Ringkuhkampf | Vifra-Match lockt grosse Zuschauerschar in die Goler-Arena

«Diabolo» holt Siegerglocke bei den Zweitmelken

«Diabolo» ist Siegerin am diesjährigen Vifra-Match.
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«Diabolo» ist Siegerin am diesjährigen Vifra-Match.
Foto: 1815.ch

«Makita» ist Siegerin bei den Erstmelken.
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«Makita» ist Siegerin bei den Erstmelken.
Foto: 1815.ch

Siegerin bei den Rindern der Gruppe C.
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Siegerin bei den Rindern der Gruppe C.
Foto: 1815.ch

«Damina» ist Siegerin bei den Rindern der Gruppe B.
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«Damina» ist Siegerin bei den Rindern der Gruppe B.
Foto: 1815.ch

Sieger bei den Rindern A.
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Sieger bei den Rindern A.
Foto: 1815.ch

Sieger bei den Rindern A.
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Sieger bei den Rindern A.
Foto: 1815.ch

Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
Foto: 1815.ch

Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
Foto: 1815.ch

Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
Foto: 1815.ch

Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
Foto: 1815.ch

Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
Foto: 1815.ch

Impressionen vom Vifra-Match 2019.
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Impressionen vom Vifra-Match 2019.
Foto: 1815.ch

Quelle: 1815.ch 1

Die rund 3700 Zuschauer, welche am Ostermontag den Weg in die Goler-Arena gefunden hatten, erlebten intensive Kämpfe, sowohl die Rinder als auch die Erst- und Zweitmelken kämpften anlässlich des Vifra-Matches ausdauernd. Die Siegerglocke bei den Zweitmelken, den ältesten Tieren, holte sich nach einem spannenden Vifra-Match «Diabolo» von Anja Bregy aus Unterems.

Gegen 18.30 Uhr am Montagabend betraten nach einem langen Stechfest insgesamt 15 Tiere in der Kategorie Zweitmelken die Arena. Wie zuvor die Rinder und auch die Erstmelken waren die Kämpfe auch bei den ältesten Tieren hartnäckig, Publikum und Züchter bekamen intensive Schwünge zu sehen. Unter anderem fiel bei den Zweitmelken «Diabolo» von Anja Bregy aus Unterems auf, das Tier kämpfte tapfer und hatte bereits während den Ausscheidungskämpfen kein Duell verloren. Der Finalschwung fand nach rund 30 Minuten zwischen «Diabolo» und «Livana» aus der Stallung Greechi Abgottspon-Williner-Zurbriggen aus Stalden statt. «Diabolo» vermochte sich schlussendlich gegen ihre Gegnerin durchzusetzen und wurde Siegerin am Vifra-Match.

Rangliste Zweitmelken
1. «Diabolo», Bregy Anja, Unterems
2. «Livana», Stallung Greechi Abgottspon-Williner-Zurbriggen, Stalden
3. «Vampire», Stallung Gurten, Grengiols
4. «Berlin», Eringer Dahna Briggu, Turtmann
5. «Bacardi», Fux Wendelin, Jenny und Wyer Piet, Eggerberg
6. «Dorina», Gebrüder Jäger, Turtmann
7. «Candice», Karlen-Steiner, Niedergesteln

Nachdem die Rinder in drei Gruppen die Siegerinnen unter sich ausgemacht hatten, liefen gegen 17.45 Uhr insgesamt 18 Erstmelken zum Finaldurchgang in der Goler-Arena auf. Unter anderem das Duell zwischen «Vanda» von Anton und Fabienne Williner aus Visp und «Rosi» von Ivo und Angelo Fux aus Eggerberg war intensiv, die beiden Tiere schenkten sich nichts. Auch das Aufeinandertreffen von «Lavinja» von Bruno und Sandra Bühlmann aus Burgistein und «Simba» der Gebrüder Jäger aus Turtmann war spannend und ausdauernd. Ebenso fesselnd war das Duell zwischen ««Melodie» von Joey und Bängi Kalbermatter aus St. Niklaus und «Canabis» von Adolf und Ralf Bregy aus Unterems. Die sieben bestklassierten Tiere hatten im Final bei den Erstmelken allesamt stark gekämpft. Siegerin wurde schliesslich «Makita» von Patrick und Silvan Bregy aus Unterems.

Rangliste Erstmelken
1. «Makita», Bregy Patrick und Silvan, Unterems
2. «Milou» Gebrüder Reuteler, Ochlenberg (ex ae­quo)
2. «Canabis», Bregy Adolf und Ralf, Unterems (ex ae­quo)
4. «Simba», Gebrüder Jäger, Turtmann
5. «Rosi», Fux Ivo und Angelo, Eggerberg
6. «Melodie», Kalbermatter Joey und Bängi, St. Niklaus
7. «Promesse», Abgottspon Chiara und Heinz, Stalden

Bei insgesamt 18 Tieren, die bei den Rindern der Gruppe C gegen 17.00 Uhr in die Arena geführt wurden, herrschten zu Beginn des Finaldurchgangs tumultartige Szenen, die Rabatteure waren gefordert. Nachdem bereits einige Tiere den Ring verlassen hatten, beruhigte sich das Kampfgeschehen jedoch, das Finale war geprägt von kurzen Schwüngen. Zum Schlusskampf traten nach rund einer halben Stunde schliesslich «Betisé» von Gerd und Rene Zenhäusern aus Bürchen gegen «Feya» von Anja Anthamatten und Thomy Schnydrig aus St. Niklaus gegeneinder an. Nach einigen Minuten des Hörnerkreuzens einigten sich die beiden Besitzer darauf, die Tiere zu trennen, sodass beide Tiere die Siegerglocke erhielten.

Rangliste Rinder C
1. «Betisé» Zenhäusern Gerd und Rene, Bürchen (ex ae­quo)
1. «Feya», Anthamatten Anja und Schnydrig Thomy, St. Niklaus (ex ae­quo)
3. «Sayena», Brigger Thomas und Philipp, Grächen
4. «Fierce», Kuonen Martin, Steg
5. «Baronia», Familie Kuonen Guido, Leuk-Stadt
6. «Beril», Stallung Eril Lengen Marcel, Bürchen
7. «Celine», Stallung Walpen-Werlen, Reckingen

Bei den Rindern B wurden total 17 Tiere zum Finaldurchgang in die Arena geführt. Dominant zeigte sich vor allem das sehr grosse Tier «Dana» von Philippe Kittel aus Vissoie. Der Finaldurchgang bei den Rindern der Gruppe B dauerte rund 45 Minuten. Bei den letzten drei verbliebenen Tieren entschied das Los über die weitere Paarung, da alle drei Rinder bis dato keinen Kampf verloren hatten. Es kämpfte schliesslich «Clairon» von Ivo und Angelo Fux aus Eggerberg gegen «Dana» von Philippe Kittel aus Vissoie. Während dessen konnte sich «Damina» vom Eringer-Team Dillon Patrick aus Uetendorf ausruhen. Siegerin des spannenden Aufeinandertreffens wurde «Dana», welche zum Schlusskampf in der Mitte der Arena auf «Damina» traf. Nach einem intensiven Stechen konnte sich «Damina» vom Eringer-Team Dillon Patrick aus Uetendorf als Siegerin ausrufen lassen.

Rangliste Rinder B
1. «Damina», Eringer-Team Dillon Patrick, Uetendorf
2. «Dana», Philippe Kittel, Vissoie
3. «Clairon», Fux Ivo und Angelo, Eggerberg
4. «Sarie», Truffer Mike und Jana, Mattsand
5. «Ronchao», Jäger Lara und Renzo, Grächen
6. «Liora», Familie Fux Roger, St. Niklaus
7. «Berona», Brigger Thomas und Philipp, Grächen

Insgesamt kämpften bei den Rindern der Gruppe A 16 Tiere im Final. Besonders das Aufeinandertreffen von «Cara» von Meinrad Jerjen aus Unterems und «Venus» von Raimund Lauber aus der Stallung Mischabel in Täsch war auffällig. Der Kampf zwischen den beiden noch jungen Tiere dauerte rund eine halbe Stunde. Gegen 16.00 Uhr standen sich «Baghira» von der Familie Biffiger-Imboden aus Gasenried gegen «Andra» von Christian Wandfluh aus Frutigen in der Mitte der Arena zum Schlusskampf gegenüber. Nach einigen Minuten entschlossen sich die Besitzer die Tiere zu trennen, sodass beide Rinder ex aequo auf dem ersten Platz klassiert wurden.

Rangliste Rinder A
1. «Andra» Wandfluh Christian, Frutigen (ex ae­quo)
1. «Baghira», Familie Biffiger-Imboden, Gasenried (ex ae­quo)
3. «Corona», Bregy Romeo und Alwin, Unterems
4. «Vénus», Lauber Raimund Stallung Mischabel, Täsch
5. «Cara», Jerjen Meinrad, Unterems
6. «Janei», Williner Ursula, Grächen
7. «Baquera», Fux Wendelin, Jenny und Wyer Piet, Eggerberg

Die Qualifikationskämpfe Rinder, die anlässlich des Vifra-Stechfests zum ersten Mal in eine Kampfarena geführt wurden, dauerten bis 13.00 Uhr. Die Zuschauerränge in der Arena waren bereits am frühen Vormittag gut gefüllt. Gemäss OK-Chef Medard Bayard wohnten den Kämpfen rund 3700 Zuschauer bei. Nach der Mittagspause hatten sodann die Erstmelken sowie die Zweitmelken ihren Auftritt. Gemäss Viehliste sind total 233 Tiere gemledet, die in den Kategorien Rinder, Erstmelken und Zweitmelken kämpften.

Der diesjährige Vifra-Ringkuhkampf wird vom Alpbetrieb Turtmanntal mit Präsident Dominic Passeraub und OK-Chef Medard Bayard organisiert. Das Stechfest bietet in erster Linie Jungtieren die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

pan / zen / zy

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Kommentare

  • David Theler, Raron - 74

    Liebes OK. Als Organisatoren eines landwirtschaftlichen Anlasses wäre es wünschenswert dass ihr eure Gäste darauf hinweist nicht auf angrenzenden Wiesen zu parkieren.
    Als ich heute Mittag auf meinen Mähwiesen ca 20-30 Autos stehen sah kam mir regelrecht die Galle hoch. Das Gras ist bereits mittelgross gewachsen und nun ist alles plattgewalzt.
    Jeder Ringkuhbesitzer weiss wie angenehm es ist dieses Gras später zu mähen. Die Parkdienst Mitarbeiter meinten dass die Verantwortung ausserhalb des Golers nicht beim Stechfest sondern bei der Kantonspolizei liege.
    Diese wiederum spielt den Ball zurück an die Gemeindeverantwortlichen.
    Schade...
    So wird es in Zukunft immer schwieriger werden einen Anlass durchzuführen. Obwohl die Goler Arena und ihre Stechfeste ein toller und grossartiger Publikumsmagnet sind, gibt dies kein Anrecht fremdes Eigentum zu beschädigen.
    Ist der Publikumsaufmarsch so gross ist wie heute, müssen die Organisatoren handeln und zusätzliche Parkmöglichkeiten schaffen.
    zb. der Flugplatz im Osten wäre prädestiniert.
    Diese Option muss im Vorfeld mit Gemeinde und Kantonspolizei abgeklärt werden.
    Sich einfach so billig aus der Affäre zu ziehen und die Verantwortung abzuschieben finde ich schade.
    Dies als kleiner Tip für‘s nächste mal.

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