Finanzen | Um Synergien zu bündeln und Mehrwert zu schaffen

Raiffeisenbanken Visperterminen und Region Visp planen Zusammenschluss

Gemeinsamer Weg. Die Raiffeisenbanken Visperterminen und Region Visp wollen im nächsten Jahr fusionieren.
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Gemeinsamer Weg. Die Raiffeisenbanken Visperterminen und Region Visp wollen im nächsten Jahr fusionieren.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Die beiden Raiffeisenbanken Visperterminen und Region Visp informierten am Dienstag und Mittwoch an Orientierungsversammlungen über den aktuellen Stand und die Modalitäten des geplanten Zusammenschlusses im nächsten Jahr.

Gemäss Mitteilung wiesen die beiden Raiffeisenbanken in den letzten Jahren – wie die gesamte Raiffeisen Gruppe – sowohl bei der Bilanzsumme als auch bei den Mitgliederzahlen beachtliche Wachstumsraten auf. Mittelfristig stosse man jedoch aufgrund der steigenden regulatorischen Anforderungen an betriebswirtschaftliche Grenzen, halten die Raiffeisenbanken Visperterminen und Region Visp fest. Ein Zusammenschluss führe zu Synergien im administrativen Bereich, «sodass in der Kundenberatung ein Mehrwert geschaffen werden kann». Für einen Zusammenschluss der beiden Nachbarbanken spreche zudem die Tatsache, dass sich die Geschäftskreise der beiden Raiffeisenbanken optimal ergänzten.

Generalversammlung fasst definitiven Beschluss

Aus diesen Gründen haben sich die Verwaltungsräte der beiden Banken – in Absprache mit Raiffeisen Schweiz – für den gemeinsamen Weg entschieden. Die neue Raiffeisenbank wird demnach eine Bilanzsumme von rund 870 Millionen Franken aufweisen und 9‘700 Mitglieder zählen. Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche wurden die Genossenschafter an Informationsabenden detailliert über das Vorhaben orientiert.

Den definitiven Beschluss fassen die Mitglieder am 23. März 2019 in Visperterminen und am 3. April 2019 in Visp an den jeweiligen Generalversammlungen.

Kein Personalabbau

Im Rahmen des Zusammenschlusses erfolge kein Personalabbau, betonen die beiden Raiffeisenbanken. Juristischer Hauptsitz der neuen Bank werde Visp sein. In der Bankstelle in Visperterminen sollen weiterhin alle Dienstleistungen angeboten werden. Da ein Bankname, zusammengesetzt aus den bisherigen Bankbezeichnungen nicht praktikabel ist, haben sich die Verantwortlichen entschieden, den Mitgliedern den bisherigen Namen «Raiffeisenbank Region Visp» zu beantragen. Damit werde ein klares Bekenntnis zur Region abgegeben.

Wie an beiden Versammlungen berichtet wurde, soll sich der zukünftige Verwaltungsrat aus Mitgliedern der beiden heutigen Raiffeisenbanken formieren. Als Präsident ist Medard Heynen, heutiger Präsident der Raiffeisenbank Region Visp vorgesehen. Aus Visperterminen ist Helmut Zimmermann, heutiger Verwaltungsratspräsident als Mitglied des Verwaltungsrates der Raiffeisenbank Region Visp nominiert.

pd/msu

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