Autobahn | Neuer A9-Abschnitt feierlich eröffnet

«Ein Meilenstein»

Eröffnung des neuen Teilstücks. Schon in Bälde ist es nicht mehr zu Fuss begehbar.
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Eröffnung des neuen Teilstücks. Schon in Bälde ist es nicht mehr zu Fuss begehbar.
Foto: Walliser Bote

Bereit für den Transport. Der Autobahnbau ist im Wallis «so weit wie noch nie».
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Bereit für den Transport. Der Autobahnbau ist im Wallis «so weit wie noch nie».
Foto: Walliser Bote

Geladene Gäste auf dem neuen Teilstück der Oberwalliser A9.
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Geladene Gäste auf dem neuen Teilstück der Oberwalliser A9.
Foto: Walliser Bote

Die Fanfare der Kantonspolizei in Aktion.
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Die Fanfare der Kantonspolizei in Aktion.
Foto: Walliser Bote

Ansprache von Autobahn-Chef Martin Hutter ...
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Ansprache von Autobahn-Chef Martin Hutter ...
Foto: Walliser Bote

... vor interessierter Zuhörerschaft.
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... vor interessierter Zuhörerschaft.
Foto: Walliser Bote

Doris Leuthard liess sich bei ihrer Ansprache zu Scherzen hinreissen.
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Doris Leuthard liess sich bei ihrer Ansprache zu Scherzen hinreissen.
Foto: Walliser Bote

Quelle: WB 12

Nach 12-jähriger Bauzeit ist der 490 Millionen Franken teure Autobahnabschnitt zwischen Leuk/Susten Ost und Gampel/Steg West nun fertig. Heute steht die feierliche Eröffnung mit Staatsrat Jacques Melly und Bundesrätin Doris Leuthard an. Die Strecke wird ab 16.00 Uhr für den Verkehr freigegeben.

Martin Hutter, Chef des Amtes für Nationalstrassenbau (ANSB), sprach im Vorfeld der Zeremonie von einem «Meilenstein» hinsichtlich des durchgehenden Ausbaus der Walliser Autobahn. Während der 12-jährigen Bauzeit wurde man mit zahlreichen Problemen konfrontiert; beim gedeckten Einschnitt bei Turtmann kam es zu Setzungen im Untergrund und an der Oberfläche, infolge derer die Spundwände nach innen gedrückt wurden.

Die dadurch nötig gewordene Baugrubensicherung war einerseits zeitintensiv, aber auch kostentreibend. Der 1350 Meter lange, gedeckte Einschnitt kostet schlussendlich 300 Millionen Franken. Das gesamte 7 Kilometer lange Teilstück verschlang 490 Millionen. Am Freitag wird der Abschnitt nun in Betrieb genommen. Zahlreiche Gäste haben den Weg an die neue Schnellstrasse gefunden.

Neben Autobahnchef Martin Hutter und dem Vorsteher des Departements für Verkehr, Bau und Umwelt, Jacques Melly fand am Freitagmorgen auch Bundesrätin Doris Leuthard den Weg an der Eröffnungsfeier. «Zu sagen, die Autobahn hätte auf sich warten lassen, wäre eine mehr als beschönigende Aussage», betonte Melly in seiner Rede. «Warten wir noch ein bisschen, damit wir schneller fertig werden.»

Bundesrätin Leuthard ihrerseits konnte sich in ihrer Ansprache einen Scherz nicht verkneifen. Sie sei gerne an Eröffnungen mit dabei. «Dann ist der Ärger bereits vorbei.» Sie unterstrich im Weiteren die Wichtigkeit der Fertigstellung des Teilstücks. «Dank der Autobahn wird das Oberwallis besser an den restlichen Kanton angebunden», unterstrich Leuthard.

mas

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Kommentare

  • petschi - 50

    QUO VADIS WALLIS?? Diese Verspätungen, diese Mehrkosten und falsche Planungen, sind leider das Resultat unserer SCHEUKLAPPENMENTALITÄT von uns Oberwallisern. Nennt mir eine Autobahn in der Schweiz , ja auf der Welt, wo so gebastelt wurde , wie bei der Oberwalliser Autobahn. PFUI TEUFEL!!

  • Simonetta Jean-Marc - 84

    Wenigstens in Turtmann ist man ein bisschen zufrieden

  • Sternau Williner - 629

    Eine Frechheit sondergleichen und das nach 28 Jahren. Lächerliche 7 von 32 Kilometern
    Unsere Planer und Politiker sind einfach nur arme, wirbellose Kreaturen. Wie Bundesrätin Leuthard in ihrer Ansprache erwähnte ist diesmal nicht Bundesbern Schuld sondern der Kanton Wallis selber.

  • Beobachter - 607

    Der Titel ist nicht Vollständig; 25 Jahre Planung; 12 Jahre Bauzeit; Fertigstellung 30 Jahre.

    • walliser - 84

      Nicht ganz! Ich habe selbst vor 28 Jahren bereits 4 Jahre daran geplant gehabt und damals waren die vor mir bereits seit 20 Jahren am planen! D.h. von der ersten Planung bis heute zur Eröffnung sind nun 52 Jahre vergangen! Ich persönlich finde es eine Katastrophe, dass man da keine schnelleren Lösungen finden kann.

  • Schnäppchen - 626

    Schon krass wenn man bedenkt, dass beim gedeckten Einschnitt jeder einzelne Meter beinahe eine Viertelmillion gekostet hat. Wie kann so etwas überhaupt möglich sein?

    • Doch kein Schnäppchen - 66

      http://www.nzz.ch/articleDEMU1-1.190572
      Warum? Informieren Sie sich hier!

  • Perren Alex - 597

    DAS GANZE IST EIN TRAUER SPIEL SONDERN GELEICHEN und ein versagen der Politiker die keine Lösung gegen die Verhinderungs Taktik der Interessent Gruppe finden (oder wollen.)

  • omo - 8510

    das ganze oberwalliser autobahnprojekt inklusive der unendlichen planerei und schleppenden flickwerkumsetzung ist doch ein einziges trauerspiel und ein riesiger schandfleck für die walliser politik!!! einfach lächerlich, dass die eröffnung eines winzigen puzzleteils so ein aufsehen erregen soll! vielleicht wird ja das jahrhundertbauwerk doch noch irgendwann durchgehend befahrbar sein, aber die lust darauf anzustossen, ist mir schon vor jahren vergangen!

    • Schosa - 458

      Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!

  • Maccaroni - 14623

    Krass... 7 Kilometer Autobahn in 12 Jahren. Das ist wirklich eine grossartige Leistung ;-)

    • G. Bregy - 3094

      Für Dich wahrscheinlich schon ....

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