Theater | «MATTERHORN: NO LADIES PLEASE» feierte Uraufführung

Wenn Frau will…

Gut gemacht. Szene aus der Uraufführung von «MATTERHORN: NO LADIES PLEASE» auf Riffelberg: Das Stück zog sein Publikum schnelle inmall in den Bann. Foto wb
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Gut gemacht. Szene aus der Uraufführung von «MATTERHORN: NO LADIES PLEASE» auf Riffelberg: Das Stück zog sein Publikum schnelle inmall in den Bann. Foto wb
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Quelle: 1815.ch /blo 0

... kann sie auch auf dem Gipfel des Matterhorns stehen. Was Lucy Walker im Jahre 1871 bewies, als sie als erste Frau das «Horu» bezwang. Welche Widerstände sie dabei zu meistern hatte – «MATTERHORN: NO LADIES PLEASE» zeigt dies bis zum 1.  September auf der Freilichtbühne auf Riffelberg.

Vor praktisch vollen Rängen feierte dieses Stück von Livia Anne Richard – sie zeichnet auch für die Inszenierung verantwortlich – am Donnerstagabend seine Uraufführung. Ruhig gespielt ging dieses Freilichttheater über die Bühne, die stimmungsvolle Bergkulisse trug das Ihre bei zu einer gelungenen Premiere.

Auch in der Welt der Alpinisten hatten es Frauen im 19. Jahrhundert nicht leicht. Mit ihrem Wunsch, das «Horu» zu besteigen, hatte sich Lucy Walker seinerzeit nicht nur gegen ihre Eltern durchzusetzen. Sondern auch gegen eine Männerwelt, die sich «einen Rock auf dem Matterhorn» weder vorstellen konnte noch wollte. Doch vereinen sich bergsteigerisches Können mit Durchsetzungsvermögen, ist alles möglich. Und dass sich die erste Frau auf dem Matterhorn erst noch für Lina Seiler, das lernwillige, aber von ihren Eltern in die Hotelküche verbannte Mädchen engagierte – es sprach für die adelige Alpinistin aus England.

Die 24-köpfige Theatertruppe – Laien und Profis – von Freilichtspiele Zermatt bot an der Premiere eine feine Leistung: Keine Figur fiel ab, keine drängte die andere an die Wand. Die gradlinig über die Bühne gebrachte Geschichte zog ihr Publikum schnell einmal in ihren Bann – und mit Eliana Burki sorgte eine versierte Alphornspielerin für die passende musikalische Untermalung von «MATTERHORN: NO LADIES PLEASE!».

Mehr darüber lesen Sie im Walliser Boten vom 13. Juli.

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