Grossraubtiere | Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere

Neues Jagdgesetz «ein Gesetz mit Augenmass»

Für den Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere ist das revidierte Jagdgesetz keineswegs ein Abschussgesetz.
1/1

Für den Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere ist das revidierte Jagdgesetz keineswegs ein Abschussgesetz.
Foto: WB/Archiv

Quelle: 1815.ch 0

Das revidierte Jagdgesetz ist keineswegs ein Abschussgesetz, sondern reguliert massvoll die Grossraubtierpopulation. So sieht es der Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere.

Verschiedene Umweltorganisationen haben am Dienstag mit einer Unterschriftenversammlung für ein Referendum gegen das neue Jagdgesetz begonnen. Die Organisationen sind der Ansicht, dass das neue Gesetz ein Wolfsabschussgesetz sei.

Für den Verein Lebensraum Wallis ohne Grossraubtiere hingegen ist das revidierte Jagdgesetz keineswegs ein Abschussgesetz. Es ermögliche die massvolle Regulierung der Grossraubtierpopulation und gewährleiste in Zukunft die freie und sichere Begehbarkeit der Bergwelt für Einheimische und Touristen. Mit der Revision des Jagdgesetzes passe das Schweizer Parlament mit Augenmass ein veraltetes Gesetz an die Entwicklung der Wildtierbestände in der Schweiz an. Die Rückkehr des Wolfs und weiterer Grossraubtiere in die Schweiz mache eine Anpassung überfällig. Die Revision schaffe die Voraussetzungen für eine ausgewogene Bewirtschaftung der Wildtierbestände und den pragmatischen Umgang mit Grossraubtieren, einschliesslich deren Regulierung im Zusammenhang mit Schäden an Nutztieren, wie der Verein in einer Mitteilung festhält. Das angekündigte Referendum gefährde die Errungenschaften des neuen Jagdgesetzes und schaffe aufs Neue tiefe Gräben zwischen der ländlichen und städtischen Bevölkerung der Schweiz.

Der Wolf sei und bleibe auch mit dem neuen Jagdgesetz geschützt, so der Verein weiter. Das Gesetz reagiere im Rahmen der internationalen Artenschutzabkommen auf die Entwicklung der Populationsdynamik von Grossraubtieren in der Schweiz und Europa. Die kantonalen Jagdbehörden würden beim Vollzug des Jagdgesetzes mehr Kompetenzen erhalten. Diese würden über das nötige Wissen und Können verfügen, und die Regulierungsmassnahmen im gesetzlichen Rahmen gewissenhaft und nachhaltig umzusetzen.

pd/wh

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login

Artikel

Empfehlungen

Heute im WB

Wahlen 2019

Aktuell auf 1815.tv

Webstube Gasenried

zum Video

In der aktuellen RZ

Kolumne | Diese Woche zum Thema

Fanti, Fanti noch einmal…

Peter Bodenmann und Oskar Freysinger schreiben in der Rhonezeitung.

RZ | Der ehemalige SP-Schweiz-Präsident und Hotelier Peter Bodenmann und Alt-Staatsrat und [...]

Anmeldung - WB Newsletter

Walliser Bote - Newsletter

Rotten Verlag News

Oberwalliser Baby-Galerie

Fynn AnthamattenMirja RuppenMatti Wyden
zur Baby-Galerie
Aktuelle Verkehrsmeldungen

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31