Wanderwege | 8481 Kilometer im Wallis
Die Wanderwege in der Schweiz in Zahlen und Farben
Im Wallis gibt es 8481 Kilometer Wanderwege. (Symbolbild)
Foto: 1815.ch
Gelbe Raute, weiss-rot-weisse oder weiss-blau-weisse Markierung: Diese Farben und Zeichen kennzeichnen die Wander- und Bergwege in der Schweiz und in Liechtenstein. Von den rund 65 000 Kilometern Wanderwegen im Land befinden sich rund 45 000 in der Deutschschweiz und 20 840 in der Romandie und im Tessin.
Die Farben entsprechen den Schwierigkeitsgraden. Gelb markierte Wege sind oft breit. Wird es steil, werden Stufen angelegt, und besteht ein Absturzrisiko, wird ein Geländer montiert, wie es beim Dachverband Schweizer Wanderwege heisst.
Bergwanderwege sind mit weiss-rot-weissen Markierungen versehen. Sie führen teilweise durch schwieriges Gelände und sind in einigen Fällen steil, eng oder ausgesetzt. Besonders schwierige Passagen sind mit Ketten oder Halteseilen versehen.
Wer auf diesen Wegen unterwegs ist, muss trittsicher, schwindelfrei und in guter physischer Verfassung sein. Bergschuhe sind unverzichtbar, ebenso wie eine der Witterung angepasste Ausrüstung und Landkarten für die Orientierung.
Weiss-blau-weiss markiert schliesslich sind Alpinwanderwege. Sie können über wegloses Gelände, Schneefelder, Gletscher oder auch über Geröll führen. Wer sie benutzt, muss auch auf kurze Klettereien gefasst sein. Hilfskonstruktionen wie Seile oder Stufen sind nicht garantiert. Dieser Gefahren müssen sich die Benutzer bewusst sein.
Wer einen Alpinwanderweg benutzen will, sollte sich erkundigen, ob Hilfsmittel wie Kompass, Pickel, Seil oder Steigeisen nötig sind.
In der Schweiz und in Liechtenstein gibt es insgesamt rund 65 000 Kilometer Wanderwege. Graubünden alleine hat mit 11 109 die meisten Wegkilometer vor Bern mit 9876 und dem Wallis mit 8481 Kilometern.
Die Berner Wanderwege ist von der Zahl der Mitglieder her gesehen die grösste Kantonalorganisation. 12 304 Personen unterstützen sie. Den zweiten Platz belegt Zürcher Wanderwege mit 6684 Mitgliedern.









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