Rotten | Firma aus Frankreich soll Räume am Rotten in «vielerlei hochwertigen Orte des Aufenthalts» verwandeln

Künftige Rottenufer erhalten ein Gesicht

Die Rottenufer von Gletsch bis an den Genfersee (160 Kilometer) sollen in eine «ganzheitliche Gestaltungsform» gebracht werden.
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Die Rottenufer von Gletsch bis an den Genfersee (160 Kilometer) sollen in eine «ganzheitliche Gestaltungsform» gebracht werden.
Foto: mengis media/Andrea Soltermann

Auch in Visp soll die «Beziehung zwischen Bevölkerung und Fluss» «erneuert» werden.
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Auch in Visp soll die «Beziehung zwischen Bevölkerung und Fluss» «erneuert» werden.
Foto: zvg

Tony Arborino, Chef des kantonalen Amtes Rhonewasserbau, Philippe Venetz, Chef der Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie, Bertrand Vignal, Wettbewerbssieger und Staatsrat Jacques Melly (von links) an der Medienkonferenz vom Dienstag in Sitten.
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Tony Arborino, Chef des kantonalen Amtes Rhonewasserbau, Philippe Venetz, Chef der Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie, Bertrand Vignal, Wettbewerbssieger und Staatsrat Jacques Melly (von links) an der Medienkonferenz vom Dienstag in Sitten.
Foto: mengis media

Quelle: 1815.ch 0

Der Gewinner des im Dezember 2018 ausgeschriebenen internationalen Wettbewerbs zur Gestaltung der öffentlichen Räume auf der Rotten-Dammkrone von Gletsch bis zum Genfersee wurde erkoren. Bis am 19. Dezember sind alle fünf Teilnehmerprojekte in einer Ausstellung im Kulturzentrum Les Arsenaux in Sitten zu sehen.

In Anbetracht des Umfangs und «der Einmaligkeit des Vorhabens» wurde der Wettbewerb international ausgeschrieben, hiess es am Dienstag vonseiten de Kantone Wallis und Waadt. Das Ziel: Für die öffentlichen Räume auf den 160 Kilometern von Gletsch bis an den Genfersee beidseits des Rottens eine «ganzheitliche Gestaltungsform» finden.

Insgesamt seien 13 Projektdossiers eingereicht worden, an denen über 60 Planerbüros in den Bereichen Landschaftsarchitektur, angewandte Biologie, Umwelt, Mobilität und Design beteiligt gewesen seien. In einer Vorrunde wurden vom Expertengremium fünf Projektteams für den Wettbewerb selektioniert. Die Aufgabenstellung: Zeigen wie die Räume für eine vielfältige Bevölkerung zu «vielerlei hochwertigen Orten des Aufenthalts» werden könne und dies natürlich «ohne die der Natur und Landwirtschaft vorbehaltenen Flächen zu tangieren».

Zum Wettbewerbssieger auserkoren wurde die «Agence BASE» aus Lyon. Die Wahl des von Staatsrat Jacques Melly präsidierten Expertengremiums sei einstimmig ausgefallen: «Das Siegerprojekt überzeugte die Jury, weil es auf den im Rahmen der R3 bereits beschlossenen Elementen aufbaut und auch das richtige Gespür für die dem Wallis und dem Waadtländer Chablais eigenen Identitäten zeigt», hiess es weiter. Ausserdem würden die konkreten Gestaltungsideen eine «Erneuerung der Beziehung zwischen Bevölkerung und Fluss» ermöglichen.

Wann die Projektumsetzung erfolgen wird, hänge vom Fortschritt bei den Bauarbeiten an den einzelnen R3-Sicherungsmassnahmen ab. Neben den Arbeiten an der prioritären Massnahme Visp werden diesen Winter bei Massongex, Granges und Sitten (Ronquoz) drei weitere Baustellen eröffnet.

Von heute bis am 19. Dezember 2019 sind alle fünf Wettbewerbsprojekte im Kulturzentrum Les Arsenaux in Sitten ausgestellt. Auf 30 Schautafeln werde den Besuchern gezeigt, wie sich die Planerbüros die Gestaltung der öffentlichen Räume entlang des Rottens vorgestellt haben. Das Siegerprojekt werde im ersten Quartal 2020 in einer Wanderausstellung an allen Standorten der Mediathek Wallis zu sehen sein.

pd/tma

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