Open Air Gampel | «The Boxer Rebellion» im Interview

«Wir führen eine 'Bromance'...»

Piers Hewitt und Nathan Nicholson von «The Boxer Rebellion» am Open Air Gampel
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Piers Hewitt und Nathan Nicholson von «The Boxer Rebellion» am Open Air Gampel
Foto: 1815.ch

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«The Boxer Rebellion» standen an Donnerstagnachmittag auf der White Stage des Open Air Gampel. Ein Treffen mit Sänger Nathan Nicholson und Drummer Piers Hewitt, direkt nach dem Konzert von «Noel Gallagher’s High Flying Birds» im Backstage-Bereich.

1815.ch: Ich habe gehört, dass ihr grosse «Oasis»-Fans seid. Habt ihr euch das Konzert von «Noel Gallagher’s High Flying Birds» angesehen?

Piers Hewitt: «Ja, natürlich! Und es war grossartig, weil wir bei einem Auftritt von Noel Gallagher in Grossbritannien zum Beispiel nie die Chance gehabt hätten, so nahe an die Bühne heranzukommen.»

Wusstet ihr also, dass er heute Abend auch spielen wird?

Nathan Nicholson: «Tatsächlich hat sich keiner von uns das Line-Up genauer angeschaut. Wir wussten nur, dass wir hier spielen würden. Wir kennen die Jungs von ‚Biffy Clyro’ ein wenig und sahen, dass sie ebenfalls auf der Bühne stehen würden. Und das mit Noel Gallagher war eine schöne Überraschung.»

Was ist mit eurem Auftritt, seid ihr zufrieden damit?

Piers Hewitt: «Ja, absolut. Zudem hatten wir die beste Aussicht von der Bühne aus, die man sich überhaupt denken kann. Das hilft einem wirklich. Ich habe mich sogar mehr auf die Berge, als auf die Zuschauer konzentriert.»

Kennt ihr die Schweiz ein wenig?

Nathan Nicholson: «Wir haben schon ein paar mal in der Schweiz gespielt. Das erste, das ich von der Schweiz gesehen habe, war Zermatt – vor 16 Jahren, als ich noch Student war. Es war Winter und einfach märchenhaft.»

Ihr macht nun schon für mehr als 15 Jahre gemeinsam Musik. Du, Nathan, hast mal gesagt, dass sei länger, als manche Ehe halten würden...

Nathan Nicholson: «Das würde ich so wohl immer noch sagen. Drei von uns sind schon lange verheiratet – meine Frau und ich seit bald neun Jahre. Und doch ist die Band schon länger zusammen.»

Piers Hewitt: «Es ist wirklich speziell: Im Hinterkopf habe auch ich immer, dass ich mit diesen Jungs länger zusammen bin, als mit meiner Frau. Wir führen sozusagen eine ‚Bromance’, was zu 80 Prozent gut ist.» (lacht)

Musik-Experten vergleichen euch mit «Muse» und «Coldplay». Ist das eine Ehre?

Nathan Nicholson: «Ja, das ist absolut ok. Ich würde sagen, mehr ‚Coldplay’ als ‚Muse’, weil ‚Coldplay’ ein wenig melodischer sind. Aber es sind auf jeden Fall beide grossartige Bands. Wenn ich selbst eine grosse Band nennen müsste, zu der wir Ähnlichkeiten aufweisen, würde ich ‚U2’ sagen.»

Piers Hewitt: «Matt Bellamy ist zudem ein besserer Musiker als jeder von uns. Es ist unglaublich, was er auf der Bühne leistet.»

Eure Musik wurde auch für TV-Serien ausgewählt. Wie fühlt es sich an, vor dem Fernseher zu sitzen und plötzlich die eigenen Songs zu hören?

Nathan Nicholson: «Den Sountrack zu einer coolen Serie zu liefern, kann einem viele Türen öffnen, was natürlich grossartig ist.»

Piers Hewitt: «Genau! Dadurch wird sehr viel Musik, sehr vielen Leuten bekannt, die ansonsten wohl kaum Zugang dazu gefunden hätten. Das ändert das gesamte Musik-Business gewaltig.»

Ihr werdet morgen ein Konzert in Deutschland geben. Was tut ihr jetzt noch?

Nathan Nicholosn: «Wir werden uns noch die Show von ‚Biffy Clyro’ ansehen. Danach fahren wir in unser Hotel, das gut 20 Minuten von hier entfernt ist. Wir werden wohl morgen Richtung Deutschland losfahren, weil wir erst spätabends spielen.»

Piers Hewitt: «Als ich ‚Biffy Clyro’ das letzte Mal sah, war ich ziemlich, ziemlich betrunken. Ich freue mich also schon, sie heute Abend nüchtern zu sehen...» (lacht)

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