Bergtourismus | Flexible Preise und individuelle Angebote

Bergbahnen locken Gäste mit Sonderangeboten

Mit innovativen Ideen kämpfen Bergbahnen gegen den Gästeschwund. (Symbolbild).
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Mit innovativen Ideen kämpfen Bergbahnen gegen den Gästeschwund. (Symbolbild).
Foto: Keystone

Quelle: 1815.ch 5

Der Schweizer Bergtourismus blickt auf zwei schwache Saisons zurück. Flexible Preise und individuelle Angebote sollen Besserung bringen.

Bei flexiblen Preisen, «Dynamic Pricing» genannt, geht es darum, das Wetter-Risiko mit dem Gast gemeinsam zu tragen, indem dieser frühzeitig ein Ticket für einen bestimmten Tag kauft und im Gegenzug einen attraktiven Preis erhält. Das Ticket ist allerdings nur an diesem bestimmten Tag gültig. Während man in Andermatt etwa laut «Schweiz am Sonntag» noch auf «Dynamic Pricing» setzt, ist man in anderen Stationen schon einen Schritt weiter.

In Laax wird den Gästen beispielsweise eine App geboten, auf der sie ihre Daten hinterlegen und Tageskarten buchen können. Dank dieses Datenschatzes werde man in der Lage sein, bestimmten Kunden jederzeit persönliche Angebote zu machen, so Finanzchef Adrian Wolf zur «Schweiz am Sonntag».

Auch im Wallis machte in den vergangenen Tagen eine innovative Marketing-Aktion von sich reden: Saas-Fee will bis zum Saisonstart 100'000 Abos zum Preis von 222 Franken verkaufen. Die Aktion kommt erst zustande, wenn tatsächlich 100'000 Kunden mitmachen. Das soll spätestens am 27. November so weit sein.

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Kommentare

  • Skifahrer - 91

    Dem ist so. Saas-Fee hat eine tolle Lage, ist schneesicher und hatte lange einen guten Ruf. Leider wurde aber zu lange nicht mehr investiert. Die Metro-Alpin ist doch sehr in die Jahre gekommen. Die Wartehalle unangenehm, die Bahn klapprig und laut. Zum Glück wird endlich die alte 4er Gondelbahn aus dem Dorf ersetzt. Aber ob das nicht zu spät kommt? Zudem wurden viele Projekte, welche Auftrieb hätten geben können, nie verwirklicht. Z.Bsp. Erweiterung Britannia, oder die Verbindung nach Zermatt, oder eine Verbindung zum Allalinhorn. Leider verderben sich alle gegenseitig den Brei (konkurrierende Gemeinden, zerstrittene Besitzer, Umweltverbände etc.). Die lachenden dritten sind die ausländischen Skigebiete, welche weiter investieren und modernisieren. Wäre Saas-Fee in Österreich, wäre es schon längst mit Zermatt verbunden und auf dem Gletscher hätte es Sessellifte statt Skilifte...

  • Walliser - 116

    Nur knapp 5000 Pässe verkauft? Die Saasini könnten die Pässe auch verschenken, sie würden auch so nicht auf 100000 kommen. Das Skigebiet ist veraltet, der Ort verstaubt und zerstritten

  • Sauser - 95

    Ein Alleingang eines Leistungsträgers innerhalb einer Destination, ohne Rücksicht auf die Partner, kein gutes Omen für die so oft beschworene Zusammenarbeit.

    • Petsch - 93

      Beschworene Zusammenarbeit im Oberwallis? Ernsthaft? Lippenbekenntnisse.

  • Stefan - 1517

    Die Saas-Fee Aktion hat wohl keine Chance bei bisher 4800 Anmeldungen. Skifahren ist wohl out oder Saas-Fee zu abgelegen für den Grossteil der Bevölkerung.

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