der A-Fonds-perdu-Beiträge dürfte sich auf bis zu 90 Millionen Franken belaufen.

vm

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Kommentare

  • Zehnder Damian, Zermatt - 02

    Haben nun 900'000.- erhalten, im Mai werden es nochmals siviel.

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