Coronavirus | Neben Schulen und Skigebieten auch alle Kinos und Fitnesszentren geschlossen

Sozialleben im Wallis eingefroren

Der Staatsrat informiert über die neuen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus.
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Der Staatsrat informiert über die neuen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus.
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Nach dem Bundesrat informiert am Freitagnachmittag auch die Walliser Kantonsregierung über die Verschärfung der Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Der Staatsrat geht dabei weiter als die Landesregierung und verbietet alle Anlässe mit mehr als 50 Teilnehmern. Dazu schliesst der Kanton neben Schulen und Skigebieten auch alle Kinos, Theater, Bibliotheken und Fitnesszentren. Auch alle Vereinsaktivitäten sind bis zum 30. April untersagt.

Die Walliser Kantonsregierung ergreift strikte Massnahmen, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie im Kanton einzudämmen: Schliessung von Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Freizeiteinrichtungen, Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen, Verbot von Aktivitäten und Veranstaltungen von Sport- und Kulturgruppen, Empfehlung, von allen Aktivitäten mit weniger als 50 Personen abzusehen, Begrenzung der Anzahl der Personen in Cafés, Restaurants und Kantinen auf 50, Verbot von Besuchen in Gesundheits- und sozial-medizinischen Einrichtungen und Institutionen und anderen Institutionen, sofern keine begründeten Ausnahmen vorliegen, Begrenzung des Kontakts mit gefährdeten Personen. Diese Massnahmen, die ab sofort bis 30. April 2020 in Kraft sind, können je nach Situation weiterentwickelt werden.

Gesundheitsministerin Esther Waeber-Kalbermatten appelliert an die Solidarität der Menschen, sich an die strengen Massnahmen zu halten. Damit soll verhindert werden, dass übermässig viele Risikopersonen angesteckt werden – und dass das Gesundheitswesen nicht überfordert werde. Gegenwärtig zähle man 42 Angesteckte im Kanton. Elf sind hospitalisiert. Eine Person befindet sich auf der Intensivstation. «Die Spitäler kommen mit der aktuellen Situation noch zurecht, sagt Waeber-Kalbermatten. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus könnte sich dies jedoch rasch ändern, so die Gesundheitsministerin. «Unser Gesundheitssystem ist nicht auf Ausnahmesituationen ausgerichtet, sondern auf den Normalbetrieb. Wir haben keine Betten auf Vorrat. Deswegen ist es entscheidend, die Situation so schnell wie möglich in den Griff kriegen. Zur Schaffung von zusätzlichen Kapazitäten werden derzeit alle nicht zwingend notwendigen Operationen verschoben.

mk/db/mas

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