Umwelt | Kanton lanciert Sensibilisierungskampagne

Wallis: Gemeinsam gegen Mikroverunreinigungen

der Kanton startet eine Sensibilisierungskampagne gegen Mikroverunreinigungen. Einfache individuelle Gesten sollen Wirkung zeigen. (Symbolbild)
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der Kanton startet eine Sensibilisierungskampagne gegen Mikroverunreinigungen. Einfache individuelle Gesten sollen Wirkung zeigen. (Symbolbild)
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 0

Mit wenigen Gesten ist es möglich, individuell gegen Mikroverunreinigungen vorzugehen. Die Dienststelle für Kanton startet deshalb eine Kampagne zur Bekämpfung synthetischer Stoffe.

Mikroverunreinigungen stellen eine erhebliche Bedrohung für die aquatische Umwelt und für die Trinkwasserressourcen dar. Ihre Anwesenheit steht in direktem Zusammenhang mit der Verwendung von alltäglichen Produkten wie Seifen, Kosmetika oder Pflanzenschutzmitteln. Mit wenigen einfachen, aber wirkungsvollen Gesten ist es möglich, individuell gegen diese Mikroverunreinigungen vorzugehen. Deshalb startet die Dienststelle für Umwelt mit «Ganz sachte dosieren» eine Kampagne zur Bekämpfung dieser synthetischen Stoffe.

Die Sensibilisierungskampagne der Dienststelle für Umwelt mit Plakaten und Flyern gibt gemäss Mitteilung praktische Tipps und Empfehlungen. Dazu zählt die Wahl von natürlichen Produkten, eine möglichst genaue Dosierung oder der Verzicht auf oft unnötige Artikel wie beispielsweise WC-Block-Reiniger, Schaumbäder, Lösungsmittel oder Biozide wie Javelwasser. Gleichzeitig sind im Frühjahr an verschiedenen Orten im Ober- und Unterwallis Workshops zum Thema «Wirksamer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln» vorgesehen. Diese Workshops werden in Familien- und Schrebergärten durchgeführt. Dort werden die Informationen mit der Praxis im Garten verbunden und Möglichkeiten aufgezeigt, die es erlauben, ohne Pestizide zu gärtnern.

Die Dienststelle für Umwelt hält abschliessend fest, dass die Pestizide industriellen Ursprungs in den Gewässern des Rottens in den letzten 10 Jahren durch gezielte Massnahmen um den Faktor 100 hätten reduziert werden können. Zudem hat die Dienststelle für Landwirtschaft 2019 einen Aktionsplan zur Risikoreduktion von Pflanzenschutzmitteln lanciert.

wh

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