Zwölf Monate religiöse und kulturelle Ereignisse

Pforte des Jubiläumsjahres öffnet sich

Blick auf die Abteikirche in St-Maurice.
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Blick auf die Abteikirche in St-Maurice.
Foto: Wikipedia

Quelle: 1815.ch 0

Die Jubiläumspforte wird sich am Sonntag, den 21. September 2014 in der Basilika von Saint-Maurice d’Agaune öffnen. Es verspricht ein publikumswirksames Jahr zu werden.

Die Jubiläumspforte wird sich nicht schliessen bis zum 22. September 2015, nach einem Jahr religiöser Feierlichkeiten und publikumswirksamer kultureller Festlichkeiten, die den 1500. Jahrestag der Gründung der Abtei Saint-Maurice kennzeichnen, der ältesten Abtei der westlichen Welt, die ohne Unterbrechung besteht.

Umgeben von den Organisatoren des Jubiläums hat Mgr Joseph Roduit für die Medien die Höhepunkte dieses Gedenkjahres aufgezeigt. Es ist eine neu gestaltete Basilika mit ihren neuen Bannern und ihrer Martyriumskapelle, die zur feierlichen Vesper am Sonntag, den 21. September Gläubige und Autoritäten empfangen wird, in Anwesenheit des Bundesrats Alain Berset sowie zahlreicher Prälaten und geladener Gäste.

Die neue Besucherstätte wird bei diesem Anlass eingeweiht. Durch seine pastorale und spirituelle Ausstrahlung sowie seine pädagogische Bedeutung aufgrund des Collège de Saint-Maurice hat die Abtei im Lauf der Jahrhunderte eine konstante Präsenz im Leben der französischen Schweiz und darüber hinaus erlangt.

Am Montag, den 22. September, dem Gründungstag der Abtei im Jahr 515 durch den heiligen Burgunderkönig Sigismund, findet in neuer Pracht das traditionelle « Hochfest des Heiligen Mauritius und seiner Märtyrergefährten » statt mit der berühmten Prozession der Reliquienschreine durch die Strassen der Stadt. Man rechnet mit einem aussergewöhnlichen Besucherandrang anlässlich dieses offiziellen Eröffnungstages des Jubiläums.

Die Stadt Saint-Maurice, mit vom Abteischatz inspirierten Farben geschmückt, wird ebenfalls am Fest teilnehmen, und zwar bereits am 31. August mit der Einweihung eines neuen Weges, des Stelenweges. Er führt von der Basilika zum Ort des Martyriums, die Ebene von Vérolliez, entlang einer Strecke, die gesäumt ist von in Steinsäulen gefassten Glasfenstern, die von der Künstlerin Isabelle Tabin-Darbellay geschaffen wurden.

Dann wird ab dem 20. September ein Klostermarkt die Stadt beleben, vor dem grossen Ereignis dieses Herbstes, der Wiedereröffnung der Kulturstätte: der Martolet mit seinem neuen archäologischen Rundweg und das neue Saal des Abteischatzes, wo künftig Objekte gezeigt werden, die zu den wertvollsten religiösen Kunstgegenständen der westlichen Welt zählen. Dieser Abteischatz kehrt von einem triumphalen dreimonatigen Aufenthalt im Museum Louvre zurück. Anlässlich seines 1500-jährigen Jubiläums hat die Abtei entschieden, diese wunderbaren und hier wenig bekannten Kunstgegenstände einer breiten Öffentlichkeit unter optimalen Besuchsvoraussetzungen zu präsentieren.

Der Eintritt in das Jubiläumsjahr ist der Auftakt zu einem reichhaltigen Programm mit Veranstaltungen von nationaler und internationaler Bedeutung. Beginnend mit der Eurovision-Übertragung der Christmette 2014 aus der Basilika mit Millionen Zuschauern, im Jahr 2015 gefolgt von musikalischen Werken, Neuerscheinungen von Geschichtsbüchern, Jugendvideowettbewerb, Symposium zu Geschichte und Laizität, Strassentheater, nicht zu vergessen die Schaffung von liebevollen Produkten wie beispielsweise ein Raumparfum, das von den Schülerinnen und Schülern des Collèges entworfen wurde, um mit originalen Düften das Einwirken der Abtei in das tägliche Leben des Landes und der Welt zu symbolisieren.

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