Tourismus | Bergbahnen mit Einbussen
Verärgert übers Wetter
Das Sturmtief Niklas wütet auf den Pisten Zermatts.
Foto: Leander Wenger
Die Wetterkapriolen der vergangenen Tage machten vielen Oberwalliser Skigebieten zu schaffen. Die mehrheitlich positive Gesamtbilanz der Wintersaison vermochten sie indes nicht zu trüben.
«Der Tagestourist, welcher normalerweise 40 Prozent unseres Umsatzes ausmacht, fehlte total», resümiert etwa Karl Roth, Unternehmensleiter der Lauchernalp Bahnen. Das Wochengeschäft hingegen sei im Vergleich zum letzten Jahr stabil geblieben. Ähnlich tönt es auch in anderen Skigebieten wie Bellwald, Belalp, der Aletsch Arena oder Zermatt.
Einigen Bergbahnen besonders sauer aufgestossen dürfte die Tatsache sein, dass verschiedene Anlagen aufgrund von starken Windböen vorübergehend geschlossen werden mussten – obwohl das Wetter zeitweise sogar schön war. Sie vertrauen nun auf die Meteorologen, welche für kommende Woche besseres Wetter prognostizieren.
«In diesem Geschäft gibt es immer Zeiten, in denen einen das Wetter plagt», bleibt Markus Hasler, CEO der Zermatt Bergbahnen, gelassen. Auch wenn letzte Woche weniger Gäste auf den Pisten des Matterhorndorfes unterwegs gewesen seien: Insgesamt sei die Saison positiv verlaufen. Im Dezember habe man gar ein absolutes Rekordergebnis erzielen können.
Auch die Hotellerie scheint nicht allzu viel vom Sturm «Niklas» mitbekommen zu haben: Da die meisten Gäste ihre Osterferien schon lange im Voraus gebucht hatten, waren die Betten meist gut belegt.
pac








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Kommentare
Beat R. - ↑1↓1
Positive Bilanz, herzlichen Glückwunsch!
Sehr gut, da freu ich mich auf die Investitionen in Lifte und Hotels, die jetzt erfolgen können.
Es geht aufwärts.
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