Grossraubtiere | Update: Erneut zwei tote Schafe

Rissserie bei Ergisch geht auch am Samstag weiter

Gestresste Tiere. Zwei weitere Schafe gerissen.
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Gestresste Tiere. Zwei weitere Schafe gerissen.
Foto: zvg

Blick auf die Schwarznasenschafe von Donat Locher aus Ergisch. Zum Schutz vor dem Wolf lässt er seine Schafe von Eseln bewachen.
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Blick auf die Schwarznasenschafe von Donat Locher aus Ergisch. Zum Schutz vor dem Wolf lässt er seine Schafe von Eseln bewachen.
Foto: zvg

Quelle: 1815.ch 46

Nach Angriffen am Donnerstag und am Freitag hat einer der Augstbord-Wölfe in der vergangenen Nacht bei Ergisch erneut Schafe gerissen. Auf derselben Weide wie bereits am Freitag wurden zwei weitere Tiere getötet. Damit steigt die Zahl der gerissenen Tiere auf 26.

Die Angriffe eines Wolfes auf Schafgruppen in Frühjahrsweiden rund um Ergisch halten an. In der Nacht auf Donnerstag war Schafzüchter Donat Locher (52) aus Ergisch betroffen. Seit einigen Jahren setzt er Esel ein, um seine Schafe vor dem Beutegreifer zu schützen. «Der Wolf tötete lediglich eines meiner Schafe. Ich gehe davon aus, dass ihn meine beiden Esel in der Folge von der Weide vertrieben. Ansonsten hätte ich bestimmt mehr Tiere verloren.»

Esel statt Herdenschutzhunde

Obwohl das BAFU Esel nicht als wirksamen Herdenschutz anerkennt, setzt der Schäfer im Nebenerwerb dennoch auf Langohren. «Nicht zuletzt auch, weil wir im Wallis in einem Tourismusgebiet leben. Ich könnte es nicht verantworten, Herdenschutzhunde unbeaufsichtigt entlang von viel begangenen Wanderwegen einzusetzen.» Deshalb stehen seine Esel seit Jahren auch im Sömmerungsgebiet seiner Schafe bei Anzère im Einsatz.

Gleichwohl will Locher nun auch vermehrt BAFU-anerkannte Elektrozäune zum Einsatz bringen. «Das ist ein enormer Aufwand an Geld und Material. Mein bisheriges Zaunmaterial mit etwa 1000 Pfosten muss ich nun komplett erneuern.» Denn Locher will seine Tiere vor dem Wolf schützen. «Ich schaue den Winter über nicht zweimal täglich zu den Tieren, um sie im Frühjahr den Wölfen zum Frass vorzusetzen.»

Schäfer rüsten auf

Dass die Schäfer der Region um Ergisch nun allgemein ihre Weiden mit Elektrozäunen nachrüsten, stellt auch Wildhüter Thomas Imboden fest. «Die Knotengitterzäune sind in aller Regel ordentlich auf eine Höhe von 1,20 Meter gezogen. Nun rüsten etliche Schäfer wegen der Wolfsangriffe die Zäune mit einem zusätzlichen Elektroband nach.»

Nur einen Tag nachdem Imboden zum Riss von Donat Locher gerufen wurde, musste er am Freitagmorgen auch zwei tote Schafe bei Schäfer Ewald Guntern protokollieren. Aber damit nicht genug: Auch in der Nacht auf Samstag schlug der Wolf auf derselben Weide nochmals zu und erlegte erneut zwei Tiere. Bereits vor einer Woche hatte Guntern fünf Tiere an den Wolf verloren.

Imboden kann den Ärger der Schäfer der Region verstehen. «Wenn das Raubtier Probleme macht, sieht man im Gelände von den Leuten in Bern, von denen sie bezüglich der Schutzmassnahmen kommandiert und dirigiert werden, niemanden. Dasselbe bei den Umweltverbänden wie WWF, Pro Wolf oder KORA. Sie schiessen gerne aus dem Hinterhalt, während Frontarbeit nicht so deren Ding ist.»

26 gerissene Schafe

Bei den Wolfsangriffen in Ergisch zwischen Donnerstag und Samstag handelte es sich bereits um die Übergriffe fünf bis sieben in diesem Frühjahr in der Augstbordregion. Nach Törbel und Zeneggen griff der Wolf in der Folge in vier verschiedenen Frühjahrsweiden bei Ergisch Schafe an. Insgesamt tötete er dabei 26 Schafe. In der Region halten sich nachgewiesenermassen mindestens ein weiblicher und ein männlicher Wolf auf.

zen

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Kommentare

  • Tjaa - 264

    Ihr Lieben..
    Die Walliser sollen die Schafe besser schützen? Wie stellt ier euch das vor? die meisten arbeiten neben der bauerei noch und machen das als hobby und zwar mit leidenschaft. das ist für die bauern wie für einen fussballer den match oder tanzen ect.. ja der wolf war vor uns hier da geb ich den befürworterer recht, aber es kann nicht sein, dass der wolf bis zu den dorfgrenzen gehen.. was ist wen keine tiere mehr da sind greift er uns menschen dann an? die bauern haben zäune mit strom und das haltet der wolf nicht ab.. sollen die bauern die tiere nicht mehr nach draussen lassen? und es sei keine arbeit?? die sind x stunden am zäunen, mähen,heuen,usw. das ist keine arbeit? das ist strenger als jemand der x stunden im büro sitzt.. es muss eine lösung her das ALLE zufrienden sind.! Wo ist die Schweiz die sagt wir halten zusammen?? Wir sind ein land und wir mussen zusammen eine lösung finden und NICHT der wilf bleibt - besser schützen oder der Wolf schiesse etwas, dass für slle stimmen würde!! Macht endlich alle die Augen auf so kann es nicht weiter gehen!! Manache schreiben hier als wären sie noch Kinder.. Wie sind eine nation und so müsse wir auch jetzt zusammen halten!

  • Elisabeth Locher - 583

    Hallo lynx. Schön, dass sie uns in regelmässigen Abständen immer wieder mir ihren Kommentaren beglücken. Dem Inhalt ihrer Kommentare entnehme ich, dass sie ein absoluter Experte dieser Materie sein müssen. Warum nennen sie sich eigentlich lynx, also Luchs? Ein ausgewiesener Wolfsexperte wie sie sollte sich doch eher loup nennen, zu deutsch Wolf. Dieser Name käme doch der Sache viel näher. Ich finde es schade, dass sie sich nicht getrauen ihre Kommentare mit ihrem Namen zu versehen so wie ich es tue. Das wäre doch viel ehrlicher so auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren. Ich möchte sie hier an dieser Stelle ganz offiziell nach Ergisch einladen. Wir treffen uns am nächsten Samstag morgen um 07.00 Uhr bei unserem Stall und sie dürfen zusammen mit uns im landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten. Ich bin sicher, dass sie viel über Schafe und Esel lernen werden. Und über die Menschen die tagtäglich in der Berglandwirtschaft arbeiten. Und sagen sie jetzt nicht dass sie keine Zeit haben. Das nehme ich ihnen nicht ab. P.S. kommen sie bitte mit gutem Schuhwerk und viel Energie, denn wir werden vor allem Zäune in unwegsamen Gelände erstellen. Zudem dürfen sie ihre Kollegen vom BAFU ruhig mitbringen, wir habe Arbeit für alle. Wir freuen uns!

    • Osgi - 414

      Supär abär där het ganz sichär kei Zit !!!
      Wil Inteligänz brücht rüe , allso schlaft där ganz sichär bis am 12 ì !!!!!!!

  • Grat - 638

    Wenn ich hier die Kommentare lese frage ich mich ob der Wolf den Befürwortern das Hirn rausgerissen hat.Wenn der Schäfer zu den Schafen besser schauen soll müssen die Wolfsfreunde auch schauen das der Wolf sich nicht wie eine Bestie aufführt.Die Befürworter sollten mal ein paar Wochen auf einem Bauernbetrieb alle Arbeiten mitmachen und ihnen würde aus Müdigkeit nicht mehr in den Sinn kommen so einen Scheiss zu schreiben .Eure Meinung würde sich bald ändern wenn der Wolf eure geliebte Hauskatze oder Hund auf bestialische Weise tötet.Dann wärt ihr die Ersten die den Wolf zum Teufel schicken würdet

    • Wa - 1656

      Deine Hofkatze tötet die Maus genau gleich... Ach ja stimmt. Ist natürlich was anderes. Die Maus bring kein Geld.

  • Alex - 1376

    Die Walliser schaden mit diesem Verhalten nur sich selbst. So lange sie lieber schiessen, anstatt zu schützen, was ihnen anvertraut wurde, wird nicht nur der Tourismus leiden, sondern auch der Verkauf von Wein, Käse, Obst, etc. Ich kaufe keine Walliserprodukte mehr und bestimmt bin ich da nicht alleine. Die Walliser drohen immer, dass niemand die Alpen bewirtschaften würden, wenn sie es nicht täten. Na bitte, dann lasst es doch bleiben... es geht nämlich auch anders, die Natur würde sich freuen. Für die Wölfe, Bären und Luchse hoffe ich inständig, dass auch der Walliser lernt, damit zu leben, so wie es andere Menschen auch gelernt haben. Es scheint in diesem Kanton halt einfach etwas länger zu dauern...

    • @Alex - 22

      Viele die zu diesem Thema mitreden, wohnen in Gegenden, wo alles schon verbaut ist, ein Flughafen in der Nähe ist und sie verbringen ihre Ferien im Ausland.
      Bei uns gibt es noch Natur. Wer Schafe hat, verbringt viel, sehr viel Zeit in der Natur. Die Arbeit in der Natur ist nicht nur immer Spass. Am Samstag zu Mähen und Heuen, wenn die anderen am See grillieren. Am Feierabend zäunen, wenn die anderen ins Kino gehen oder ein Feierabendbier trinken.
      Sicher können Sie verstehen, dass die Bauern sich dann von den anderen nur ungern Belehren lassen. Plötzlich haben sooo viele Leute gute Ideen, wie es die Walliser Schafhalter machen sollten - sooo viele Leute, die noch nie ein Wasserbeil in den Händen hatten, die den Unterschied zwischen einer Sägäsu und einer Sichel nicht kennen, die nicht wissen, wie man tängiljut, noch nie gschwändtu heint und überhaupt nicht wissen, wie eine Fäldschu odär än Rächu in der Hand halten…..

      .

    • Alex - 317

      @Michi: Sorry, nein, ich habe keine Angst vor dem Wolf, denn aus dem Märchenalter bin ich herausgewachsen ;o). Hmm, aber ich bezweifle, dass die Walliser eine Umsiedelung überhaupt in Betracht zögen. Übrigens es gab ja schon den einen oder anderen Wolf, der Richtung Norden gezogen ist.

      @Schaf: Mag sein, dass ich keine Ahnung habe, aber ich glaube, dass die Natur uns nicht wirklich braucht, wir sie hingegen schon.

      @Gerd: Muss Sie enttäuschen, ich gehöre nicht zu den Einkaufstouristen. Es gibt auch noch andere Kantone, die gutes Obst, Käse etc. produzieren. Natürlich lebe auch ich nicht nur von schweizerischen Produkten, so wie wohl jeder in unserem Land. Nein, Stolz muss man auf einen Boykott nicht sein, aber man muss auch nicht etwas unterstützen, hinter dem man nicht stehen kann. Finden Sie nicht? Haben Sie noch einen schönen Sonntag.

    • Michi - 172

      Wie wär's wenn ihr den Wolf adoptiert, wenn ihr so an ihm hängt. Zürich und Bern haben auch Wälder :) Oder doch Angst?

    • Schaf - 232

      @Alex....tut mir leid das zu sagen aber du hast leider null Ahnung was passiert wenn die Alpen nicht mehr bewirtschaftet werden.

    • Gerd - 181

      Lieber Alex, ich stimme Ihnen zu, dass sich die Walliser selbst schaden. Das finde ich schade. Nun meine ich aber, dass Sie es mit Ihrem beschrieben Verhalten nicht besser tun- kaufen Sie Ihre Früchte doch weiterhin anderswo- sie verpassen dann etwas- etwas, das hier nicht beschrieben werden kann. Eines Tages wird es Ihnen fehlen- Sie aber dem Wallis nicht, denn konstruktiv ist Ihr Beitrag ebenfalls nicht. Die Walliser werden dann gelernt haben, wie es sich mit dem Wolf und/oder anderen Prädatoren lebt oder nicht... Sie und Ihresgleichen lesen dann immer noch 1815 und verfassen Kommentare- natürlich mit einem Stück Schwarzbrot aus Deutschland mit Aprikosenkonftitüre aus Österreich, Käse aus Italien und: und sind stolz drauf...

  • Pablo - 7810

    Soeben habe ich all die Kommentare betreffend den Wolfsschäden gelesen. Es hat mich sehr tief getroffen wie die Walliser Bevölkerung mit den Leuten umgeht, welche teilweise voll beruflich und teilweise im Nebenamt unsere schöne Natur pflegen. Bitte liebe Wolfsbefürworter vergesst nicht die Berlandwirtschaft im Oberwallis hängt an einem sehr dünnen Faden. Es sind nicht die grossen Talbetriebe welche die Bergregionen bearbeiten. Nein es sind meist Klein- und Mittelbetriebe, nur diese Leute sind noch bereit diesen unglaublichen Einsatz an Tier und Natur zu leisten. Wenn ein Schäfer im Frühjahr seine Schafe auf die dorfnahen Weiden führt, kann er keinen Herdenschutz betreiben. Es sind meistens Parzellen welche eingezäunt sind und wo sich um die 20 Schafe mit einem Widder befinden. Das muss so sein ansonsten können die Schäfer keine saubere Zucht betreiben. Nun hat ein Schäfer vielleicht 5 solche "Iverschläge" wie man dem im Volksmund sagt. Soll mir einmal ein Wolfsbefürworter sagen wie man da gezielten Herdeschutz betreiben kann. Der Aufwand ist viel zu gross.
    Ich kenne die Oberwalliser Landwirtschaft und ich kann ihnen sagen zu 99% machen die Viehhalter alles mögliche für ihre Tiere und Andeutungen, dass diese Leute Tierschänder sind lasse ich hier nicht gelten. Diese Schäfer lieben ihre Tiere. Ob ein Elektrozaun oder ein Gitterzaun beides wird den Wolf nicht abhalten. Ich bin mir auch sicher, dass auch an Herden mit Hirtenschutz und Hunden Wölfe immer wieder Schafe reissen. Sonst würde man nicht immer wieder von solchen Übergriffen im nahen Ausland lesen.
    Für die Oberwalliser Landwirtschaft war die Schafzucht schon immer ein bedeutender Bestandteil. Dies vor allem wegen den unwegsamen kargen und steilen Alpen welche sich nicht für das Grossvieh eignen. Genau diese Alpen prägen unsere Landschaft und genau diese Alpen werden in den kommenden Jahren nicht mehr bestossen. Sie werden verganden. Es sind die Alpen welche unsere Vorfahren seit Jahrhunderten ernährt haben. Auch diese Leute waren gezwungen diese Raubtiere auszurotten.
    Eines ist ganz klar es gibt nur Wolf oder Berglandwirtschaft. Beides zusammen wie uns das die Wolfsbefürworter verkaufen wollen wird nie möglich sein. Liebe Oberwalliser Bevölkerung bedenkt für welche Seite ihr euch einsetzen wollt, denn wenn einmal die Schafe weg sind wird sich der Wolf ein anderes Lebewesen aussuchen um sein Unheil zu treiben.

    • Maya - 10

      Supper Dein Kommentar! Würden nur alle Leute den lesen und ein bisschen Nachdenken

    • Gattlen hagi - 30

      Endlich jemand der den ganzen zusammenhang versteht.

    • Tom - 69

      @Schäfer Imboden: als Bürger weiss ich wie die Wahrheit aussieht. Es gibt im Wallis Herdenschutz. Keine Risse. Soll ich dir die Schäfer und Orte aufzählen! Und dann gibts die ewigsmüden. Schafshalter. Wir kennen die Wahrheit. Und die wird ans Licht kommen. Und einen zweiten Lügenbrief wie es im WB A.L. sonst macht, brauch ich nicht.

    • SN. Schäfer Imboden - 385

      Hallo Paplo.
      Hut ab, vor deinem Kommentar.
      Der ist wie " Den Nagel auf den Kopf getroffen" !!!!
      Schade, dass dieser Kommentar nicht im Walliser Bote als Leserbrief veröffentlicht wird, oder diversen Politikern vor Augen geführt wird.
      Es wäre Zeit, das die ganze Bevölkerung erfährt, was es geschlagen hat, bevor es zu spät ist!!!!.
      Merci Paplo

    • Peter - 521

      @Osgi: warts nur ab... Es kommt noch ein ganz anderer gegenteiliger neutraler Bericht. Und zwar nicht in der kleinen Oberwalliser Regionalzeitung. Das gibt den Stimmung in der CH.... Freue mich.

    • Osgi - 236

      Zum glück gibt es entlich einen guten und neutralen Bericht !!!!!!
      Hofentlich weckst du unsere Walliser POLITIKER ( von A bis Z ) und den Tourismus entlich auf , die alle das Problem mit den SN Schäfern suchen .
      Auch die andern Tierhalter müssen entlich einsehen das das Rad rund ist ,gilt auch für die Wildtiere ( Jäger )!!!!!!!!!!

    • Nino - 1049

      @Pablo: du kannst noch drei weitere Seiten schreiben. An der Wahrheit ändert sich nichts. Erzähl doch lieber etwas von Blitzeinschlägen, Adlerangriffe, Abstürze, Modernhinke. Beim letzen liegt es auch am Schäfer. Und während dem Schäfer Bierkränzchen, sind diese Zwischenfälle den Schäfern egal. Eigene Schäferaussagen. ist alles kein Problem. Haben Audioaufnahmen und Kameraaufnahmen (Iphone sei Dank), welche ich veröffentlichen werde. Aber wehe es ist ein Wolf. Manchmal muss man eben schauen wer der Tischnachbar ist, werte Schafshalter.

  • groma - 8514

    gute aussage von wildhüter imboden,die büroherren sollten mal aufgeboten werden um die gerissenen schafe zu entsorgen,und die wut dir schäfer anhören

    • lynx - 1875

      Es ist nicht Aufgabe des Bundes, die Herdenschutzmassnahmen umzusetzen, sondern die des Kantons. Dies hat auch Hr. Cina mit den neuen Massnahmen in Angriff genommen. Doch nehmen unsere Bauern (wenn man das Bild mit dem "lächerlichen Maschendrahtzaun" betrachtet) diese immer noch nicht wahr und ergreifen nicht einmal die minimalsten, notwendigen (gesetzlich vorgeschriebenen) Massnahmen.
      Übrigens sind Leute des BAFU seit längerem wieder (24 Stunden) präsent und beobachten die Situation aus Distanz. Es ist nicht ihre Aufgabe, einzugreifen, wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden. Falls jedoch Gesetze übertreten werden, werden sie handeln.

  • Peter - 8216

    Heute schaffen wir die Landwirtschaft ab, morgen den Tourismus und übermorgen wir Walliser ausgesiedelt!

    • Tom - 1144

      Ihr siedelt euch selber aus.

    • Peter - 6718

      Schade, dass sich die Tourismus Verantwortlichen nicht hinter die Walliser Bauern stellen und diese unterstützen.

    • es terbji - 7814

      genau
      wallis jetzt abspalten von der Schweiz
      für eine autonome Republik Wallis, für Freiheit Volk und Rasse (Walliser Schwarznasen)

  • Noname - 10013

    Liebe Wolfsbefürworter ist der Wolf heilig? Warum schützt ihr dieses Tier und erschwert den Schafzüchtern derart das Leben? Ist das Schaf weniger Wert als ein Wolf? Die meisten Bauern sorgen sich bestens um ihre Tiere. Es gibt immer und überall Ausnahmen. Vielleicht wäre es besser wenn ihr die Bauern endlich ihre Arbeit machen lässt und auch ihre Tiere verteidigen lässt ( Das würde jeder von euch auch tun) Unsere Vorfahren haben den Wolf nicht einfach zum Spass ausgerottet!

  • Huib - 1663

    Umdas sie jedes mal die Tote schaffe wegholen. Muss die wolfe wieder jagen. So konnte es pazieren viele tote schaffen in einem wochen zu haben. Das hat nichts mit fratzucht zu tun

  • Anton Rittiner - 28121

    Nur so zur Erinnerung: 4000 Schafe sterben pro Jahr, weil sie sich selbst überlassen sind. 200 werden Opfer von Raubtieren.

    • Sepo - 93

      @ Anton Rittiner woher hast du wohlsolche verrückte Zahlen? Wir treiben seit Jahren Schafe auf die Alpen, unsere Verluste sind in 1 Prozent Bereich und ich rede von der Realität. Auch in meinem Freundeskreis sieht es nicht anderst aus. (Ohne Wolfpräsenz) Bitte kommt doch einmal zurück auf den Boden. Ihr seid doch alles nur Fantaste und Spinner die die wahre Realität nicht mehr wahr haben wollen.
      Der Wolf gehört nicht hier her!

    • Anton Rittiner - 1013

      Nein das ist leider wahr.

    • Killer - 175

      Das isch e witz!

  • Hans - 468

    Wir haben am Donnerstagabend Mehrmals Schüsse oder Feuerwerk in der Region gehört...war dies der Grund ?

  • Pico - 859

    Alle diese Geschehnisse sollten dem Tierfilmer Moser von NETZ NATUR bekannt gemacht werden
    vielleicht spricht er über die Walliser nicht mehr in der Art, wie er es in der Sendung im SRF 1 vom 21. April dargelegt und gezeigt hat

  • Petsch - 2573

    Bei allem Respekt, als Neutraler Beobachter schaune ich immer wieder und muss den Kopf Schütteln: Wenn ich meine Ware so Nonchalant behandelte und kaum absichere, bezahlt mir keine Versicherung in der Schweiz den Schaden!

  • Bauer - 15224

    lynx und alle anderen Befürworter können in ein wenigen Jahren unsere Alpen Bewirtschaften, wen sich dann niemand mer darum kümmert. Oder denkt Ihr der liebe Wolf wird zum Vegetarier??? Gut möglich mit euren Vorstellungen und viel besserem wissen als die betroffenen Bauern!

    • Bauer - 364

      Welcher Kommentar Walliser. Wo lebst du den??Wie bezeichnest du die Augstbordregion in welcher letztes Jahr viele Schafe trotz aufwendigem Herdenschutz zum Opfer vielen. Warscheinlich lebst du auf beinahe 3000 m.ü.M, hast keinen Einblick in die Realität und mähst dort deinen Rasen. Unverständlich für solche Kommentare!!

    • Walliser - 1374

      Erstens seit ihr keine Bauern und zweitens: welche Alp? Die vor dem Haus? Wo andere den Rasenmäher benutzen?

    • Petsch - 1664

      Die Landwirtschaft und die Schäden wird noch von Steuerzahl bezahlt meine Lieber Bauer. Ein bisschen mehr Einsatz könnte man von den Wallisern Schärfern und Hobby Bauern aus meiner Neutralen Sicht durchaus an den Tag legen. Viele der Probleme sind Hausgemacht. Mit solche Nachrichten erreicht man keinen Goodwill, und das braucht unsere Landwirtschaft!

  • Michi - 15728

    Man hätte das Geld besser in Monition als in DNA Analysen gesteckt, dann wäre es auch für den Steuerzahler günstiger.

  • Joseph E. - 42160

    TIERQUÄLEREI!
    Sehr gute Einstellung von den Schäfern, die ihren Tiere nicht dem Wolf zum Frass vorzuwerfen. Wenn man Tiere haltet, muss man auch für sie sorgen. Dann halt auch mit einem teuren und aufwändigen Elektrozaun, aber wenn der was bringt. Tiptop!
    Es kann nicht sein, dass man immer nur gegen den Wolf ist und selbst nichts macht, auch wenn wir hier keine Wolfszucht brauchen.

    Ich hoffe für die Tiere, dass sich die Schafhalter nun endlich um sie kümmern, wie es sich gehört.

    • Nora - 52

      @Tom...ich weiss von was ich rede!wenn ein Fuchs über den Elektrozaun springt und ein Lamm nimmt,glaube dann ein Wolf hundertmal eher.Denken hilft!!!

    • Tom - 718

      @Nora: denken und lernen hilft und ist gesund.

    • Joseph E. - 135

      Wenn es nach den Verantwortlichen geht schon. Und daher sollte man es auch machen und so beweisen, dass dies nichts bringt. Wenn es niemand macht, heisst es immer nur, dass die Walliser die Idioten sind. Wir müssen uns taktisch gut überlegt wehren!
      Sonst bringt alles nix, ausser dass wir uns lächerlich machen.

    • Nora - 525

      Ihr glaubt ja sicher nicht,dass ein Wolf vor einem Elektrozaun angst hat!!Der springt drüber wie nichts!!

  • Bergwanderer - 12423

    Der Alpen muss entleert werden -
    Wölfe im Wallis und in der Schweiz werden seit über 30 Jahren mit öffentlichen Geldern von CVP Leuten mit grünroten Rechtsberatern, von nichtregierten Organisationen gesteuert und gefördert. Es gibt C-Politiker welche gegen Wolf schreiben und und intervenieren und die andern C-Politiker fördern das Wolfsmonitoring. Die Walliser Regierung übernimmt Gesetzte und Vorschriften für die Grossraubtiere vom BAFU und den nichtregierenden Organisationen. In Bern ist CVP-Bundesrätin Doris Leuthard zuständig, im Wallis Jacques Nelly CVP Jacques Nelly und neuerdings CVP Jean-Michel Cina. (Siehe WB Artikel vom 30. April 2016). Die vorgeschlagen Massnahmen für einen sinnvollen Herdenschutz im Berggebiet erweisen sich nur, als eine sinnvolle „Arbeitsbeschaffung“ für ein paar Staats- und Bundesdiener auf Kosten der Allgemeinheit. Bringt die gerissen und verletzten Tiere auf die Planta.

    • Peter - 8813

      Diese Herren wären eher auf die Planta zu führen, um der CHzu zeigen: hier sind die Tierquäler welche dies bewusst tun.

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