Landwirtschaft | Stabiles Jahr für die Genossenschaft der Walliser Käseproduzenten Alpgold

Vorstandssitz bleibt im Oberwallis

Alpgold-Vorstand: Vizepräsident Roman Arnold, Thomas Elmiger, Daniel Grichting, Patrick Heinzmann, Roland Müller (neu) und Präsident Francis Guigoz (von links). Es fehlen: Frédéric Deslarzes, Emmanuel Coppey und Pierre-Joseph Follonier.
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Alpgold-Vorstand: Vizepräsident Roman Arnold, Thomas Elmiger, Daniel Grichting, Patrick Heinzmann, Roland Müller (neu) und Präsident Francis Guigoz (von links). Es fehlen: Frédéric Deslarzes, Emmanuel Coppey und Pierre-Joseph Follonier.
Foto: Walliser Bote

Quelle: 1815.ch 0

Im Hotel Touring in Naters fand heute die Delegiertenversammlung von Alpgold statt. Von Stabilität war die Rede und es gab eine Ersatzwahl.

Letztes Jahr haben die Alpgold Sennereien rund 15 640 Tonnen Milch produziert, eine Steigerung von 104 513 Kilogramm gegenüber 2017. Die gesamte Walliser Rohmilchkäseproduktion stieg im vergangenen Jahr um 89 auf 2396 Tonnen. Mit Cremo wurde für 2018 eine Käseabnahmemenge von 1014 Tonnen ausgehandelt (siehe Information unten).

Effektiv an Cremo verkauft wurden bis Ende 2018 rund 996,7 Tonnen. 2017 waren es rund 1021,7 Tonnen. «Das zeugt von Stabilität», sagt Roman Arnold, Vizepräsident von Alpgold. «Und das wichtigste ist, dass wir die Käsequalität und die Preise halten konnten.» Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei teilweise darauf zurückzuführen, dass die Käserei Obergesteln die Lieferung an Alpgold nach der Sommersaison eingestellt hat.

Obergesteln hatte die vertraglich vereinbarte Käsemenge nicht eingehalten und stattdessen an die Konkurrenz geliefert und wurde daher von Alpgold ausgeschlossen. Das Vorstandsmitglied aus Obergesteln wurde an der Delegiertenversammlung durch Roland Müller aus Geschinen ersetzt.

Die Produktionsmengen im Ober- und Unterwallis sind einigermassen ausgeglichen, waren jedoch im Unterwallis etwas höher. Daher hätten die Unterwalliser Anspruch auf den frei gewordenen Vorstandssitz gehabt. Diese haben jedoch kein Interesse gezeigt. Somit sind im Vorstand weiterhin fünf Oberwalliser und vier Unterwalliser vertreten.

tma

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Die Alpgold-Käsereien produzieren etwas mehr als zwei Drittel des im Wallis hergestellten Käses, das sind rund 1642 Tonnen. Etwa 60 Prozent davon übernimmt Alpgold aufgrund von Kaufverträgen mit ihren Mitgliedern, den Rest verkaufen die Käsereien selbst.

Die übernommene Menge verkauft Alpgold an den freiburgischen Milchverarbeiter Cremo, von dem aus der Walliser Käse dann in die Regale von Migros und Coop gelangt.

 

Wie viel Käse Cremo zu welchem Preis übernimmt, wird jeweils im Dezember im Voraus für das nächste Jahr ausgehandelt: Eine Abnahmegarantie als Sicherheit für die Hersteller. Und so wissen die Käser, welche Mengen sie produzieren können, ohne dass es zu einen Überangebot und damit einem Preiszerfall kommt.

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