Kunst | Cimabues "Der verspottete Christus" wird auf vier bis sechs Millionen Euro geschätzt

Ältere Dame entdeckt in ihrer Küche ein Millionen-Gemälde

Der Kunstexperte Stephane Pinta zeigt am Dienstag in Paris ein Gemälde des italienischen Meisters Cimabue aus dem 13. Jahrhundert.
1/1

Der Kunstexperte Stephane Pinta zeigt am Dienstag in Paris ein Gemälde des italienischen Meisters Cimabue aus dem 13. Jahrhundert.
Foto: Keystone

Quelle: SDA 0

Eine ältere Dame hat ein Meisterwerk italienischer Kunst in ihrer Küche entdeckt. Das Bild "Der verspottete Christus" von dem florentinischen Meister Cimabue aus dem 13. Jahrhundert hing jahrelang unerkannt im Haus der Seniorin in Compiègne nördlich von Paris.

Der Wert des Bildes wird auf vier bis sechs Millionen Euro geschätzt. Das teilte der renommierte Kunstgutachter Eric Turquin am Montagabend mit.

Das Bild hing zwischen Küche und Wohnzimmer der alten Dame. Ihre Familie hielt es für eine einfache Ikone. Erst als die Besitzerin das Bild verkaufen wollte, kam sein wahrer Wert ans Licht. Das Auktionshaus Actéon in Compiègne liess es von dem Kunstgutachter Turquin untersuchen.

"Selbst wenn das Gemälde düster wirkt, zeigt es eine Vielzahl von Emotionen in den Gesichtern und den Gesten", betonte Turquin. Auf dem Gemälde ist Christus inmitten einer Menschenmenge zu sehen. Die versammelten Männer schauen grimmig oder schneiden Grimassen. Am 27. Oktober soll das Gemälde versteigert werden.

Cimabue alias Ceno Di Pepo (1272-1302) ist einer der bekanntesten Maler Italiens vor der Renaissance. Andere Werke aus der Christus-Reihe hängen in Museen in London und New York.

Artikel

Kommentare

Noch kein Kommentar

Kommentar

schreiben

Loggen Sie sich ein, um Kommentare schreiben zu können.

zum Login
Corona Infoseite

Wallis: Abgesagt oder verschoben wegen Corona

Veranstaltungen

Heute im WB

Aktuelle Verkehrsmeldungen

In der aktuellen RZ

Kolumne | Diese Woche zum Thema:

Offene Fragen zur Corona-Pandemie

Peter Bodenmann und Oskar Freysinger schreiben bis auf weiteres im Walliser Bote.

RZ | Der ehemalige SP-Schweiz-Präsident und Hotelier Peter Bodenmann und Alt-Staatsrat und [...]

Oberwalliser Baby-Galerie

Lia BiderbostLola Finnley SchallerLorenzo Justino Azevedo
zur Baby-Galerie
Anmeldung - WB Newsletter

Walliser Bote - Newsletter

1815.märt - Jetzt inserieren

Hier können Sie Ihre Inserate direkt, günstig und flexibel im Walliser Bote und der Rhone Zeitung aufgeben.

Rotten Verlag News

Sitemap

Impressum

MENGIS GRUPPE

Pomonastrasse 12
3930 Visp
Tel. +41 (0)27 948 30 30
Fax. +41 (0)27 948 30 31