Verwaltung | Umzug ins «Alte Spittel»

Neues Zuhause für Visper Burgerschaft

Pfarrer Pascal Venetz segnet am Freitagabend das neue Zuhause der Burgerschaft Visp im «Alten Spittel» ein. Am Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr kann es im Rahmen eines Tags der offenen Tür besichtigt werden.
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Pfarrer Pascal Venetz segnet am Freitagabend das neue Zuhause der Burgerschaft Visp im «Alten Spittel» ein. Am Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr kann es im Rahmen eines Tags der offenen Tür besichtigt werden.
Foto: Walliser Bote

Quelle: WB 0

Über 80 Jahre hatte die Visper Burgerschaft kein richtiges Zuhause mehr. Nun erhielt sie mit dem «Alten Spitel» endlich eine würdige Unterkunft. Im Beisein von Staatsrat Roberto Schmidt fand am Freitag die offizielle Einsegnung statt.

Nachdem die Burgerschaft Visp 1934 Vermögenswerte veräussern musste, ging auch das alte Rathaus an die Einwohnergemeinde Visp. Seitdem besass die Burgerschaft in der Burgerschaft keine eigenen Gebäude mehr und war mit ihrer Verwaltung zuerst im Rathaus und dann im Pfarrhaus geduldete Untermieterin.

Im Frühjahr 2016 ergab sich dann für die Burgerschaft die Möglichkeit, das historische Gebäude «Altes Spittel» zu erwerben und stimmte – nach den Verhandlungen mit der bisherigen Eigentümerschaft, der Familienstifung Burgener und dem Rektorat des Bistums Sitten – im September 2016 dem Kauf zum Preis von 250 000 Franken sowie einem Investitionsbudget von 1,25 Millionen Franken zu.

Umbau eines historischen Gebäudes
Das entsprechende Architektur- und Bauleitungsmandat erhielt das Architekturbüro Vomsattel Wagner Architekten. Fast alle Arbeiten für den Umbau konnten an hier hier ansässige Firmen vergeben werden.

Unter der Verantwortung von Vize-Burgermeister Sacha Hildbrand wurden die Arbeiten im 3. Ober- und im Dachgeschoss in Angriff genommen. Weil das historische Gebäude unter Denkmalschutz steht, musste auch die zuständige Dienststelle des Kantons beigezogen werden. Letztlich konnte der Charakter des 1584 erbauten Gebäudes bewahrt werden.

Die Böden im Innenbereich, ausser der Toilette und dem Putzraum, wurden mit einem Parket versehen. Und der Vorplatz im Süden, vor dem Eingang des Burgerbüros, wurde mit unwesentlichen Veränderung instand gestellt. Die Büros sind derweil mit neuer EDV ausgestattet und verfügen über eine kleine Küche sowie eine moderne Beleuchtung.

Der Kostenvoranschlag konnte auch Dank der finanziellen Unterstützung der Loterie Romande und der Denkmalpflege des Kantons eingehalten werden. Wie vorgesehen, konnten die neuen Räumlichkeiten im April 2018 bezogen werden. «Nun besitzt die Burgerschaft Visp wieder ein würdiges, zeit- und zweckmässiges Zuhause», freut sich Burgermeister Georges Schmid.

mk

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