Gleichstellung | Eine Arbeitsgruppe soll aufzeigen, wie die Gleichstellung weiter vorangetrieben werden kann

Verein «Freuww» sucht neue Wege

Uli Truffer, Andrea Mengis, Mirjam Bumann-Ricci, Barbara Guntern und Carla Bertholjotti (von links).
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Uli Truffer, Andrea Mengis, Mirjam Bumann-Ricci, Barbara Guntern und Carla Bertholjotti (von links).
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 0

Nachdem der Verein «Freuww» Ende letztes Jahr seine Beratungsstelle in Visp geschlossen hatte, legten die Vorstandsmitglieder an der Generalversammlung vom vergangenen Montag den Grundstein für einen neuen Weg in die Zukunft.

An der Generalversammlung legten die Verantwortlichen des Vereins noch einmal die Gründe dar, welche zur Schliessung der Fachstelle geführt hatten (siehe unten).

Verein bleibt bestehen

Der Verein «Freuww» selbst bleibt hingegen weiter bestehen. Wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst, will man im kommenden Jahr mit einer Arbeitsgruppe nach neuen Wegen suchen, um die Umsetzung der Gleichstellung vor Ort weiter voranzutreiben - wie etwa die Unterstützung von Frauen und Männern, die Familien- und Berufsarbeit verbinden wollen - und sich in der Oberwalliser Institutionslandschaft neu zu positionieren. An der Generalversammlung nächstes Jahr sollen die Resultate präsentiert und Entscheide für die Zukunft getroffen werden.

Co-Präsidentinnen treten ab

Im Rahmen der Generalversammlung wurden die langjährigen Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle, Vreny In-Albon und Karin Pece, mit herzlichem Dank für die geleistete Arbeit verabschiedet. Die beiden Co-Präsidentinnen, Mirjam Bumann-Ricci und Barbara Guntern Anthamatten legten ihr Mandat nach insgesamt sechs Jahren Vorstandsarbeit und vier Jahren Präsidium nieder.

Über die verbleibenden Vorstandsmitglieder heisst es in der Mitteilung: «Carla Bertholjotti, Andrea Mengis und Uli Truffer wollen den Wind der Veränderung nutzen und mit der unterstützenden Arbeitsgruppe die zukünftige Ausrichtung des Vereins 'Freuww' gestalten.»

pd/tma

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Die Schliessung der Fachstelle

Nach mehr als 20 Jahren musste «Freuww» seine Informations- und Beratungsstelle in Visp auf Ende 2018 aus finanziellen Gründen schliessen. Der Bund als namhafter Geldgeber investiert seit 2019 die Finanzhilfen nach Gleichstellungsgesetz neu in die Fachkräfteinitiative und mit dem Kanton konnte man keine Lösung finden, um die Dienstleistungen der Beratungsstelle finanziell abzusichern.

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