Mobilität | Pilotprojekt der Gemeinde Eischoll entwickelte sich zur Erfolgsgeschichte

470 Personen haben Tesla-Modell in Eischoll gemietet

Mit dem Tesla, der in der Gemeinde Eischoll während vier Jahren zur Vermietung stand, wurden insgesamt 300 000 Kilometer gefahren.
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Mit dem Tesla, der in der Gemeinde Eischoll während vier Jahren zur Vermietung stand, wurden insgesamt 300 000 Kilometer gefahren.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 2

Im Juli 2015 hatte sich die Gemeinde Eischoll ein Tesla-Modell S zur Vermietung für die gesamte Bevölkerung angeschafft. Das Pilotprojekt, das sich rasch zu einer Erfolgsgeschichte entwickelte, findet nun ein Ende.

Gemäss Mitteilung der Gemeinde Eischoll hat die Vermietung des Tesla-Modells S Interessierte aus der ganzen Schweiz angelockt. Aufgrund der regen Nachfrage wurde das Pilotprojekt, welches eigentlich für drei Jahre angedacht war, um ein weiteres Jahr bis 2019 verlängert. Die Gemeinde registriert nach vier Jahren insgesamt 470 Mieter, die den Tesla für mehr als 1000 Tage gemietet hatten.

In vier Jahren rund siebeneinhalb Mal um die Welt sei mehr als eine eindrucksvolle Laufleistung für ein Auto, das in einem Bergdorf in der Vermietung stehe, wird Gemeindepräsident Fabian Brunner zitiert. Man habe mit dem Projekt und 300 000 gefahrenen Kilometern aufzeigen können, dass Elektromobilität alltagstauglich und zukunftsfähig sei.

Das Elektroauto wird noch bis Ende Juli 2019 vermietet. Ab heute Montag wird das Auto auf der Online-Auktionsplattform «Auto-Ricardo» ab 1 000 Franken versteigert. Ein Teil des Ertrags wird die Gemeinde Eischoll der Patenschaft für Berggemeinden stiften.

pd / pan

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Kommentare

  • Thomas Tscherry, Steg VS - 222

    Ja klar, über sieben Mal um die Welt ist natürlich der Hammer.
    Wenn man bedenkt, dass die meisten km nicht gefahren worden wären, hätte nicht ein Sondermodell zur Verfügung gestanden das trotz oder gerade mit seinem Graustrom genau gleich die Umwelt schädigt wie ein Benziner.
    Als nächstes könnte doch ein Flugzeug angeboten werden welches zwar mit Kerosin marschiert, hingegen die Verpflegung auf richtigem Porzellan statt Plastikgeschirr vonstatten geht.
    Bravo Menschheit.

    • Laurent Mieville, NyonNyon - 00

      Gerade 500 Personen die Elektromobilität probiert haben das ist prima, danke Eischoll ! Habe Ich auch so getan mit Eischoll Tesla als Ich nach Barcelona fahren wollte und mein Volvo zu alt wäre.
      Dank diese Gelegenheit, habe Ich jetzt ein Tesla model 3 gekauft die viel weniger CO2 Ausstoss als ein Benziner verursacht (Schweiz Strom ist top sauber Herr Tscherry). Um Elektromobilität zu testen brauchen wir mehr Möglichkeiten wie diese von Eischoll.

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