Raumfahrt | Projekt "Igluna" mit über 150 Studierenden

Mond-Habitat im Eis in Zermatt zu besichtigen

Wie können Menschen in extremen Bedingungen wie auf dem Mond überleben? Das ist die zentrale Frage, mit der sich Studierende aus neun Ländern Europas gemeinsam befasst haben.
1/1

Wie können Menschen in extremen Bedingungen wie auf dem Mond überleben? Das ist die zentrale Frage, mit der sich Studierende aus neun Ländern Europas gemeinsam befasst haben.
Foto: zvg

Quelle: SDA 0

Im Dorfzentrum von Zermatt ist bis Ende Juni ein Lebensraum zu besichtigen, in dem unter extremen Bedingungen wie auf dem Mond gelebt werden könnte. Das Projekt "Igluna" ist das Resultat der Zusammenarbeit von 20 Studententeams aus ganz Europa.

Über 150 Studierende von 13 Universitäten aus neun Ländern sind gemeinsam der Frage nachgegangen, wie Menschen unter extremen Bedingungen wie auf dem Mond leben könnten. Das Ergebnis sind Ideen für ein Habitat im Eis unter der Mondoberfläche. Die Teams haben verschiedene Module an das Habitat beigesteuert, wie das Swiss Space Center am Montag mitteilte.

Einige der angehenden Biologen, Informatiker, Architekten, Ingenieure und Geologen konzipierten und bauten die Struktur der Behausung, andere tüftelten an der Kommunikation, Energiezufuhr und an wissenschaftlichen Experimenten. Weitere Teams beschäftigten sich mit der Lebenserhaltung, etwa wie man Atemluft und Nahrung produzieren und die Gesundheit der Bewohner aktiv überwachen kann.

Ein Einzelprojekt der ETH Zürich entwickelte zum Beispiel einen autonomen Roboter, der Eisblöcke aussägen und daraus Wände bauen kann. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) steuerte ein geschlossenes Anbausystem auf Basis menschlicher Abfallstoffe als Dünger bei. Die ETH Lausanne entwickelte ein System, das den Zusammenhang zwischen der Gestaltung des Habitats und dem sozialen Verhalten der Bewohner analysiert.

Die breite Öffentlichkeit kann sich die konzeptionellen und künstlerischen Projekte in der Vernissage Art Gallery des Backstage Hotels zu Gemüte führen. Die wissenschaftlichen und technischen Experimente finden im Gletscherpalast des Matterhorn glacier paradise im Innern des Theodulgletschers auf fast 3900 Metern über Meer statt.

Koordiniert wird das Projekt "Igluna" vom Swiss Space Center. Unterstützung erhält das Projekt durch die europäische Weltraumagentur ESA sowie dem Swiss Space Office des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation.

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login
Corona Infoseite

Wallis: Abgesagt oder verschoben wegen Corona

Veranstaltungen

Heute im WB

Aktuelle Verkehrsmeldungen

In der aktuellen RZ

Kolumne | Diese Woche zum Thema:

Offene Fragen zur Corona-Pandemie

Peter Bodenmann und Oskar Freysinger schreiben bis auf weiteres im Walliser Bote.

RZ | Der ehemalige SP-Schweiz-Präsident und Hotelier Peter Bodenmann und Alt-Staatsrat und [...]

Oberwalliser Baby-Galerie

Andrina EyerColin StuckyFlorian Gemmet
zur Baby-Galerie
Anmeldung - WB Newsletter

Walliser Bote - Newsletter

1815.märt - Jetzt inserieren

Hier können Sie Ihre Inserate direkt, günstig und flexibel im Walliser Bote und der Rhone Zeitung aufgeben.

Rotten Verlag News

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31