Tourismus | Online-Offensive im Matterhorndorf

Zermatt Tourismus lockt mit günstigeren Konditionen

Zermatt Tourismus schafft mit zermatt.ch eine Buchungsplattform mit günstigeren Konditionen als die globalen Player.
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Zermatt Tourismus schafft mit zermatt.ch eine Buchungsplattform mit günstigeren Konditionen als die globalen Player.
Foto: FOTOS WB

Zermatt Tourismus will den globalen Buchungsportalen die Stirn bieten und schafft mit zermatt.ch eine Buchungsplattform, bei der Wohnungsvermieter und Hotels lediglich 5 Prozent an Provisionen abliefern müssen.

Die neueste Kampagne von Zermatt Tourismus zum Thema Online-Präsenz zielt einerseits auf die vereinfachte Buchung. «Gäste wollen auf einer Plattform alles finden und ihre Buchungen möglichst einfach abwickeln», sagt Daniel Luggen, Kurdirektor von Zermatt. Dafür hat er dieses Ziel formuliert: «Alle Erlebnisse und Angebote der Destination sollen auf zermatt.ch gebucht werden können.» Andererseits sollen auch dynamische Preise für die Erstellung von Pauschalen eingeführt werden. Und auch Geschäftskunden sollen zukünftig über die Webplattform von Zermatt gebucht werden können.

An einer kürzlich erfolgten Informationsveranstaltung hat sich gezeigt, dass das Interesse der Anbieter in der Destination gross ist. Auf der Website von Zermatt Tourismus sind bereits rund 50 unterschiedliche Erlebnisangebote online buchbar geschaltet. «Das Echo für die tiefgreifenden Massnahmen ist gross und sehr positiv», sagt Daniel Luggen.

Bessere Konditionen

Damit die Leistungsträger auch motiviert sind, ihre Angebote auf dem Portal von Zermatt.ch zu präsentieren, bekommen sie Vorteile. Wer beispielsweise bei globalen Buchungsplattformen wie booking.ch oder TripAdvisor Kommissionen von 10 und mehr Prozent abgeben muss, sieht sich mit überzeugenderen Zahlen seitens von Zermatt Tourismus konfrontiert. Die internationalen Distributionskanäle sollen dank der Präsenz auf zermatt.ch umgangen werden. Die Tourismusorganisation verlangt für ihr Dienstleistungsangebot lediglich 5 Prozent.

Dies ist keine Kommission, sondern die Abgeltung von effektiv entstehenden Kosten wie Kreditkarten- und System-Kosten. «Damit bleibt die Wertschöpfung in der Destination beim Leistungserbringer erhalten», erklärt Daniel Luggen. Weniger bezahlen und eine grössere Reichweite erarbeiten, das sind die Effekte für den einzelnen Anbieter.

Langfristige Massnahmen

Die Umsetzung der Massnahmen bedeutet viel Arbeit. Es braucht Knowhow, das teilweise noch erarbeitet werden muss. Dafür werden die Leistungsträger auf deren Wunsch von Zermatt Tourismus geschult. «Bis wirklich alle Anbieter ihr Angebot auf unserem Portal online präsentieren, müssen wir alle die Ärmel hochkrempeln», sagt Daniel Luggen. Der Zeitplan für die Umsetzung ist sportlich: „«nnerhalb von einem Jahr sollte der Prozess abgeschlossen sein.»

pd / zen

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